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Funke, Ronald M.A.

28318 | ronald.funke@gmail.com | Wissenschaftlicher Mitarbeiter DIESE ZEILE NICHT LÖSCHEN! -1p-4hi-5fj-8m-p489-

Ronald Funke M. A.

Ronald Funke M. A.
Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus D Raum 105

Tel: 0049-641-99-28318
Sekretariat: 0049-641-99-28301
Fax: 0049-641-99-28309

ronald.funke@gmail.com

 


Inhalt: Biographie | Projektskizze

Biographie

1982 geboren in Leinefelde (Thüringen)
2001 Abitur
2001-2002 Zivildienst
2002-2009 Studium der Geschichte, Didaktik der Geschichte sowie Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
2002-2008 Diverse Praktika in Museen, Archiven und Einrichtungen der öffentlichen Geschichtskultur
Studentischer Mitarbeiter am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft in Halle
Freie Mitarbeit für die Historische Kommission der ARD
2009 Magister Artium mit einer Arbeit zu dem Thema „Nationaler Mythos im Film der Weimarer Republik: Fritz Langs »Nibelungen« - Eine Untersuchung zum Quellenwert des Films als Ausdruck seiner Zeit“
2009 Wissenschaftlicher Tutor für die Schülerakademie des Nachwuchsforum Geschichte der Franckeschen Stiftungen zu Halle
Seit 11/ 2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Justus-Liebig-Universität Gießen am Lehrstuhl für Fachjournalistik Geschichte (DFG-Projekt „Transformation der Religion in der Moderne“)
Dissertation zum Thema „Das Fernsehen und die Transformation von Kirche und Religion, 1960-1980“ (Betreuer: Prof. Dr. Frank Bösch)

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Projektskizze

Die Transformation der Religion und das Fernsehen, 1960-1980

Innerhalb des DFG-Projektes "Transformation der Religion in der Moderne" untersucht das Dissertationsprojekt "Das Fernsehen und die Transformation der Religion, 1960-1980" die öffentlichen Darstellungen von Kirche und Religion im Fernsehen der Bundesrepublik und deren Auswirkungen auf die religiösen Wandlungsprozesse. Transformation wird dabei als bewusste Abgrenzung zum Begriff Säkularisierung gewählt, da Kirche und Religion im 20. Jahrhundert keinen Bedeutungsverlust, sondern einen Bedeutungswandel erlebt haben. Im Blickfeld stehen sowohl die Großkirchen als auch medial beachtete andere Formen von Religiosität. Der Untersuchungszeitraum wird grob durch zwei institutionsgeschichtliche Zäsuren eingegrenzt. Nämlich die gesellschaftlichen und innerkirchlichen Diskussionen um die Pläne des so genannten "Adenauer-Fernsehens" ab etwa 1960 und des Privatfernsehens ab etwa 1980. Der Fernseher wirkte in dieser Zeit nicht nur als "Fenster zur Welt", sondern auch als "Teleskop auf die Kirchen". Denn wesentliche innerkirchliche Diskussionen, Konflikte und Transformationsprozesse wurden zumeist nicht im persönlichen Umfeld oder der eigenen Gemeinde wahrgenommen, sondern über den Umweg der medialen Darstellung rezipiert. Selbst- und Fremdinszenierungen von Kirche und Religion in Reportagen und Fernsehberichten sowie fiktionalen Spielserien sollen jedoch nicht als wahrheitsgetreue Abbildung der Transformation gelesen werden. Stattdessen wird untersucht, wie die Wandlungsprozesse im Fernsehen dargestellt und dabei geordnet, konnotiert und gedeutet wurden. Daneben fragt die Untersuchung auch nach den gesellschaftlichen und kirchlichen Reaktionen auf eben jene medialen Sinnstiftungskonstruktionen und mögliche Rückwirkungen auf das Fernsehen. Denn die Kirchen waren und sind nicht nur passive Objekte, sondern durch eigene Produktionsgesellschaften, kirchliche Fernsehredaktionen und -beauftragte sowie einflussreiche Vertreter in den Rundfunkgremien zugleich aktive Akteure der medialen Darstellung.

 

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Redaktion
13.12.2010 10:22
 

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