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You are here: Home Lehre und Studium Archiv 2010 Sommersemester Kunstgeschichte
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Kunstgeschichte

Inhalt: Dateien zum Herunterladen (mit/ohne Kommentar) | Vorlesung | Übung | Seminar | Hauptseminar | Tutorium | Exkursion

Stand 16.07.2010

Vorlesung


  • Prof. Dr. Marcel Baumgartner
    Überblicksvorlesung frühe Neuzeit (1400-1800) [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Do 10-12, A 5

    Studiengänge: Gäste | nichtmodularisiert | AfK | BA

    Kommentar: Florenz. Dresden | Florenz - die "Wiege der Renaissance" - und Dresden - mit dem von Bernardo Bellotto gemalten Elbpanorama zu einem Inbegriff des Barock geworden - dienen exemplarisch als Epizentren und Brennpunkte, zwischen denen sich ein Bogen spannen lässt vom frühen 15. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts. In Florenz ist es primär die Piazza della Signoria mit ihren Bauten (incl. Ausstattung) und ihrem Statuenschmuck, die es erlaubt, einen Überblick bis in die Zeit um 1600 zu geben. In Dresden wird die Trias von Zwinger, Hofkirche und Frauenkirche im Zentrum des Interesses stehen. In beiden Fällen geht es aber auch um die Orte bedeutender Kunstsammlungen und um die eigens für deren Präsentation errichteten Räume. Das Ende der Epoche wird angekündigt durch die 1755/56 in Dresden publizierte Schrift "Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst" von Johann Joachim Winckelmann.
    Literatur: Georg Kauffmann, Florenz. Fiesole, Stuttgart: Reclam, 1962. - Fritz Löffler, Das alte Dresden. Geschichte seiner Bauten, 1955, 1994

  • Prof. Dr. Silke Tammen
    Der Schleier, das Bild, die Frau - abendländische Denkfiguren und Bildgeschichten [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Di 16-18, A 5

    Studiengänge: Gäste | nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Der ganz gegenwärtige Ausgangspunkt für dieses Themenmodul besteht im ‚westlichen’ Unbehagen gegenüber der politisch-religiösen Zeichenhaftigkeit von ‚islamischen’ Kopftüchern und Körperverhüllungen im öffentlichen Raum. Unabhängig von einer durchaus konfliktreichen Meinungsvielfalt unter den Trägerinnen selbst gibt es einen ‚westlichen’ Blick, der Kopftücher und Verschleierungen mit Rückständigkeit, Unterdrückung der Frau und politischer Radikalität assoziiert und es zu einem Symbolbild der Verblendung stilisiert hat. | Die Vorlesung erhebt keinen bildwissenschaftlichen Deutungsanspruch angesichts eines geradezu überdeterminierten und doch unklaren Zeichens und einer gesellschaftlich hochkomplexen Debatte um die Freiheit des Einzelnen, Toleranz und Integration, die Macht von Zeichen im öffentlichen Raum etc. - eine Debatte, für die es keine einfachen Lösungen geben kann. Die Vorlesung versteht sich im Gegenteil als Distanzierungsangebot im Sinne einer kritischen Reflexion über den ‚eigenen‘ Blick. Die über einen langen Zeitraum christlich geprägte Kultur Europas besitzt nicht nur eine eigene Tradition der weiblichen Verhüllung, sondern kennt den Schleier als ambivalentes Zeichen des religiösen, philosophischen und erotischen Geheimnisses und Begehrens nach Erkenntnis (im Blick des männlichen Subjekts). Immer wieder wird der Schleier als ein diaphanes oder zu lüftendes Medium der Schwelle gedacht: bekannt sind die Personifikationen der nuda veritas und der verschleierten, ‚verblendeten‘ jüdischen Synagoga als Gegenbild zur christlichen Ecclesia, Venus und ihr durchsichtiger Schleier, die schöne verschleierte/entschleierte Orientalin in orientalistischer Malerei und kolonialistischer Fotografie. Im sakralen und bildtheoretischen Kontext ist der Schleier auch Medium der Bildwerdung und der Thematisierung von Bild und Bildträger (z.B. Schleier der Veronika). Wenn in diesen Zusammenhängen Verschleierung immer auch im nächsten Schritt Durchblick und Enthüllung erfordert oder verspricht und die abendländische Wahrnehmung durch eine lange Bild- und Metapherngeschichte entsprechend konditioniert sein dürfte, muß die islamisch konnotierte Verhüllung des weiblichen Hauptes bzw. Körpers förmlich als eine Herausforderung zur Entschleierung und zur zähmenden ‚Erkenntnis‘ des bedrohlichen (weiblichen) Fremden erscheinen. Die zur Bild- und Wahrnehmungskritik einladende Vorlesung wird die Bildlichkeit des Schleiers vom Mittelalter bis in die Gegenwartskunst (z.B. die Fotoserie "Women of Allah" von Shirin Neshat) verfolgen. | Die Vorlesung wird durch eine 10minütige mündliche Prüfung abgeschlossen. Sie ist offen für HörerInnen aller Fachbereiche; AFK-Punkte können erworben werden.

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Übung


  • Prof. Dr. Marcel Baumgartner - Dr. Anja Eichler
    Ausstellungsprojekt zu Goethes Farbenlehre [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Blockveranstaltung, Ort: siehe Aushang. Termine: siehe Aushang

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Praxismodul; zusammen mit Dr. Anja Eichler Ausstellungsprojekt zu Goethes Farbenlehre Blockveranstaltung. Orte und Termine nach Vereinbarung | Fortsetzung der im Wintersemester 2009/2010 begonnenen Veranstaltung. Keine Neueinschreibung möglich. | Im Jahr 2010 jährt sich zum 200. Mal das Erscheinen von Goethes 'Farbenlehre'. Als 'Stadt der Optik' und als 'Goethestadt' scheint Wetzlar geradezu prädestiniert, an dieses Ereignis mit einer Ausstellung im Stadt- und Industriemuseum (Museumsleiterin: Dr. Anja Eichler) zu erinnern. Parallel dazu wird im Neuen Kunstverein Gießen (Leiter: Markus Lepper. M.A.) eine Ausstellung präsentiert, die das anhaltende Interesse am Phänomen Farbe in der zeitgenössischen Kunst vor Augen führt. Zwei aufeinander aufbauende Übungen - die erste im Wintersemester 2009/2010, die zweite im Sommersemester 2010 - dienen der Vorbereitung dieser Doppel-Ausstellung. In der ersten Übung war es darum gegangen, sich mit den Grundlagen vertraut zu machen und Goethes 'Farbenlehre' in einem größeren historischen Kontext zu situieren. Die zweite Übung wird primär der konkreten Umsetzung und Realisierung der Ausstellungen gewidmet sein.

  • Markus Lepper M. A.
    Zeitgenössische Kunst - wahrnehmen und vermitteln [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Blockveranstaltung, H 343. Termine: Do, 22.04.2010, 16 (1. Sitzung und Organisation; Ort: H 343); Sa, 15.05.2010, 10 (Exkursion nach Frankfurt, Besuch der Schirn und des MMK); Do, 20.05.2010, 16 (2. Sitzung ; Ort: H 343); Sa, 12.06.2010, 10 (Praxis und Übung in der Schirn); Sa, 03.07.2010, 10 (Praxis und Übung im MMK)

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Ein wesentliches Problem der universitären Ausbildung im Fach Kunstgeschichte ist die Ferne zum Original. Zwar werden Beschreibungstechniken entwickelt und formale Fragen umfassend erörtert, doch insbesondere eine didaktische Praxis im Hinblick auf außerschulische Vermittlungsformen ist oftmals schwierig zu realisieren. | In meinem Seminar sollen Grundlagen der Wahrnehmung und Strategien der Museumspädagogik (der Vermittlungsarbeit vor und mit Originalen) erarbeitet und vor Ort angewendet werden. Dabei sollen unterschiedliche Zielgruppen (Schüler, außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung) mit verschiedenen Bildungsniveaus berücksichtigt werden. | Außerdem soll das Verfassen unterschiedlicher Textsorten (Sammlungsblatt, Pressetext, Werkbetrachtung) zu einem Schreiben über Kunst motivieren, dass die ausgetretenen Pfade der Referatstruktur und das seitenweise Reproduzieren biographischer Angaben zum Künstler meidet. | Zu jedem Block gehört eine ganztägige Exkursion mit didaktischer Praxis in Kleingruppen, die Seminarvorbereitung in Form von Impulsreferaten und eine Nachbereitung in Textform. | Markus Lepper (* 1971) ist Kunsthistoriker und freier Kurator. Er studierte in Gießen und Berlin Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Philosophie und ist seit 1999 freier Mitarbeiter im Museum für Moderne Kunst (MMK) Frankfurt sowie seit 2002 im Team der Schirn Kunsthalle. In seiner Vermittlungsarbeit geht es ihm darum, moderne und insbesondere zeitgenössische Kunst aus mehreren Perspektiven zu beleuchten und Grundlagen zu entwickeln, die zum selbständigen Umgang und "Denken mit Kunst"animieren.

→ Inhalt   → Übung

Seminar


  • Prof. Dr. Marcel Baumgartner
    Methoden II: Methodenauswahl und -anwendung [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Di 8-10, G 333

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Zweiter Teil des im Wintersemester begonnenen Methodenmoduls. An ausgewählten Fallbeispielen werden sowohl historisch bedeutsame als auch in der aktuellen Diskussion besonders relevante Methoden und theoriebildende Fragestellungen vertiefend behandelt und erprobt.

  • Prof. Dr. Marcel Baumgartner
    Vertiefungsseminar zum französischen Impressionismus [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mo 16-18, G 333

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Der Impressionismus und die Kunstgeschichte | Vertiefungsseminar zum Seminar 'Französischer Impressionismus' von Prof. Dr. Claudia Hattendorff. - Mit Richard Hamann ("Der Impressionismus in Leben und Kunst", 1907) und Werner Weisbach ("Impressionismus. Ein Problem der Malerei in der Antike und Neuzeit", 1910-1911) hatten zu Beginn des 20. Jahrhunderts gleich zwei bedeutende deutsche Kunsthistoriker versucht, den Impressionismus als überzeitliches Phänomen und Gestaltungsprinzip zu deuten. Aus einer vergleichbaren Grundhaltung heraus stilisierte Julius Meier-Graefe in seiner äußerst erfolg- und folgenreichen "Entwicklungsgeschichte der modernen Kunst" (1904; 1914-24) den französischen Impressionismus zum Schlüsselereignis in der "Entwicklung" der modernen Malerei hin zur Abstraktion. Parallel dazu verhalf eine Reihe von wichtigen Museumsleuten - allen voran Hugo von Tschudi, zuerst in Berlin, dann in München - der Malerei von Manet bis van Gogh zu ihrer Etablierung und Kanonisierung in den deutschen Museen. Im Seminar geht es also darum zu zeigen, wie der Impressionismus nicht nur von den Künstlern, sondern auch von Kunsthistorikern, Kunstkritikern, Publizisten, Museumsleuten und Sammlern "gemacht" wurde.
    Literatur: Die erwähnten Werke von Richard Hamann, Werner Weisbach und Julius Meier-Graefe | Ausst. Kat. Manet bis van Gogh. Hugo von Tschudi und der Kampf um die Moderne, Berlin/München 1996/1997.

  • Dr. Scott Budzynski
    Idealstadt [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mi 10-12, G 333

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Idealstadt 1400-1800: die Stadt als Idee. In diesem Seminar werden wir uns mit dem Phänomen Idealstadt in Architekturschriften und Philosophie sowie in der Stadtplanung, an Bauprojekten und Städten beschäftigen. Das Idee der Idealstadt lässt sich aus der Antike zurückverfolgen, wurde aber in Künstlertraktaten der frühen Neuzeit wieder aufgegriffen und weiterformuliert. Obwohl wenige Idealstädte gebaut wurden, spielten die mit der Idealstadt verbundenen Ideen eine große Rolle in verschiedenen städtebaulichen Projekten (Kapitol in Rom, San Marco in Venedig) und wurden in einzelnen Bauten (Petersdom) widerspiegelt. Die Beziehung zwischen den Idealstadtvorstellungen und den gebauten Projekten, sowie die Entwicklung der Idealstadt zur barocken Planstadt werden hier untersucht. Angefangen in Italien, werden Planungen und Städte, u.a. in Deutschland (Karlsruhe), Polen (Zamosc), Frankreich (Chaux) und den U.S.A (Washington D.C.) vorgestellt. | Diese Lehrveranstaltung wird mit einem Referat oder einer Hausarbeit bewertet.
    Literatur: Helen Rosenau, The Ideal City in it's Architectural Evolution, London 1959 | Hanno-Walter Kruft, Städte in Utopia. Die Idealstadt vom 15. bis zum 18. Jahrhundert zwischen Staatutopie und Wirklichkeit, München: Beck, 1989

  • Dr. Scott Budzynski - Saskia Hennig von Lange
    Einführung in das Studium der Kunstgeschichte II [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mo 10-12; Mo 10-12, G 333 und G 333a

    Studiengänge: BA

    Kommentar: Das Seminar führt in die Studieninhalte der Kunstgeschichte ein. Es bietet einen Überblick über Epochen, künstlerische Medien, Gattungen und Darstellungsaufgaben, fachspezifische Fragestellungen und Methoden und macht mit Quellenkritik und kunstgeschichtlicher Terminologie vertraut. | Die einem Fresko des Florentiner Malers Domenico Ghirlandaio (1449-1494) gewidmete Studie von Hubert Locher (s.u.) dient als Ausgangspunkt für die Arbeit im Seminar. Im Zuge einer gründlichen Auseinandersetzung mit diesem Text und seinem Gegenstand werden die Studierenden unterschiedliche Fragestellungen und methodische Herangehensweisen kennen lernen, mehrere fachspezifische Wissenseinheiten erarbeiten und den Umgang mit der kunstgeschichtlichen Terminologie einüben. | Parallel zum Seminar findet eine dreitägige Exkursion nach Aschaffenburg und Amorbach statt. Vor Ort wird der Umgang mit Originalen vermittelt und die Basis für weitere Denkmäler- und Objektkenntnis gelegt. | Das begleitende Tutorium dient der Festigung und Vertiefung der im Seminar und während der Exkursion erworbenen Kenntnisse.
    Literatur: Hans Belting et al. (Hg.): Kunstgeschichte. Eine Einführung, Berlin: Reimer 2003 (6. überarb. u. erw. Aufl.) | Hubert Locher: Domenico Ghirlandaio. Der Heilige Hieronymus im Gehäuse. Malerkonkurrenz und Gelehrtenstreit, Frankfurt: Fischer TB 1999

  • Martin Miersch
    Die Malerei des 18. Jahrhunderts in Deutschland [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Di 10-12, G 333

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Der Einfluss der Werke Antoine Watteaus auf die deutsche Malerei der ersten Jahrhunderthälfte soll ebenso zur Sprache kommen wie die Bedeutung Angelika Kauffmanns für den deutschen Klassizismus. Herausragende Vertreter, die die Kunst des 18. Jahrhunderts um bedeutende Innovationen bereichert haben wie z.B. Anton Graff (Porträtmalerei), Daniel Chodowiecki (Buchillustration) oder Cosmas Damian Asam (Freskomalerei) werden in Einzelreferaten behandelt. | Einen breiten Raum werden die Ausstattungsprogramme der Schlösser Sanssouci, Nymphenburg, Augustusburg, Falkenlust, Benrath, Pillnitz sowie der Würzburger Residenz einnehmen. Die Freskomalerei Süddeutschlands und der schwäbische Klassizismus sowie der Einfluss der französischen Kunst gehören zu den weiteren Schwerpunkten des Seminars. Persönlichkeiten wie Friedrich II., Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz, August der Starke, Kurfürst Clemens August von Köln, Wilhelmine von Bayreuth werden als Sammler und Mäzene vorgestellt. Der Wandel von der höfischen Porträtmalerei zu bürgerlichen Ausdrucksformen kann anhand der Malerfamilie Tischbein nachvollzogen werden. Auch der Kontrast zwischen der Kunst am Dresdener Hof mit Veduten, Jagdszenen und Staatsporträts zur bürgerlichen Kunst in Leipzig mit einer nüchternen Porträtauffassung, Dekorationsprogrammen für bürgerliche Auftraggeber und Frühformen klassizistischer Kunstauffassung mag die außerordentliche Spannweite der Kunst vor 1800 deutlich machen.
    Literatur: Rainer Michaelis: Die deutschen Gemälde des 18. Jahrhunderts, kritischer Bestandskatalog / SMB, Gemäldegalerie., Berlin 2002 | Werner Busch: Das sentimentalische Bild : die Krise der Kunst im 18. Jahrhundert und die Geburt der Moderne, München 1997 | Frank Günter Zehnder(Hg.): Der Riss im Himmel. Das Ideal der Schönheit -Rheinische Kunst in Barock und Rokoko, Köln 2000 | Helmut Börsch-Supan: Höfische Bildnisse des Spätbarock. Schloß Charlottenburg, Berlin 1966 | Helmut Börsch-Supan: Die Gemälde Antoine Pesnes in den Berliner Schlössern, Berlin 1982 | Anke Fröhlich: Landschaftsmalerei in Sachsen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts : Landschaftsmaler, -zeichner und -radierer in Dresden, Leipzig, Meißen und Görlitz von 1720 bis 1800, Dresden 2000 | Rainer Michaelis: Zwei Konversationsstücke in "Watteaus Manier" von Daniel Nikolaus Chodowiecki : eine Studie zur Berliner Malerei des 18. Jahrhunderts, In: Jahrbuch der Berliner Museen. Berlin , Bd. 48, 2006, S. 77-87 | Peter Krückmann (Hg.): Der Himmel auf Erden : Giovanni Battista Tiepolo in der Residenz zu Würzburg ; zum 300. Geburtstag des großen Freskenmalers des 18. Jahrhunderts / in Zusammenarbeit mit d. Bayer. Verwaltung d. staatl. Schlösser, Gärten u. Seen, München 1996

  • Prof. Dr. Silke Tammen
    Kunst der Gotik im Osten Deutschlands [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Blockveranstaltung, Ort: siehe Aushang. Termine: siehe Aushang

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Exkursionsmodul "Kunst der Gotik im Osten Deutschlands"/Blockseminar zur Vorbereitung (ein Termin zur Vorbesprechung und 2 Samstagsblöcke), Termine werden noch bekanntgegeben.Das Blockseminar dient als Vorbereitung auf die ca. 8tägige Exkursion nach Erfurt, Naumburg, Halberstadt und Magdeburg.Für das vorbereitende Seminar wird ein ca. 20minütiges Referat verlangt.

  • Prof. Dr. Silke Tammen
    Vertiefungsseminar zur Vorlesung: Der Schleier, das Bild, die Frau - abendländische Denkfiguren und Bildgeschichten [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mo 12-14, G 333

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Das Seminar begleitet die thematische Abfolge der Vorlesung; es dient der Nachbereitung und Vertiefung der dort behandelten Stoffe. Die Arbeitsform wird in der gemeinsamen Diskussion von Aufsätzen und Bildbeispielen bestehen. Ein Seminarordner mit Kopievorlagen wird eingerichtet werden. Das Seminar wird durch eine Hausarbeit im Umfang von ca. 10 Seiten abgeschlossen.
    Literatur: Ikonologie des Zwischenraums: der Schleier als Medium und Metapher, hrsg. v. Joachim Endres, Barbara Wittmann, Gerhard Wolf, München 2005 | Klaus Krüger, Das Bild als Schleier des Unsichtbaren. Ästhetische Illusion in der Kunst der frühen Neuzeit in Italien, München 2001 | Monika Leisch-Kiesl, „’Schleier’ – ‚Veil’ – ‚Hijab’: künstlerische Kommentare zu einer politischen Kontroverse“, in: Kunst und Islam, hrsg. v. Ebba Koch, 2004, 204-243 | Schleier und Schwelle 1-3, hrsg. v. Aleida und Jan Assmann | Veil. veiling, representation and contemporary art, ed. David A. Bailey, Gilane Tawadros, Cambridge, Mass. 2003 | Gerhard Wolf, Schleier und Spiegel. Traditionen des Christusbildes und die Bildkonzepte der Renaissance, München 2002

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Hauptseminar


  • Prof. Dr. Claudia Hattendorff
    Französischer Impressionismus [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Fr 10-12, H 08a

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Die Malerei des Französischen Impressionismus gehört zu den populärsten Phänomenen der Kunstgeschichte. Ausstellungen, die diesem Thema gewidmet sind, gehören regelmäßig zu den großen Publikumserfolgen in europäischen und amerikanischen Kunstinstitutionen. Werke von Protagonisten des Impressionismus wie Claude Monet und Auguste Renoir sind "all-time favourites" der Postkarten- und Posterindustrie. | Der Französische Impressionismus ist darüber hinaus aber ein interessanter und beispielhafter kunsthistorischer Untersuchungsgegenstand aus dem Bereich der Moderne. Wir haben es mit einer Strömung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu tun, die sich dezidiert einem naturwissenschaftlich begründeten Fortschrittsdenken in der Kunst verschrieb und somit beispielhaft für eine insgesamt fortschrittsgläubige Gesellschaft war. Es handelt sich um ein Phänomen, das einerseits für eine Selbstorganisation von Künstlern vor dem Hintergrund einer zunehmenden gesellschaftlichen Autonomisierung der Kunst, andererseits für eine Institutionalisierung in Form von öffentlichen Kunstausstellungen, Kunsthandel und Kunstkritik steht. | In der seminaristischen Veranstaltung sollen exemplarische Werke der Protagonisten des Französischen Impressionismus untersucht werden - solcher, die im Zentrum der Bewegung standen (wie Monet), aber auch solcher, die nur zeitweise zu den Impressionisten gezählt wurden (wie Manet oder Cézanne). Angesprochen wird mit dem Neo- oder Post-Impressionismus auch eine Fortentwicklung desjenigen Phänomens, das mit der ersten Impressionistenausstellung 1874 greifbare Form erhielt. Gleichzeitig gilt das Augenmerk den Themen impressionistischer Malerei und Graphik, der gesellschaftlichen Rolle und dem sozialen und politischen Kontext des Impressionismus sowie seiner Beurteilung in der zeitgenössischen Kunstliteratur.
    Literatur: Rewald, John: Die Geschichte des Impressionismus. Schicksal und Werk der Maler einer großen Epoche der Kunst, 7. Aufl., überarb. Neuausg., Köln 2001. | Rewald, John: Von van Gogh bis Gauguin. Die Geschichte des Nachimpressionismus, Köln 1987.

  • Prof. Dr. Claudia Hattendorff
    Kiefer, Polke, Richter – drei Positionen in der zeitgenössischen deutschen Kunst [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mi 8-10, H 08a

    Studiengänge: nichtmodularisiert

    Kommentar: Anselm Kiefer (* 1945), Sigmar Polke (* 1941) und Gerhard Richter (* 1932) sind Künstler, die seit Jahren das Image der zeitgenössischen deutschen Kunst mitprägen: durch die Präsenz ihrer Werke auf wichtigen Ausstellungen, in Sammlungen zeitgenössischer Kunst und auf dem Kunstmarkt, auf dem sie regelmäßig Höchstpreise erzielen. Neben diesen äußeren Daten eint die drei Künstler auch, dass sie in ihren Werken eine spezifisch deutsche Befindlichkeit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg untersuchen. Gleichzeitig weisen ihre respektiven Oeuvres jedoch große Unterschiede in Form, Material und eingesetzten Medien auf, so dass ihre Betrachtung ein Spektrum von Möglichkeiten in der zeitgenössischen Kunst eröffnet. In der seminaristischen Veranstaltung soll anhand exemplarischer Werkkomplexe die jeweilige Eigenart der drei Künstler herausgearbeitet, historisch kontextualisiert und vergleichend betrachtet werden. Dabei wird auch die entscheidende Rolle, die Kunstkritik und geschichte bei der Ausformung und Durchsetzung der individuellen Positionen im Kunstbetrieb und auf dem Kunstmarkt spielen, reflektiert.
    Literatur: Arasse, Daniel: Anselm Kiefer. 2. Aufl., München 2007. | Curiger, Bice/ Böhme, Hartmut/ Seegers, Ulli: Ausst. Kat. Sigmar Polke, Werke & Tage. Kunsthaus Zürich, Köln 2005. | Elger, Dietmar: Gerhard Richter, Maler, Köln 2008.

  • Sylvia Metz M. A.
    Informelle Malerei in Europa [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Do 14-16, H 08a

    Studiengänge: nichtmodularisiert

    Kommentar: Als Gegenposition zur durchstrukturierten geometrischen Abstraktion entstand ab der Mitte der 1940er Jahre in Paris eine Kunstbewegung, die als "art informel" bezeichnet wurde. Ihr zentrales Anliegen es war, das Spontane und Unbewusste im Malvorgang selbst zum Gegenstand der Kunst zu erheben. Die Ideen der Künstler sollten frei und ungebunden ihren Weg in die Bildinhalte finden, ohne dabei durch formale - und somit traditionelle -Gestaltungsprinzipien abgeschwächt zu werden. Ziel des Seminars ist es, die unterschiedlichen Ausprägungen der informellen Malerei und ihre Verbreitung in Europa zu untersuchen. Dabei werden sowohl einzelne Künstler wie z.B. Wols, Jean Fautrier und Jean Dubuffet als auch Künstlergruppen (z.B. CoBrA, Quadriga) im Fokus der Betrachtungen stehen. Ein weiterer Schwerpunkt wird zudem auf dem Vergleich zwischen der europäischen und der amerikanischen Nachkriegsmalerei bis 1960 liegen.
    Literatur: Baus, Christine: Das Formelle in der informellen Malerei. Eine methodologische Untersuchung zur Malerei des deutschen Informel, Diss. Univ. Heidelberg 2008. | Belgin, Tayfun (Hg.): Kunst des Informel. Malerei und Skulptur nach 1952, Dortmund 1997. | Glozer, Laszlo (Hg.): Westkunst. Zeitgenössische Kunst seit 1939, Köln 1981. | Verspohl, Franz-Joachim: Die Moderne auf dem Prüfstand. Pollock, Wols, Giacometti, in: Moderne Kunst 2. Das Funkkolleg zum Verständnis der Gegenwartskunst, hg. von Monika Wagner, Reinbek 1991, S. 513-532. | Wedewer, Rolf: Die Malerei des Informel. Weltverlust und Ich-Behauptung, München und Berlin 2007.

  • Dr. Gerd Steinmüller
    Max Klinger (1857-1920) [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mo 10-12, H 08a

    Studiengänge: nichtmodularisiert

    Kommentar: Anlässlich des Todes von Max Klinger im Jahr 1920 schrieb Giorgio de Chirico: "Klinger war der moderne Künstler schlechthin. Modern nicht in dem Sinne, den man heute dem Begriff gibt, sondern im Sinne eines gewissenhaften Mannes, der das Erbe an Kunst und Denken aus Jahrhunderten und aber Jahrhunderten achtet, der wachen Auges in die Vergangenheit, in die Gegenwart und in sich selbst blickt." | Worauf sich diese Einschätzung stützt, soll im Sommersemester durch intensive Auseinandersetzung mit Klingers Kunst herausgearbeitet werden. Dabei wird es einerseits darum gehen, seine Malerei, Plastik und vor allem Druckgraphik im Kontext der künstlerischen Strömungen des späten 19. Jahrhunderts zu analysieren und zu verorten. Andererseits soll Klingers Wirkung auf sehr unterschiedliche Richtungen des 20. Jahrhunderts akzentuiert werden, wie sie neben Giorgio de Chirico beispielsweise durch Käthe Kollwitz, Alfred Kubin und Max Ernst repräsentiert werden.
    Literatur: Ausst. Kat. Leipzig/Hamburg. Eine Liebe. Max Klinger und die Folgen; hrsg. von Hans-Werner Schmidt, Bielefeld [u.a.]: Kerber, 2007 | Ausst. Kat. Berlin/Neu-Ulm. Max Klinger, Auf der Suche nach dem neuen Menschen, Leipzig: Seemann, 2007 | Ausst. Kat. Köln/Aachen. Max Klinger, alle Register des Lebens. Graphische Zyklen und Zeichnungen, Berlin: Nicolai, 2007 | Max Klinger 1857 - 1920, hrsg. von Dieter Gleisberg, Leipzig: Ed. Leipzig, 1992 | Ausst. Kat. Aachen. Max Klinger (1857 - 1920). Graphische Zyklen, Aachen 1990

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Tutorium


  • Franziska Gilbrich
    Tutorium zu: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte II [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mi 15-17, G 333a

    Studiengänge: BA

    Kommentar: Das Tutorium dient der Vertiefung der im Seminar "Einführung in das Studium der Kunstgeschichte II" erlernten Inhalte und der Festigung der erworbenen Kenntnisse.

  • Olga Oborowski
    Tutorium zu: Methoden II: Methodenauswahl und -anwendung [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Do 12-16, G 333a

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

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Exkursion


  • PD Dr. Ulrike Ilg
    Toskanaexkursion [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Blockveranstaltung. Termine: siehe Aushang

    Studiengänge: nichtmodularisiert

    Kommentar: Magister-Exkursion - Florenz und die Toskana. | Termin wird bekanntgegeben.

  • Dr. des. Mischa Steidl
    Naheliegend: Exkursion zu Kunstdenkmälern in der Region [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Blockveranstaltung. Termine: siehe Aushang

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: April 2010 - 2 WS Erstes Treffen in Gießen (16-18h) April 2010 - 8 WS Exkursion nach Frankfurt, Mai 2010 - 8 WS Praxis / Übung im Museum für Moderne Kunst (Ffm.) Mai 2010 - 2 WS Nachbereitung in Gießen (16-18h) Mai 2010 - 8 SWS Praxis / Übung in der Schirn Kunsthalle (Ffm.) Juni 2010 - 2 WS Nachbereitung in Gießen (16-18h)

  • Prof. Dr. Silke Tammen
    Kunst der Gotik im Osten Deutschlands. Exkursion nach Erfurt, Halberstadt, Naumburg und Magdeburg [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Blockveranstaltung. Termine: siehe Aushang

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Auf der ca. 8tägigen Exkursion nach Erfurt, Naumburg, Halberstadt und Magdeburg stehen Sakralbauten der Gotik, ihre festen und mobilen Bildausstattungen im Zentrum unseres Interesses. Hierzu zählt u.a. die Erfurter Alte Synagoge, die seit um 1110 existiert und damit als älteste noch erhaltene Synagoge Westeuropas gilt und das seit kurzem eröffnete jüdische Museum, das sich um einen spektakulären Schatzfund gruppiert. Ziel des Blockseminars und der Exkursion ist die Vermittlung vertiefter Denkmälerkenntnisse zur mittelalterlichen Kunst. Die Fähigkeit zur reflektierten Auseinandersetzung mit dem Original und seiner besonderen, nur vor Ort erfahrbaren Qualität soll entwickelt werden, Präsentations- und Diskussionsleitungskompetenz vor Ort gestärkt werden. | Dieser Modulteil erfordert als Leistung ein Kurzreferat vor Ort und dessen nachträgliche schriftliche Ausarbeitung im Umfang von ca. 10 Seiten.

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Tel.: 0049-641-99-28005

 

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Redaktion
16.07.2010 14:01
 

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