Ortmann, Die Anfänge des Papsttums
Dr. Volkmar Ortmann
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| Leitung | Dr. Volkmar Ortmann |
| Thema | Die Anfänge des Papsttums |
| Veranstaltungsart | Einführungsseminar |
| Zeit | Do 10-12 |
| Ort | Philosophikum II Haus H Raum 215 |
| Institut | Professur | Institut für Evangelische Theologie |
| Zuordnung/Modul |
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| Kommentar |
"Gott ist überall, außer in Rom, da hat er einen Stellvertreter." Der Kalauer bringt auf den Punkt, was die Faszination und Umstrittenheit des Papsttums ausmacht: Die Zusage an Petrus, Fels der Kirche zu sein (vgl. Mt 16,18), hat bei seinen Nachfolgern den Anschein erweckt, selbst Eckstein der Kirche zu sein, was wiederum für Protestanten Stein des Anstoßes war und ist. Das Proseminar behandelt Grundlegendes: methodisch die Arbeitsweisen der Kirchengeschichte, inhaltlich die Anfänge des römischen Papsttums bis zu Gregor I. (der Große, Papst von 590 bis 604). Unter anderem geht es um die Fragen: War Petrus in Rom, und was hat es mit seinem Grab auf sich? Welche Rolle spielte die Nachfolge des Petrus und welche Bedeutung hatten seine Nachfolger in der frühen Christenheit? Wie entwickelte sich aus diesen Anfängen das Papstamt. Diese Aspekte sind eng verbunden mit der Inkulturation des Christentums in die hellenistisch-römische Welt und in das Imperium Romanum. Und natürlich kommt man bei der Beschäftigung mit Petrus auch an Paulus nicht vorbei. |
| Literatur |
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