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Recke, Statuenweihungen in griechischen Heiligtümern

Recke, Matthias, Dr. | WS 2011/12 | Übung | Statuenweihungen in griechischen Heiligtümern | Zeit: Di 16-18 Uhr | Ort: Philosophikum I Haus G Raum 333-1lv-2011w-3ue-4ia-5ka-p94-2329-

Dr. Matthias Recke
Statuenweihungen in griechischen Heiligtümern
Übung WS 2011/12

Leitung Dr. Matthias Recke
Thema Statuenweihungen in griechischen Heiligtümern
Veranstaltungsart Übung
Zeit Zeit: Di 16-18 Uhr
Ort Ort: Philosophikum I Haus G Raum 333
Institut | Professur Institut für Altertumswissenschaften, Klassische Archäologie
Zuordnung/Modul
  • Magister/Lehramt, nicht modularisierte Studiengänge
  • Klassische Archäologie - Erweiterungsmodul: Götter-, Heroen- und Totenkult (Archäologie) [Modulübersicht]
  • Klassische Archäologie - Kernfachmodul reduziert: Götter-, Heroen- und Totenkult (Archäologie) [Modulübersicht]
  • Klassische Archäologie - Kernfachmodul: Götter-, Heroen- und Totenkult (Archäologie) [Modulübersicht]
Lernplattform logo studip StudIP
Kommentar Die Sitte, die Götter zu beschenken, ist uralt und lässt sich bis weit in die prähistorische Zeit zurückverfolgen. Votive sollen die kultisch verehrten Gottheiten erfreuen, sie günstig stimmen, den Dank für gewährte Gunst erstatten und den Bitten der Gläubigen Nachdruck verleihen. Im ausgehenden 7. Jahrhundert vor Christus kommen die ersten großformatigen Weihungen von Statuen in den griechischen Heiligtümern auf. Aus unvergänglichem Material gefertigt, sind sie zugleich für die Ewigkeit gedacht und haben damit einen stark repräsentativen Zweck, sie dienen auch der Selbstdarstellung der Stifter in der Öffentlichkeit. Die Übung will an ausgewählten Beispielen diesem Phänomenen nachgehen und über die Zeiten hinweg Votivstatuen unter verschiedenen Aspekten betrachten. Was können wir über die Stifter und ihre Intentionen sagen, wonach richtet sich die Platzierung der Stücke im Heiligtum, welche Aussage über zeitgenössische (Wert-) Vorstellungen spiegeln die Weihgaben und inwieweit lässt sich hier im Lauf der Zeit ein Wandel erkennen? Vor allem der chronologische Aspekt wird im Vordergrund stehen, und so sollen durch detaillierte Analyse das Erkennen und Bestimmen von Kriterien geübt werden, die eine stilistische und zeitliche Einordnung der beschriebenen Werke erlaubt. | Es besteht Wahlmöglichkeit mit Dr. Karl-Uwe Mahler: Tempel im Orient - Römische Architektur und orientalische Kultpraxis im interkulturellen Kontakt
Literatur Ball, Warwick: Rome in the East: the transformation of an empire (London 2001) | Binst, Olivier (Hrsg.): Die Levante: Geschichte und Archäologie im Nahen Osten (Köln 1999) | Sommer, Michael: Der römische Orient: zwischen Mittelmeer und Tigris (Darmstadt 2006) | Ward-Perkins, John Bryan: Roman imperial architecture (London 1994)

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29.07.2011 20:19
 

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