Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo schliesst sich die Hauptnavigation in Form der Reiternavigation an. Es folgt die Grobnavigation links unterhalb des Logos. Die Feinnavigation findet sich in der linken Spalte. Unterhalb der Reiternavigation ist die Brotkrumen-Navigation. In der Mitte der Seite befindet sich der Inhaltsbereich. In der rechten Spalte finden Sie die Suche und ueblicherweise Kontaktdaten und direkte Links. Als Abschluss der Seite sind im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Kontakt Web-Master, Impressum, Plone-Kurse, Hilfe, Login fuer Redakteure aufgelistet.

vor "Barrierefreiheit" im Seitenfuss vor Reiternavigation vor Grobnavigation in linker Kolumne vor Feinnavigation in linker Kolumne vor Sie sind hier vor Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen im Suchfeld Suche nach vor Redaktion vor Kontakt Web-Master im Seitenfuss vor Impressum im Seitenfuss

Reiternavigation
You are here: Home Geschichte Zeitgeschichte Filmclub Zeitgeschichte
Document Actions

Filmclub Zeitgeschichte

Filmreihe "(Anti)Kolonialismus auf der Leinwand"

Programm im Wintersemester 2011/12

Programm im Sommersemester 2012

Die dritte Welle der Dekolonisation und die damit verbundene sukzessive und oft gewaltsame Auflösung der globalen Kolonialreiche zählt zu den folgenschwersten Prozessen des 20. Jahrhunderts. In ihrer Kernphase, beginnend mit der Unabhängigkeit Indiens im Jahr 1947 und endend mit dem Rückzug Portugals aus seinen zentralafrikanischen Kolonien im Jahr 1975, entstanden weltweit über 100 neue Staaten. Damit veränderten sich radikal die Lebenswelten von Millionen Menschen, die sich in neu gegründeten (National-)Staaten wieder fanden, deren Grenzen von den Kolonialmächten mit dem Lineal und oftmals willkürlich gezogen wurden. Gleichzeitig sahen sich die neuen Eliten vor die Herausforderungen gestellt, die Versprechen des antikolonialen Kampfes nach Entwicklung und Wohlstand unter extrem ungünstigen Rahmenbedingungen einzulösen; ein Unterfangen, das oftmals in Zwangsmaßnahmen und Gewaltaktionen gegen die eigene Bevölkerung ausartete. Auf der anderen Seite mussten auch die Gesellschaften der ehemaligen Kolonialmächte ihr Selbstverständnis und ihre Stellung in der Welt neu austarieren. Sie mussten den ‚Verlust’ der Kolonien deuten und mit Sinn versehen, die oftmals blutigen Kolonialkriege beispielsweise in Indochina oder Algerien und deren Folgen verarbeiten und Rückkehrer aus den Kolonien integrieren was oftmals umfangreiche Debatten über das Selbstverständnis und die Identität der jeweiligen Nation nach sich zog.

Die Film- und Vortragsreihe „Das Ende der Kolonialreiche – (Anti-)Kolonialismus auf der Leinwand“ will durch Vorträge und gezeigte Filme ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Kolonialismus, Antikolonialismus und Dekolonisierung von enormer Bedeutung für die Zeitgeschichte sind und Politik, Wirtschaft und Gesellschaft entscheidend prägten und bis heute prägen. Darüber hinaus sollen die vorgestellten Filme daraufhin befragt werden, inwieweit sie mit ihrer Ästhetik und ihren Aussagen in den politischen Diskurs und/oder die Erinnerungs- und Geschichtspolitik eingreifen, welcher die Auflösung der Kolonialreiche begleitete. Speziell soll das Augenmerk darauf gelegt werden, wie sie u.a. die europäische Kolonialherrschaft und antikoloniale Unabhängigkeitsbewegungen bewerten, den Verlauf derDekolonisation erklären, die oftmals komplexen und extrem gewaltsamen Ereignisse und Entwicklungen der Dekolonisation narrativ strukturieren und inwiefern auf koloniale Kontinuitäten in der post-kolonialen Weltordnung Bezug genommen wird. Des weiteren soll nach den Filmproduzenten, nach den filmischen Traditionen, nach dem Publikum und der Rezeption der jeweiligen Filme gefragt werden, die nicht selten große Skandale und umfangreiche gesellschaftliche Debatten auslösten. Zudem wird kritisch reflektiert, inwiefern und warum selbst manche dezidiert kolonialkritische Filme der Gefahr erliegen, koloniale und neo-koloniale Narrative zu reproduzieren anstatt sie radikal zu unterlaufen.

Font size: large | standard | small
Zeitgeschichte

Zeitgeschichte
Philosophikum I 10 C
Tel.: 0049-641-99-28131

Aktuelles
Termine
• Lehrveranstaltungen  
Personen
downloads
Adresse, Kontakt, Sprechzeiten

Eigenständigkeitserklärung Hausarbeit

• Flexnow Anmeldung 

Redaktion
12.04.2012 16:44
 

| Barrierefreiheit | Kontakt Web-Master | Impressum | Plone-Kurse | Hilfe | Login für Redakteure
Powered by Plone CMS, the Open Source Content Management System

This site conforms to the following standards: