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You are here: Home Lehre und Studium Archiv 2010 Sommersemester Fachjournalistik Geschichte
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Fachjournalistik Geschichte

Inhalt: Dateien zum Herunterladen (mit/ohne Kommentar) | Vorlesung | Übung / Lehrredaktion | Proseminar | Hauptseminar | Oberseminar

Stand 16.07.2010

Vorlesung


  • Prof. Dr. Frank Bösch
    Die Europäische Einigung: Historische Entwicklung und gegenwärtige Praxis [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mi 8-10, A 4

    Studiengänge: Gäste | nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Die Vorlesung diskutiert die aktuellen medialen Debatten über Europa in historischer Perspektive. Wie entwickelten sich etwa die Vorstellungen über die Grenzen Europäischen Einigung, die derzeit vor allem beim Türkei-Beitritt umstritten sind? Wie wandelten sich die derzeit umkämpften Formen der politischen Repräsentation? Oder wie entstanden die derzeitigen Annäherungen im Bildungswesen (PISA/Bologna-Prozess u.a.), die Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft, das europäische Recht oder Formen medialer Kooperation? Derartige Fragen werden systematisch aufgegriffen. Obgleich Formen der europäischen Kooperation im Vordergrund stehen, diskutiert die Vorlesungen ebenso Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern.
    Literatur: Clemens, Gabriele u.a.: Geschichte der europäischen Integration. Ein Lehrbuch, Paderborn 2008. | Kaelble, Hartmut: Sozialgeschichte Europas. 1945 bis zur Gegenwart, München 2007. | Mittag, Jürgen: Kleine Geschichte der Europäischen Union : von der Europaidee bis zur Gegenwart, Münster 2008

→ Inhalt   → Vorlesung

Übung / Lehrredaktion

Bitte beachten Sie:
- Lehrredaktion kann auch als Übung anerkannt werden.
- Die angebotenen Proseminare können auch als Übung anerkannt werden.


  • Jana Kremin
    Fernsehwerksstatt [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Do 18-20, E 103b

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Die Fernsehwerkstatt produziert in Kooperation mit dem Medienprojektzentrum Offener Kanal Giessen ein 20-minütiges Magazin-Format. Dieses wird über den Offenen Kanal Giessen ausgestrahlt. In der Fernsehwerkstatt erstellen die TeilnehmerInnen dazu ihre Beiträge von der redaktionellen Planung über die Recherche und Dreh bis hin zu Schnitt, Moderation und Aufzeichnung der Sendung selbst. So lernen sie den Umgang mit diesem Medium und erfahren Arbeitsabläufe in der Praxis. Neben kompakten Einführungen in die Technik (Kamera, Ton, Schnitt) geht es redaktionell um die Beiträge sowie die Sendungsplanungen und -abläufe einschließlich des Moderierens. Ziel ist die Produktion und Reflexion eigener erster Fernsehbeiträge.
    Literatur: G. Schult/A. Buchholz (Hrsg.): Fernsehjournalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis, München 2006.

  • Dr. Dagmar Lorenz
    Geschichtsjournalismus für Online und Print [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mi 14-16, E 103b

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Die Übung bietet eine Einführung in journalistische Schreibweisen, Methodik und Recherche - bezogen auf die Umsetzung historischer Themen in Printmedien (Zeitung, Zeitschrift) und Online-Medien. | Ausgehend von einem historischen, bzw. zeitgeschichtlichen Rahmenthema (z.B. einer Epoche, einem Schlüssel-Ereignis etc.) sollen die einzelnen journalistischen Arbeitsschritte und ihre Umsetzung geübt werden: Wie recherchiere ich ein bestimmtes historisches Thema für einen Hintergrundbericht oder eine "historische" Magazin-Reportage? Wie strukturiere ich einen journalistischen Text im Hinblick auf seine Veröffentlichung im Internet? Auf welche Weise lassen sich Ereignisse, Personen und politische Konzepte spannend und anschaulich zur Sprache bringen? | Derartige Fragen sollen anhand konkreter Beispiele bearbeitet werden. Praktische Übungen und Kurzreferate dienen dazu, die gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen. Zum Semesterende besteht die Möglichkeit, eigene Arbeiten im Online-Magazin "UNIversum" zu veröffentlichen.

  • Bernd Mütter
    Zeitgeschichte im Fernsehmagazin [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Blockveranstaltung, Ort: siehe Aushang. Termine: Do, 15.04.2010, 18-20; Sa, 24.04.2010, 12-18 st; Sa, 05.06.2010, 12-18 st; Sa, 19.06.2010, 12-18 st; Sa, 03.07.2010, 12-18 st

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Das Fernsehen gilt vor allem dank seiner Reichweite als eine der wichtigsten Institutionen der Geschichtskultur. Die Veranstaltung befasst sich aus der Perspektive der Praxis mit diesem Phänomen und führt ein in die Produktion zeitgeschichtlicher TV-Beiträge. Nach einer theoretischen Einführung zu den Grundlagen und Zielsetzungen des Geschichtsfernsehens will die Übung über Rahmen¬bedingungen, Arbeitstechniken und Anforderungen informieren. Das Hauptaugenmerk richtet sie dabei auf didaktische Implikationen im Fernsehmagazin, auf die verschiedenen "Bausteine" des Geschichtsfernsehens (Archivmaterial, Zeitzeugen, Experten, Reenactments etc.), auf Dramaturgien von Kurzbeiträgen, auf das Gestalten des Kommentartexts und auf die produktionellen Abläufe von der Idee bis zur Ausstrahlung. Die didaktischen Vorüberlegungen, das Vorgehen bei der Recherche, der Umgang mit der Dramaturgie und das Verfassen des Kommentartextes werden in Praxisaufgaben eingeübt. | Die Veranstaltung ist als Blockveranstaltung mit vier Samstagssitzungen am 24. April, am 29. Mai, am 12. Juni und am 19. Juni jeweils von 12h bis 18h, angelegt. Die Einführungssitzung findet am Donnerstag, 15. April 2009, um 18h statt. | Von den Teilnehmern wird neben einer motivierten Mitarbeit die Übernahme eines Kurzreferats und die Mitarbeit an den Praxisaufgaben erwartet.
    Literatur: Ordolff, Martin/Wachtel, Stefan: Texten fürs TV. Ein Leitfaden zu verständlichen Fernsehbeiträgen. München 2004 (2. Aufl.) | Ordolff, Martin: Fernsehjournalismus. Konstanz 2005.
    Schult, Gerhard/Buchholtz, Axel (Hg.): Ferseh-Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis. Berlin 2007 (7. Aufl.)
    | Kerstan, Peter: Der journalistische Film. Jetzt aber richtig. Bildsprache und Gestaltung. Frankfurt/M. 2000. | Lersch, Edgar/Viehoff, Reinhold, Geschichte im Fernsehen. Eine Untersuchung zur Entwicklung des Genres und der Gattungsästhetik geschichtlicher Darstellungen im Fernsehen 1995 bis 2003, Berlin 2007. | Knopp, Guido: Geschichte im Fernsehen. Perspektiven der Praxis, in: Knopp, Guido/Quandt, Siegfried (Hg.): Geschichte im Fernsehen. Ein Handbuch. Darmstadt 1988, S. 1-9.
    Handro, Saskia: "Wie es euch gefällt!" Geschichte im Fernsehen, in: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik 2007, S. 213-231
    | Quandt, Siegfried: Fernsehen als Leitmedium der Geschichtskultur? Bedingungen, Erfahrungen, Trends, in: Mütter, Bernd/Schönemann, Bernd/Uffelmann, Uwe (Hg.): Geschichtskultur. Theorie - Empirie - Pragmatik. Weinheim 2000, S. 235-240.

  • DgPh Günter Osterloh
    Fotos für die Presse – Bildaufbau, Bildaussage, Qualitätskriterien [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Fr 14-16, E 103b

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Das heute bei Tageszeitungen, Magazinen, Zeitschriften und Broschüren „modulare Layout“ mit Text, Foto und Grafik verlangt auch von Text-Journalisten, dass sie mit Bildern umgehen können, um erfolgreich zu arbeiten. Ziel dieses Seminars ist es, den Studierenden zu vermitteln, wie sie Fotos von allgemeinem Interesse – also Bilder, die für Veröffentlichungen benötigt werden – fundiert und damit sicher beurteilen können. Die systematische Schulung des Sehens, d. h. kennen zu lernen, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen (physiologisch – psychologisch) und wie die Abbildungen, also die Fotos von der Umwelt, vom Betrachter „gelesen“ und gedeutet werden, steht immer im Mittelpunkt aller Ausführungen und Übungen. | Auch wenn das Erlernen einer Bild Analysetechnik den eigentlichen Schwerpunkt dieses Seminars bildet, um das Beurteilungsvermögen für Motive und Fotos zu schärfen, kommt die für das Fotografieren nötige Theorie (physikalisch, chemisch, elektronisch) und deren Umsetzung durch Übungen in der Praxis nicht zu kurz.
    Literatur: G. Osterloh, Leica M – Hohe Schule der Kleinbildfotografie, Frankfurt a.M. 2002 | Chr.-M. Pohlert, Bilder in der Zeitung, München 1999 | Ernst A. Weber, Sehen, Gestalten und Fotografieren, Basel 1990

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Proseminar

Bitte beachten Sie:
- Die Proseminare können auch als Übung anerkannt werden.


  • Dr. Peter Hoeres
    Das deutsche und amerikanische Mediensystem im Vergleich 1945-2010 [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Do 14-16, E 103b

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Was sind Mediensysteme, was sind ihre Merkmale, wie funktionieren sie, wie unterscheiden sie sich voneinander, wie entwickeln sie sich? Am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland und der USA sollen diese Fragen in der Veranstaltung untersucht werden. Dabei soll sowohl ein diachroner Längsschnitt, vom Zweiten Weltkrieg bis in die Jetztzeit, als auch ein weiter Medienbegriff zugrundegelegt werden. Zudem soll die Verflechtung beider Systeme Beachtung finden, d.h. transatlantische Transfers und transatlantische Mittler, etwa Auslandskorrespondenten.
    Literatur: Hans-Bredow-Institut (Hrsg.): Internationales Handbuch Medien. Baden-Baden, 28. Auflage 2009; | Barbara Thomaß, Mediensysteme im internationalen Vergleich, Konstanz, 2007.

  • Florian Schnürer M. A.
    Historische und politische Symbolik in der internationalen Kommunikation [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mo 12-14, E 103b

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

  • Florian Schnürer M. A.
    Medien und Krieg - Krieg in den Medien [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mi 16-18, E 103a

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

  • Florian Schnürer M. A.
    Medienanalyse für Historiker [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mi 12-14, E 103b

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

  • Michael Zok - Caroline Rothauge - Andreas Schneider M. A.
    Erinnerungskulturen und Geschichtskonstruktionen. Spanischer Bürgerkrieg, Franco-Diktatur und Holocaust im europäischen Film und Fernsehen [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Di 14-18, C 30. vierzehntägig

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

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Hauptseminar


  • Prof. Dr. Frank Bösch
    Constructing Europe: Politik, Kultur und Öffentlichkeit seit dem Zweiten Weltkrieg [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Di 14-16, E 103b

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Europa ist keine geographisch feste Einheit, sondern ein Konstrukt. Was zu welcher Zeit Menschen unter Europa verstanden, veränderte sich stark. Nicht nur politische Weichenstellungen wie die Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft waren dafür entscheidend, sondern ebenso öffentliche Deutungen Europas. Das Seminar untersucht die medialen Wahrnehmungen Europas für unterschiedliche Länder. Neben den Printmedien wird dabei auch das Fernsehen berücksichtigt - sowohl für europäische Senderkooperationen (wie "Eurosport") als auch für europäische Fernsehereignisse (Grand Prix, Europameisterschaften u.ä.). | Eine gemeinsame Exkursion nach Brüssel ist geplant, um vor Ort mit Journalisten, Politiker und Analysten zu sprechen.
    Literatur: Berkel, Barbara: Konflikt als Motor europäischer Öffentlichkeit: Eine Inhaltsanalyse von Tageszeitungen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Österreich, Wiesbaden 2006. | Gramberger, Marc R.: Die Öffentlichkeitsarbeit der Europäischen Kommission 1952-1996. PR zur Legitimation von Integration?, Baden-Baden 1997. | Hagen, Lutz M. (Hrsg.): Europäische Union und mediale Öffentlichkeit: theoretische Perspektiven und empirische Befunde zur Rolle der Medien im europäischen Einigungsprozess, Köln 2004.

  • Dr. Peter Hoeres
    Demoskopie und Gesellschaft. Expansion der Meinungsforschung und Wertewandel [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Do 12-14, E 103b

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Nach einer langen Vorgeschichte erlebte die Demoskopie nach dem Zweiten Weltkrieg ihren "Take-Off", zunächst als Arkanwissen der Politik, dann als medialisiertes Produkt für die Öffentlichkeit. | Das Seminar verfolgt vier Ziele: erstens soll der Methodik und Praxis der Umfrageforschung nachgegangen werden, zweitens der Aneignung und Verwendung durch Politik und Medien, drittens der Diskussion um Bedeutung, Reichweite und Probleme der Demoskopie. | Schließlich sollen die gemessenen Einstellungsveränderungen zu politischen, religiösen, gesellschaftlichen und ökonomischen Fragen behandelt werden. Neben der deutschen sollen hierfür vergleichend auch andere westliche Gesellschaften herangezogen werden.
    Literatur: Alexander Gallus/Marion Lühe, Öffentliche Meinung und Demoskopie, Opladen 1998; | Peter Hoeres, Abwehr und Aneignung der Demoskopie im intellektuellen Diskurs der frühen Bundesrepublik, in: Franz-Werner Kersting/Jürgen Reulecke/Hans-Ulrich Thamer (Hg.), Die zweite Gründung der Bundesrepublik. Generationswechsel und intellektuelle Wortergreifungen 1955-1975, im Auftrag der Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft, Stuttgart 2010, S. 69-84; | Anja Kruke, Demoskopie in der Bundesrepublik Deutschland. Meinungsforschung, Parteien und Medien 1949-1990, Düsseldorf 2007; | Christoph Weischer, Das Unternehmen "Empirische Sozialforschung". Strukturen, Praktiken und Leitbilder der Sozialforschung in der Bundesrepublik Deutschland, München 2004.

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Oberseminar


  • Prof. Dr. Frank Bösch
    Neuere Forschungen zur Kultur- und Mediengeschichte [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mi 18-20, E 103b

    Studiengänge: nichtmodularisiert

    Kommentar: Das Oberseminar bietet BA/MA-Examenskandidaten, Doktoranden und fortgeschrittenen Studierenden die Möglichkeit, ihre BA- und MA-Arbeiten und Promotionsprojekte zu diskutieren. Themen mit Medienbezügen stehen im Vordergrund, aber auch kulturhistorische Arbeiten im weiteren Sinne werden diskutiert. Zudem ergänzen themenaffine externe Gastvorträge das Programm.

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16.07.2010 13:58
 

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