


BIOPLEX ist ein interdisziplinäres Projekt, das die Verbindung zwischen Biodiversität und räumlicher Komplexität in agrarwirtschaftlich geprägten Landschaften in verschiedenen räumlichen Ausmaßen untersucht.
BIOPLEX ist ein Forschungverbund im BIOLOG Programm gefödert vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung). Ziel des Programmes ist die Förderung von Forschung im Zusammenhang mit Globalen Wandel und Verlust der Artenvielfalt.
Im diesem Forschungverbund arbeiten Projekte aus den Bereichen Bödenökologie, Agrarökologie und Sozioökonomie eng zusammen.
BIOPLEX ist ein gemeinschaftliches Projekt von Arbeitsgruppen der Justus Liebig Universität Gießen und der Georg August Universität Göttingen. Die Studien konzentrieren sich auf die wichtigsten funktionellen Gruppen in Weizenfeldern und bewirtschafteten Grasländern (Insektenschädlinge, epigäische prädatorische Arthropoden, Parasitoide, Bestäuber, Samenfresser, "Soil engineers", phytophage Insekten, Pflanzenpathogene).
Weitere angewandte Methoden sind Feld- und Laborexperimente, Entwicklung und Analyse von räumlich expliziten Biodiversitätsmodellen und sozio-ökonomische Analysen. Die sozio-ökonomischen Methoden werden beispielsweise benutzt, um ergebnisorientierte Honorierungssysteme für den Schutz der Pflanzendiversität zu entwickeln. BIOPLEX stellt den Erhalt und nachhaltige Nutzung der Biodiversität in den Mittelpunkt und steht damit im Einklang mit der UN Konvention über die Biologische Vielfalt.
