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Dr. Annette C. Cremer mit dem Helge-Agnes-Pross-Förderpreis der JLU ausgezeichnet

14.05.2013
Für ihre Dissertation „Mon Plaisir. Die Puppenstadt der Auguste Dorothea von Schwarzburg (1666-1751) zwischen Selbstzeugnis, Kunstkammer und höfischer Repräsentation“ erhielt Frau Cremer den mit 2500€ dotierten Helge-Agnes-Pross-Förderpreis in der Kategorie Dissertationsprojekte.

Annette Cremer promovierte zwischen 2007 und 2012 am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC), während sie als Koordinatorin der Nachwuchsforschergruppen des Gießener Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften tätig war und das Programm „Wissenschaft & Familie“ am GCSC betreute.  Seit 1.4.2013 lehrt sie als Akademische Rätin am Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit. Ihre Forschungsschwerpunkte sind materielle Kulturforschung, Hofkultur, Wissensordnungen und Geschlechtergeschichte.
Mit dem fachbereichsübergreifenden Preis werden qualitativ hervorragende Qualifikationsarbeiten ausgezeichnet, die ein für die Geschlechterforschung relevantes Thema bearbeiten und durch die systematische Integration der Gender-Perspektive einen besonderen Erkenntnisgewinn für das jeweilige Fach liefern. Mit der Namensgebung des Preises ehrt die Justus-Liebig-Universität die Soziologin und Begründerin des soziologischen Instituts der Universität Gießen, Prof. Dr. Helge Agnes Pross (1927-1984), die bereits in den 1960er und 1970er Jahren Studien zu Bildungschancen von Mädchen (1969), zur Gleichberechtigung im Beruf (1973), zur Lebenssituation von Hausfrauen (1975) sowie zu Selbstbildern von Männern und deren Bildern von Frauen (1978) vorgelegt hat und damit zugleich als Pionierin der Frauen- und Geschlechterforschung gilt.

Helge-Agnes-Pross-Förderpreis  der JLU

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Redaktion
15.05.2013 11:03
 

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