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Kailer, Thomas, Dr.

28004 | thomas.kailer@dekanat.fb04.uni-giessen.de | DIESE ZEILE NICHT LÖSCHEN! -1p-4de-8p-p2-

Dr. Thomas Kailer

Dr. Thomas Kailer
Dekanat FB04

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus G Raum 34

Tel: 0049-641-99-28004

thomas.kailer@dekanat.fb04.uni-giessen.de

 

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Inhalt: Biographie | Forschungsschwerpunkte | Monographien | Sammelbände | Aufsätze | Lehrveranstaltungen

Biographie

seit Oktober 2006 Dekanatsreferent im Fachbereich 04 "Geschichts- und Kulturwissenschaften" der JLU Gießen.
2007-2010 Koordinator für Lehr- und Studienangelegenheiten am Fachbereich 04 "Geschichts- und Kulturwissenschaften" der JLU Gießen.
2006-2008 assoziiertes Mitglied im Sonderforschungsbereich 434 der DFG "Erinnerungskulturen" an der JLU Gießen.
Oktober 2004 Promotion mit dem Thema "Topographie der Abweichung. Die Kriminalbiologische Untersuchung in Bayern, 1923-1945.
2004-2007 wissenschaftlicher Assistent am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen, Bereich Zeitgeschichte bei Prof. Dr. Jürgen Reulecke.
2002-2004 Sprecher-Assistent (Koordinator) im Forschungskolleg der DFG "Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel" an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main.
Dezember 1999-2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungskolleg/Sonderforschungsbereich 435 der DFG "Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel" an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main; Teilprojekt C4: "Biologismus versus Soziologismus. Gesellschaftspolitik unter dem Einfluss der Naturwissenschaften".
1999 Magister: "Die 'Fabrikation' des Verbrechers. Aspekte des kriminalbiologischen Diskurses".

Studium Sportwissenschaft/Englisch (Lehramt für Gymnasien) und Geschichte/Deutsch (Magister und Lehramt für Gymnasien) in Marburg, Münster, Frankfurt.

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Forschungsschwerpunkte

Kriminologiegeschichte: Topographie der Abweichung. Erfassung und Vermessung des Verbrechers im 19. und 20. Jahrhundert.

Kriminalitätsgeschichte, Mediengeschichte: Die Stadt und der Mörder. Der Fall des Serienmörders Fritz Haarmann.

Wissenschaftsgeschichte: Wissen und Wissensgenerierung

Erinnerungsgeschichte, Erinnerungskultur: Die Erinnerungskultur von deutschen Flüchtlingen und Vertriebenen.

Mediengeschichte: Erzählmuster der Gewalt. Die mediale Inszenierung von Flucht und Vertreibung.

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Monographien

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Sammelbände

  • Johannes Fried/Thomas Kailer (Hg.): Wissenskulturen. Beiträge zu einem forschungsstrategischen Konzept. (= Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel, Band 1). Berlin 2003.

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Aufsätze

  • Das Reich des Bösen. Von der Schwierigkeit, Serienmord wirklich zu erklären. In: Gießener Universitätsblätter (in Vorbereitung; erscheint 2012).
  • Das serielle Töten denken. Serienmord und Philosophie. Rezension zu: Sara Waller (Ed.): Serial Killers. Being and Killing. (Philosophy for Everyone, Bd. 18). Malden 2010. In: IASLonline (in Vorbereitung; erscheint 2012).
  • The World (of Serial Killing) According to Thomas Harris. Rezension zu: Philipp Simpson. Making Murder. The Fiction of Thomas Harris. Santa Barbara 2010. In: IASLonline (16.10.2011) online
  • "This is a story and not a piece of history". Polit-Thriller und historische Wirklichkeit. Rezension zu: Hans-Peter Schwarz: Phantastische Wirklichkeit. Das 20. Jahrhundert im Spiegel des Polit-Thrillers. München 2006. In: IASLonline (29.08.2008). online
  • Thomas Kailer/Christian Schwöbel: Unterwerfung mit Schriftenverbrennung: Die "Große nationale Kundgebung" der Ludwigs-Universität am 8. Mai 1933. In: Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins 92 (2007), S. 81-116.
  • Thomas Kailer/Christian Schwöbel: Gießen. 8. Mai 1933 im Becken der Fontäne vor der Volkshalle. In: Julius H. Schoeps/Werner Treß (Hg.): Orte der Bücherverbrennungen in Deutschland 1933. Hildesheim u.a. 2008, S. 351-376.
  • Fragmentierung und Normalisierung des Verbrecherkörpers. Ausnahmestandards in der kriminalbiologischen Untersuchung, 1923-1945. In: Christina Bartz/Marcus Krause (Hg.): Spektakel der Normalisierung. München 2007, S. 249-268.
  • "Intelligent, aber leichtsinnig." - Weibliche Strafgefangene in der kriminalbiologischen Untersuchung, 1923-1945. In: Sabine Freitag/Desirée Schauz (Hg.): Verbrecher im Visier der Experten. Kriminalpolitik zwischen Wissenschaft und Praxis im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Stuttgart 2007, S. 117-137.
  • Meistererzählung und Lebensgeschichten. Anmerkungen zum kollektiven und personalen Gedächtnis von Flüchtlingen und Vertriebenen. In: Bettina Joergens/Christian Reinicke (Hg.): Archive, Familienforschung und Geschichtswissenschaft. Annäherungen und Aufgaben. Düsseldorf 2006, S. 237-265.
  • Gewählte Erinnerung. Die Vertreibung der Sudetendeutschen und die mediale Inszenierung des Massakers von Aussig vom 31. Juli 1945. In: Christine Vogel (Hg.): Bilder des Schreckens. Die mediale Inszenierung von Massakern. Frankfurt/Main 2006, S. 189-221.
  • Tagungsbericht: "Die Generation der Kriegskinder und ihre Botschaft für Europa 60 Jahre nach Kriegsende" (Frankfurt/Main, 14. bis 16. April 2005 online
  • "Serienmörder und andere Barbaren". (Rezension über: Frank J. Robertz / Alexandra Thomas [Hg.]: Serienmord. Kriminologische und kulturwissenschaftliche Skizzierungen eines ungeheuerlichen Phänomens. München: belleville 2004.) In: IASLonline [10.02.2006] online
  • Die Stadt und der Mörder. Der "Fall Haarmann" aus sozial- und kulturhistorischer Sicht, 1900-1925. Januar 2005; online
  • "... der höllischen Ausgeburt den Kopf vor die Füße legen". Zur Psychologie der strafenden Gesellschaft. Der Fall Haarmann. In: Hans-Joachim Heuer, Hans-Dieter Klosa, Burkhard Lange, Hans-Dieter Schmid (Hg.): Von der Polizei der Obrigkeit zum Dienstleister für öffentliche Sicherheit. Festschrift zum 100. Gebäudejubiläum des Polizeipräsidiums Hannover, 1903 - 2003. Hilden 2003, S. 69-88.
  • Werwölfe, Triebtäter, minderwertige Psychopathen. Bedingungen von Wissenspopularisierung. Der Fall Haarmann. In: Carsten Kretschmann (Hg.): Wissenspopularisierung. Konzepte der Wissensverbreitung im Wandel (= Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel, Band 4). Berlin 2003, S. 323-359.
  • Alexander Becker/Thomas Kailer: Geist und Gesellschaft als Phänomene der Natur? Anmerkungen zum Verhältnis zwischen Natur- und Geisteswissenschaften. In: Forschung Frankfurt 1/2 (2002), S. 66-69. online
  • Wissen und Plausibilität. Der Konstruktionsgehalt biologistischer Sozialtheorien um 1900 und ihre gesellschaftspolitische Wirksamkeit. In: Claus Zittel (Hg.): Wissen und soziale Konstruktion (= Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel, Band 3). Berlin 2002, S. 231-251.
  • "... unverbesserlich ... soziale Prognose: schlecht". Verbrecherkategorien und Strafzwecke in Deutschland zwischen 1880 und 1945. In: Forschung Frankfurt 1 (2001), S. 40-47.
  • Biologismus und Soziologismus: Normative Deutungsmuster von Kriminalität? Zum Verhältnis von übergeordneter Sinnstiftung und Vebrecherkategorien in Deutschland, 1882-1933. In: Franz, H./Kogge, W./Möller, T./Wiltholt, T. (Hg.): Wissensgesellschaft. Transformationen im Verhältnis von Wissenschaft und Alltag. Bielefeld 2001, S. 50-84 online

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Lehrveranstaltungen

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13.03.2012 12:46
 

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