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Krasser, Helmut, Prof. Dr.

31020 | helmut.krasser@klassphil.uni-giessen.de | Professor | -1p-4ia-5kp-8p-p70-

Prof. Dr. Helmut Krasser

Prof. Dr. Helmut Krasser
Institut für Altertumswissenschaften, Klassische Philologie

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus G Raum 143

Sprechzeiten: Mi 12:00-13:00 Uhr

Tel: 0049-641-99-31020

helmut.krasser@klassphil.uni-giessen.de

 


Inhalt: Biographie | Forschungsschwerpunkte | Publikationen | Forschungsprojekte

Biographie

1959 Geboren in Geislingen/Steige.
1978-1986 Studium der Lateinischen Philologie, Germanistik, Mittellateinischen Philologie und Griechischen Philologie in Tübingen. 1.Staatsexamen in den Fächern Lateinische Philologie (1983), Germanistik (1984), Griechische Philologie (1986).
Seit 1984 wiss. Angestellter am Philologischen Seminar der Universität Tübingen.
1989 Promotion mit der Arbeit "Horazische Denkfiguren. Theophilie und Theophanie als Medium der poetischen Selbstdarstellung des Odendichters "
Seit 1990 wissenschaftlicher Assistent in Tübingen.
1996 Habilitation mit der Arbeit "sine fine lecturias. Zu Leseszenen und literarischen Wahrnehmungsgewohnheiten zwischen Cicero und Gellius".
Seit 1996 Oberassistent in Tübingen.
Seit 1999 Professor für Klassische Philologie (Lateinische Philologie) in Gießen.
Seit 2000 Mitglied im SFB „Erinnerungskulturen“ der JLU Gießen.
2001-2003 Studiendekan des Fachbereichs 04 "Geschichts- und Kulturwissenschaften"
2003-2006 Dekan des Fachbereichs 04 "Geschichts- und Kulturwissenschaften"

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Forschungsschwerpunkte

  • Kulturelle Kontexte von Literatur; Mentalitätsgeschichte; Wahrnehmungsgewohnheiten
  • Literatur der Späten Republik und augusteischen Zeit (Catull, Horaz)
  • Literatur im Kontext der Bildungskultur des 1. und 2. Jh. n. Chr. sowie der Spätantike (Statius, Plinius d.J., Gellius, Prudenz, Sidonius Apollinaris)
  • Rezeptionsgeschichte
  • Innerhalb eines prinzipiellen Interesses an der Verbindung literaturwissenschaftlicher, kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Methoden liegen meine Arbeitsschwerpunkte auf dem Gebiet der spätrepublikanischen und augusteischen Literatur (Catull, Horaz), sowie im Bereich der römischen Literatur des 1. und 2. Jh. nach Christus. Schwer punkte sind hier zum einen die Entwicklung der kulturellen und sozialen Rahmenbedingungen der literarischen Produktion, sowie die römische Adelskultur und ihre literarische Repräsentation. Im Kraftfeld dieser Fragestellungen bewegen sich auch Arbeiten zu Form und Funktion von Vergangenheitsrekurs und Traditionsbewältigung in trajanisch-hadrianischer Zeit. Dem letztgenannten Schwerpunkt gelten auch die von mir betreuten Projekte im Arbeitsbereich A 4 "Bildungskultur des 2.Jh. und Medien historischen Erinnerns" im Gießener SFB Erinnerungskulturen. In der laufenden Phase des SFB wird dieses Projekt mit einer Verschiebung des zeitlichen Fokus in die Spätantike unter dem Titel "Bildung und Identitätskonstruktion in Kaiserzeit und Spätantike" fortgeführt. Im Zentrum steht dabei das Werk des Sidonius Apollinaris. Daneben gelten meine Interessen rezeptionsgeschichtlichen Fragestellungen. In Verbindung mit diesem Bereich steht meine Herausgebertätigkeit des Jahrbuchs Antike und Abendland (seit 1996) und meine Mitwirkung am Gießener Graduiertenkolleg Klassizismus und Romantik. Gegenwärtige Forschungsvorhaben orientieren sich ebenfalls an kulturwissenschaftlichen Horizonten (Amphitheater und Literatur / Der römische Triumph. Die literarische Diskursivierung eines Rituals)

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Publikationen

  • Horazische Denkfiguren. Theophilie und Theophanie als Medium der poetischen Selbstdarstellung des Odendichters, Hypomnemata 106, Göttingen 1995
  • Zeitgenosse Horaz. Der Dichter und seine Leser seit zwei Jahrtausenden, hg. v. E. A. Schmidt u. H. Krasser, Tübingen 1996
  • Adelskultur und Dichtung. Erotische und poetische Konkurrenz bei Catull (in Vorb.)
  • sine fine lecturias. Zu Leseszenen und literarischen Wahrnehmungsgewohnheiten zwischen Cicero und Gellius (Habilitationsschrift)
  • claros colere viros oder über engagierte Bewunderung. Zum Selbstverständnis des jüngeren Plinius, Philologus 137, 1993, 62 - 71
  • extremos pudeat rediisse - Plinius im Wettstreit mit der Vergangenheit. Zu Vergilzitaten beim jüngeren Plinius, AuA 39, 1993, 144 - 154
  • Lesekultur als Voraussetzung für die Rezeption von Geschichtsschreibung in der Hohen Kaiserzeit, in: M. Zimmermann, Geschichtsschreibung und politischer Wandel im 3. Jh. n. Chr., Historia Einzelschriften 127, Stuttgart 1999, 57-69
  • Laszives Vergnügen oder philosophisches Gespräch? Zum Text von Plinius epist. 5,3,2, Hermes 121, 1993, 254 - 258
  • Amphitheater und Literatur. Statius und die Tränen des Kaisers, erscheint in: Fögen, Th. (Hg.), Tränen in der Antike, Zeitschrift für Semiotik, 2005
  • Poeten, Papageien und Patrone. Poeten, Papageien und Patrone. Statius Silve 2,4 als Beispiel einer kulturwissenschaftlichen Textinterpretation, in: J.-P. Schwindt (Hg.), Klassische Philologie inter disciplinas, Heidelberg 2003
  • Universalisierung und Identitätskonstruktion. Formen und Funktionen der Wissenskodifikation im kaiserzeitlichen Rom, in. Oesterle, G. (Formen der Erinnerung), Göttingen 2005
  • Spötter, Büßer oder Künstler? Zur Rezeptionsgeschichte der Horazode 1,34, in: Zeitgenosse Horaz. Der Dichter und seine Leser seit zwei Jahrtausenden, hg. v. E. A. Schmidt u. H. Krasser, Tübingen 1996, 311-343
  • Imperium und Enzyklopädie. Die naturalis historia des Älteren Plinius, in: Krasser, H. / Rieger, D. / Vollhardt, F.0 (Hg.), Schatzkammern des Wissens. Wissensspeicher und Medien der Bildungskultur (Formen der Erinnerung), Göttingen 2007
  • Religion auf Reisen. Zwischen antiquarischer Lust und sophistischer Selbstinszenierung: in: Frateantonio, C. / Krasser H. (Hg.), Bildungsgut Religion. Interkultureller Wissenstransfer in der römischen Kaiserzeit, Millennium 2007
  • Shifting identities. Knowledge and the construction of Social Roles in the Roman Empire, Proceedings of the American Philosophical Society 2006

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Forschungsprojekte

  • Die von mir betreuten Projekte im Arbeitsbereich A 4 "Bildungskultur des 2.Jh. und Medien historischen Erinnerns" im Gießener SFB Erinnerungskulturen. In der laufenden Phase des SFB wird dieses Projekt mit einer Verschiebung des zeitlichen Fokus in die Spätantike unter dem Titel "Bildung und Identitätskonstruktion in Kaiserzeit und Spätantike" fortgeführt.
  • Der römische Triumph. Die Diskursivierung eines Rituals (Publikationsprojekt: Clari giganteo triumpho - Der römische Triumph in augusteischer Zeit)
  • Amphitheater und Literatur Publikationsprojekt: Spectacula litteraria

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Philologie

 

Klassische Philologie
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22.05.2013 12:46
 

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