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Ebeling, Jana M.A.

28314 | jana-ebeling@gmx.de | Wissenschaftliche Mitarbeiterin DIESE ZEILE NICHT LÖSCHEN! -1p-4hi-5fj-8m-p488-

Jana Ebeling M. A.

Jana Ebeling M. A.
Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus D Raum 105

Tel: 0049-641-99-28314

jana-ebeling@gmx.de

 


Inhalt: Biographie | Projektskizze

Biographie

1982 geboren in Eutin
2001 Abitur
2001/02 fünfmonatiger Tschechisch-Sprachkurs in Prag
2002-2009 Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Slavistik und Katholischen Theologie an der Technischen Universität Dresden
2004/05 fünfmonatiger ERASMUS-Aufenthalt in Ceske Budejovice/Budweis
2009 Magistra Artium
seit 11/2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt Transformation der Religion in der Moderne, Dissertationsprojekt zum Thema "Kirche, Politik und Medien. Transformationsprozesse in den 'langen' 1970er Jahren." (Betreuer: Prof. Dr. Frank Bösch)

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Projektskizze

Kirche, Politik und Medien. Transformationsprozesse in den "langen" 1970er Jahren

Das Projekt beschäftigt sich mit Debatten in der medialen Öffentlichkeit der Bundesrepublik Deutschland im Zeitraum von etwa 1967/8 bis etwa 1982/3 und den Zuschreibungen, die darin zwischen Kirche(n) und Politik verhandelt wurden. In verschiedenen Diskussionen jener Zeit wird deutlich, wer sich für welche Themen verantwortlich fühlt und wem die Pflicht oder das Recht auf eine Meinung zu- oder abgesprochen wird. Neben sachlichen Fragen zum jeweiligen Gegenstand geht es dabei sehr schnell auch um Grundsätzliches zur Rolle und Bedeutung der Kirchen für die Gesellschaft und die Frage, inwieweit die Politik oder einzelne Politiker nach Ansicht der medialen Öffentlichkeit christliche Motive in ihre Arbeit einbringen dürfen oder sollten bzw. wann Kirche politisch sein darf oder muss.

Gesucht werden Schlüsselbegriffe, Bilder, Argumente, Gesten, die sich aus drei ausgewählten Debatten - der Diskussion um die Ostpolitik, der Abtreibungsdebatte und der Umwelt- und Friedensbewegung, - herauskristallisierten. Sie sind in ihrer Zeitgebundenheit Veränderungen unterworfen, deren Analyse weitere Hinweise darauf verspricht, warum sich in den vergangenen Jahrzehnten eine so unübersehbare Transformation des Verhältnisses von Kirchen und Gesellschaft vollzogen hat und vollzieht.

Meinungsbildende Printmedien wie der SPIEGEL oder der STERN sowie einschlägige überregionale Wochen- und Tageszeitungen (z.B. DIE ZEIT, DIE WELT, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, FRANKFURTER RUNDSCHAU) werden dafür bezüglich ihrer Berichterstattung über die Debatten untersucht. Politische Fernsehmagazine (PANORAMA, MONITOR, REPORT) und weitere Berichte ergänzen das Korpus. Das Projekt folgt damit weiter der Annahme, dass die Massenmedien als Akteure erheblich dazu beitrugen, Kirchen und Politik in der Gesellschaft zu verorten und sie außerdem zwangen, ihr Selbstbild immer wieder neu zu hinterfragen.

Churches, Politics and Media. Transformation Processes during the 'long' 1970s.

The project deals with media debates which took place from about 1967/8 to 1982/3 in the Federal Republic of Germany and with their way of discussing the public role of 'church' and 'politics'. In public debates it became clear who felt responsible for which subject and to whom the duty or the right on an opinion was awarded or not awarded. This was also about ones fundamental opinion about the role and meaning of the churches for society and about the question, to what extent politics or politicians may bring in Christian motives to their work and, on the other hand, how political churches may or should be.

By analyzing keywords, gestures, arguments, pictures in three debates of the time - Eastern politics, the social movements for peace and environment, the struggle to reform the 'abortion paragraph' 218 - new references are searched for answering the question why in past decades such a transformation of the relation between churches and society took place and carries on.

For this, daily and weekly newspapers and magazines and also political television magazines will be searched for their way of reporting. This is also to prove the thesis that (mass-)media took a big part in building and forming the public role of the churches and the politics and their view on themselves.

 

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Redaktion
13.12.2010 10:18
 

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