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Allgemeine Ziele des Studiums

Das Studium am Institut für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen ist durch das Zusammenwirken der drei Teilbereiche der Kunstpädagogik Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Fachpraxis gekennzeichnet. Nähere Informationen zu den speziellen Zielen der jeweiligen Bereiche finden Sie unter dem in der linken Spalte aufgeführten Link "Spezielle Ziele des Studiums".

 

Das Institut für Kunstpädagogik in Gießen ist ein fachlicher Ausbildungsstandort mit Tradition. Namhafte Fachvertreter haben seit den 1950er Jahren hier gelehrt, bedeutsame Impulse der Fachentwicklung wie die Hinwendung zur Ästhetik der Massenmedien in der „Visuellen Kommunikation“ sind von hier ausgegangen. Mit dem Forschungsschwerpunkt der künstlerischen Bildung als einer kunstgemäßen Pädagogik knüpft das Institut an diese Tradition an und setzt Impulse in der nationalen und internationalen Fachdiskussion.

Am Gießener Institut werden die drei Teilbereiche der Kunstpädagogik: Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Fachpraxis gleichwertig vertreten. Die qualifizierte Lehre baut in allen drei Teilgebieten auf einer engagierten Forschungsarbeit auf. Jedes Fachgebiet ist durch Professuren vertreten. Eine Besonderheit bildet hier die jährlich wechselnde Gastprofessur, die neben der fest installierten Professur für Malerei das Lehrangebot in der künstlerischen Praxis mit stets neuen Impulsen versieht. Auf diese Professur werden jeweils national und international profilierte Künstlerinnen und Künstler berufen.

Kunstpädagogik ist eine fächerübergreifende Disziplin, daher ist es wesentlich, dass im Studium die bedeutsamen Teilgebiete einerseits jeweils auf hohem Niveau vermittelt, andererseits aber auch Bezüge zwischen diesen hergestellt werden. Eine Besonderheit des Gießener Instituts für Kunstpädagogik ist in diesem Zusammenhang die Betonung der Projektarbeit, die im Hauptstudium in allen drei Teilgebieten stattfindet und individuelle, interdisziplinäre Forschungs- und Gestaltungsarbeit der Studierenden ermöglicht. Künstlerische Projektarbeit ist in den letzten Jahren sowohl in der schulischen wie der außerschulischen Kunstpädagogik in den Fokus der Entwicklung gerückt. Die Studierenden des Gießener Instituts für Kunstpädagogik erwerben auf diesem Gebiet vielfältige Kompetenzen. Durch die Projekte nehmen sie auch Teil an der Forschungsarbeit des Instituts.

Für alle Bereiche der Lehre, insbesondere aber für die künstlerische Arbeit der Studierenden stehen ausgezeichnete räumliche und technische Möglichkeiten zur Verfügung. Neben den Malateliers gibt es gut ausgestattete Werkstätten in den Bereichen Holz-, Stein- und Metallbildhauerei, sowie Druckgrafik (Radierung, Lithografie, Siebdruck) und Fotografie, die jeweils von erfahrenen Werkstattleitern betreut werden. Hinzu kommt ein umfangreiches Multimedia-Labor, in dem die studentischen Arbeiten ebenfalls durch einen professionellen Mitarbeiter unterstützt werden.

 

 

 


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