Kult-Tisch
08.08.2007
Im Schnittpunkt wichtiger Seefahrts- und Handelsrouten gelegen, gilt
Zypern als Schmelztiegel der Kulturen im östlichen Mittelmeer. Hier
entstand eine eigenständige, lebendige Kultur, die immer wieder
Einflüsse von außerhalb aufnahm und umformte. Ägypter, Phönizier,
Griechen und Römer haben darin über die Zeiten hinweg ihre Spuren
hinterlassen.
In dieser Ausstellung werden die zahlreichen Objekte aus Zypern der
Gießener Antikensammlung erstmals in Gänze der Öffentlichkeit
vorgestellt, ergänzt durch verschiedene Leihgaben. Das Spektrum reicht
dabei von Keramik und Kleinfunden aus Siedlungen und Nekropolen bis zur
großformatigen Kalksteinplastik der Heiligtümer, von der Bronzezeit bis
in die ersten Jahrhunderte nach Christus.
Zur Ausstellung ist ein Begleitkatalog erschienen, der für 15.- in der
Ausstellung oder über das Sekretariat des Instituts für
Altertumswissenschaften erworben werden kann. Er bildet auf 96 Seiten
alle 108 Objekte in Farbabbildungen ab und bietet neben einem
wissenschaftlichen Kommentar zu jedem einzelnen Stück auch eine
allgemeine Einführung in die materielle Kultur des antiken Zyperns.