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You are here: Home Lehre und Studium Archiv 2010 Sommersemester Turkologie
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Turkologie

Inhalt: Dateien zum Herunterladen (mit/ohne Kommentar) | Vorlesung | Übung | Seminar

Stand 16.07.2010

Vorlesung


  • Prof. Dr. Mark Kirchner
    Einführung in die sprachwissenschaftliche Turkologie [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mo 10-12, E 5

    Studiengänge: Gäste | nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Die Vorlesung führt in zentrale Begriffe der türkischen Sprachwissenschaft ein. Bezugspunkt und Ausgangspunkt ist die zeitgenössische türkische Standardsprache. Hier werden im ersten Teil der Vorlesung neuere Beschreibungsansätze in den Bereichen Phonetik/Phonologie, Morphologie und Syntax allgemein und sprachspezifisch vorgestellt. Der zweite Teil der Vorlesung ist einem Überblick über folgende Arbeitsgebiete gewidmet:
    Literatur: Johanson, L. & É. Á. Csató (Hgg.): The Turkic languages, London 1998

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Übung


  • Dr. Sener Bag
    Praktische Sprachübungen II [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Di 16-18, F 7

    Studiengänge: nichtmodularisiert

    Kommentar: Der Schwerpunkt in dieser Übung liegt einerseits auf der Entwicklung und Erweiterung der kommunikativen Kompetenz und andererseits auf dem kreativen und produktiven Umgang mit der türkischen Sprache. Die Übung ist besonders geeignet für Anfänger ohne muttersprachliche Kenntnisse des Türkischen. | Voraussetzung: Teilnahme an "Sprachkurs Türkisch II"
    Literatur: İleri, Esin: Lehrbuch der türkischen Sprache, Hamburg 2007. | Ersen-Rasch, Margarete: Türkische Grammatik für Anfänger und Fortgeschrittene, Ismaning 2001

  • Dr. Sener Bag
    Türkisch für den Beruf I (für Anfänger) [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Di 12-14, F 7

    Studiengänge: nichtmodularisiert

    Kommentar: In dieser Übung beschäftigen wir uns sowohl mit den relevanten Redewendungen und Fachbegriffen aus der Berufswelt, als auch mit Wortschatz und Grammatik. Die Themengebiete sind allgemeingültig und orientieren sich an beruflichen Situationen aus Industrie, Wirtschaft, Handel oder Verwaltung. Der Wortschatz ist besonders geeignet für Muttersprachler und Fortgeschrittene.
    Literatur: Altıparmak, A.: Türkçe-Almanca Ticari Yazışma El Kitabı, Istanbul 1990. | Ayyıldız, F., Tutar, H.: Örnekleriyle Mesleki Yazışma ve Rapor Hazırlama Teknikleri, Ankara 2008

  • Dr. Sener Bag
    Türkisch für den Beruf II (für Forgeschrittene) [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Di 14-16, F 7

    Studiengänge: nichtmodularisiert

    Kommentar: In dieser Übung beschäftigen wir uns mit den wichtigen beruflichen Redewendungen und Fachbegriffen. Die Themengebiete sind allgemeingültig und orientieren sich an Alltagssituationen in Industrie, Wirtschaft, Handel oder Verwaltung. Der Wortschatz ist besonders geeignet für Muttersprachler und Fortgeschrittene.
    Literatur: Altıparmak, A.: Türkçe-Almanca Ticari Yazışma El Kitabı, Istanbul 1990. | Ayyıldız, F., Tutar, H.: Örnekleriyle Mesleki Yazışma ve Rapor Hazırlama Teknikleri, Ankara 2008

  • Ruth Bartholomä M. A.
    Übung zur Einführung in die türkische Sprachwissenschaft [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Di 10-12, R 301 (Rathenaustr. 8)

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Die Übung soll die Studierenden mit Grundbegriffen der türkischen Sprachwissenschaft bekanntmachen. Anhand der Lektüre einfacher türkischer Texte wird die Analyse verschiedener Bereiche der Grammatik (Phonologie, Morphologie, Syntax) geübt. Dem empirischen Material soll dabei die Darstellung der entsprechenden Bereiche in Grammatiken des Türkischen gegenübergestellt werden. Daneben sollen in der Übung auch grundlegende Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt werden. | Die Übung kann auch unabhängig von der Vorlesung besucht werden.
    Literatur: Göksel, Asli/Celia Kerslake. 2005. Turkish. A Comprehensive Grammar. London: Routledge.

  • Ruth Bartholomä M. A.
    Übung zur Typologie des Türkischen [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Do 12-14, F 7

    Studiengänge: nichtmodularisiert

    Kommentar: Das Türkische zeichnet sich durch einige Eigenschaften aus, die insbesondere bei einem Vergleich mit indoeuropäischen Sprachen ins Auge fallen; hierzu zählen beispielsweise die folgenden Eigenschaften: Vokalharmonie, agglutinierender Sprachbau, linksverzweigende Syntax und Postpositionen. | In der Übung werden sprachtypologisch relevante Eigenschaften des Türkischen analysiert. Die Beispiele werden in interlinear übersetzter und analysierter Form zugänglich gemacht, da die Übung auch an Studierende ohne Türkisch-Kenntnisse gerichtet ist.
    Literatur: Kornfilt, Jaklin. 1987. "Turkish and the Turkic Languages". In: Bernard Comrie (ed.): The World's Major Languages. London/Sydney: Croom Helm, 619-644.

  • Dr. Raikhangul Mukhamedova
    Sprachen in Mittelasien: Sprachsituation und Sprachpolitik [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mo 14-16, F 7

    Studiengänge: nichtmodularisiert | MA-GiZo

    Kommentar: Der Zusammenbruch der Sowjetunion hat in den fünf mittelasiatischen Ländern neben gesellschaftlich-ökonomischen auch zu großen sprachpolitischen Veränderungen geführt: Die mancherorts stigmatisierte Sprache der Titularnation wurde zur Staatssprache erklärt, das bisher vorherrschende Kommunikationsmittel, das Russische, büßte zumindest rechtlich seine Stellung ein. Seitdem ist eine steigende Tendenz zur Wiederbelebung eigener Geschichte, Sprache und Literatur sowie zur Anhebung des Status der Titularsprache zu beobachten. | In der Übung werden die aktuelle Sprachsituation und Sprachpolitik am Beispiel Kasachstans, Kyrgystans und Usbekistans besprochen.
    Literatur: Landau, M. & Kellner-Heinkele, B. Politics of Language in the Ex-Soviet Muslim States. Azerbayjan, Uzbekistan, Kyrgystan, Turkmenistan and Tajikistan. London: 2001.

  • Dr. Songül Rolffs
    Türkisch II [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mi 10-12, E 103a

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Diese Übung ist die Fortsetzung von Türkisch I. Wir werden mit dem unten angegebenen Lehrbuch ab ca. Lektion 10 weiter arbeiten. Alle Bereiche der Grammatik wie Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik werden behandelt und es wird auch in die entsprechende turkologische Terminologie eingeführt, so dass die Studierende die Kompetenz erwerben, das Türkische mit Mitteln der Sprachwissenschaft zu analysieren. Der Unterricht ist so konzipiert, dass alle vier Grundfertigkeiten (Leseverstehen, Hörverstehen, Schreiben und mündlicher Sprachgebrauch) berücksichtigt werden. | Es wird empfohlen, auf freiwilliger Basis die ergänzende Sprachübung "Türkisch II a (als Fremdsprache)" bzw. "Türkisch II b (als Muttersprache)" zu besuchen.
    Literatur: İleri, Esin: Lehrbuch der türkischen Sprache, Hamburg (Buske) 2007 | Ersen-Rasch, Margarete: Türkische Grammatik für Anfänger und Fortgeschrittene, Ismaning 2001. | Göksel, Aslı/Kerslake, Celia: Turkish. A Comprehensive Grammar. London - New York 2005.

  • Dr. Songül Rolffs
    Türkisch II a (als Fremdsprache) [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Do 10-12, R 302 (Rathenaustr. 8)

    Studiengänge: nichtmodularisiert | AfK

    Kommentar: Diese Übung setzt die Teilnahme des Sprachkurses "Türkisch II" (Grammatik Mi 10-12) voraus. Leseverstehen, Hörverstehen, Schreiben und mündlicher Sprachgebrauch werden gezielter eingeübt. Es wird mit dem Lehrbuch "Lehrbuch der türkischen Sprache" von Esin Ileri (ab ca. Lektion 15) gearbeitet. Um an dieser Übung teilnehmen zu können, müssen die Studierenden bereits die Übungen "Sprachkurs Türkisch I und Türkisch Ia" im Wintersemester 2009/10 belegt haben, oder entsprechende Vorkenntnisse im Türkischen mitbringen.
    Literatur: İleri, Esin: Lehrbuch der türkischen Sprache, Hamburg (Buske) 2007

  • Dr. Songül Rolffs
    Türkisch II b (als Muttersprache) [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Do 14-16, F 7

    Studiengänge: nichtmodularisiert | AfK

    Kommentar: Unter dem Aspekt Didaktik des Türkischen als Muttersprache wird. und Analyse einen besonderen Schwerpunkt der Übung sein. | Die im Wintersemester begonnene sprachwissenschaftliche Analyse des Türkischen wird fortgesetzt, und richtet sich an die türkischen MuttersprachlerInnen. Ziel dieser Übung ist es, die Studierende zu befähigen, auf einer metasprachlichen ebene die Struktur des Türkischen, d.h. alle Teilbereiche der Grammatik zu beschreiben. Neben der Morphologie wird vor allem die Syntax den Schwerpunkt des diessemestrigen Seminars bilden. Als theoretische Grundlage bei der Beschreibung werden die kontrastive Linguistik und die dependenzielle Grammatik angewandt. Die Anwendung des Gelernten wird anhand praktischer Textarbeit intensiv geübt und vertieft. | Voraussetzung: Türkisch als Muttersprache bzw. Erstsprache | Abschluss: Klausur
    Literatur: Ersen-Rasch, Margarete: Türkische Grammatik für Anfänger und Fortgeschrittene, Ismaning 2001. | Göksel, Aslı/Kerslake, Celia: Turkish. A Comprehensive Grammar. London - New York
    2005.
    | Johanson, L. & É. Á. Csató (Hgg.): The Turkic languages, London 1998 | Kornfilt, Jaklin: Turkish, London 1997.Lewis, Geoffrey: Turkish Grammar, Oxford 1975 | Lewis, Geoffrey: Turkish Grammar, Oxford 1975

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Seminar


  • Prof. Dr. Mark Kirchner
    Mittelasien zwischen Russland und China [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Fr 12-14, E 5

    Studiengänge: nichtmodularisiert | MA-GiZo

    Kommentar: Mittelasien wird häufig aus einem orientalistischen Kontext in seiner Zugehörigkeit zur islamischen Welt betrachtet. Auch wenn diese Beziehungen nach dem Ende der Sowjetunion wiederbelebt werden, bleiben auch auf dem kulturellen Sektor die Beziehungen zur Russischen Föderation und zur Volksrepublik China entscheidend. Ausgehend von einem kulturgeschichtlichen Überblick über die vielgestaltigen Beziehungen der Regionen Mittelasiens werden im Seminar anhand von zahlreichen Einzelbeispielen kulturelle, literarische und sprachliche Beziehungen zu Russland und China herausgearbeitet. Historische Aspekte des Kulturaustauschs über die Seidenstraße stehen dabei genauso im Blickpunkt wie die Sowjetisierung Zentralasiens und ihre Folgen in der postsowjetischen Zeit.
    Literatur: Thomas Höllmann: Die Seidenstraße. München 2007

  • Prof. Dr. Mark Kirchner
    Türkisch und Kasachisch im Vergleich [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Fr 10-12, E 5

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Türkisch und Kasachisch gehören zwei unterschiedlichen Untergruppen der Familie der Türksprachen an. Viele der systematischen Unterschiede zwischen beiden Sprachen können aus der unterschiedlichen arealen und historischen Entwicklung sowie aus der jeweils anders gelagerten Sprachkontaktkonstellation heraus erklärt werden. Nach einer kurzen Einführung in die Strukturen der kasachischen Sprache sollen die Studierenden anhand des Vergleichs paralleler türkischer und kasachischer Texte Arbeitstechniken der vergleichenden Turkologie erlernen. Auch soll der kontrastive Blick auf das Türkische helfen, einige grundlegende Züge dieser bedeutendsten Türksprache besser zu verstehen. | Für die erfolgreiche Teilnahme am Seminar sind keine Vorkenntnisse im Kasachischen erforderlich.
    Literatur: L. Johanson & É. Á. Csató (Hrsg.): Turkic languages. London 1998.

  • Prof. Dr. Mark Kirchner
    Türkische Gegenwartsliteratur [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Mo 12-14, E 5

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

    Kommentar: Ausgehend von Orhan Pamuks Stadt-Biographie "Istanbul" wird im Seminar die Rolle der größten und historisch bedeutendsten türkischen Stadt in der zeitgenössischen türkischen Literatur herausgearbeitet. Die facettenreiche Darstellung des türkischen Nobelpreisträgers für Literatur ermöglicht dabei eine Vielzahl von Exkursen in das Kultur- und Literaturleben der Stadt. In Hausarbeiten sollen auch andere türkische Literaten behandelt werden, für die die Auseinandersetzung mit Istanbul ein zentraler Bestandteil ihres Schaffens war und ist. Darüber hinaus wollen wir parallel zur Lehrveranstaltung versuchen, die literarischen Aktivitäten der europäischen Kulturhauptstadt Istanbul im Jahre 2010 über die uns zugänglichen Medien zu verfolgen.
    Literatur: Mark Kirchner (Hrsg.): Geschichte der türkischen Literatur in Dokumenten. Wiesbaden 2008. | Orhan Pamuk: Istanbul. (in der türkischen oder deutschen Ausgabe).

  • Dr. Songül Rolffs
    Reflexion über türkische Sprache [logo datei Kommentar | logo studip StudIP]
    Do 16-18, F 7

    Studiengänge: nichtmodularisiert | BA

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Tel.: 0049-641-99-28005

 

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16.07.2010 14:01
 

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