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Haslinger, Quellen zur Problematik nationaler und religiöser Minderheiten in Ostmitteleuropa

Neuere Geschichte | Haslinger, Peter, Prof. Dr. | WS 2011/12 | Übung | Quellen zur Problematik nationaler und religiöser Minderheiten in Ostmitteleuropa | Zeit: Mo 14-16 Uhr | Ort: Philosophikum I Haus G Raum 333a-1lv-2011w-3ue-4hi-5oe-p46-2149-

Prof. Dr. Peter Haslinger
Quellen zur Problematik nationaler und religiöser Minderheiten in Ostmitteleuropa
Übung WS 2011/12

Leitung Prof. Dr. Peter Haslinger
Thema Quellen zur Problematik nationaler und religiöser Minderheiten in Ostmitteleuropa
Veranstaltungsart Übung
Epoche/Bereich Neuere Geschichte
Zeit Zeit: Mo 14-16 Uhr
Ort Ort: Philosophikum I Haus G Raum 333a
Institut | Professur Historisches Institut, Osteuropäische Geschichte
Zuordnung/Modul
  • Magister/Lehramt, nicht modularisierte Studiengänge
  • Geschichte - Grundlagenmodul: Neuere Geschichte (neu) | BA [Modulübersicht]
  • Geschichte - Historische Grundlagen: Neuere Geschichte (neu) | Lehramt [Modulübersicht]
  • Osteuropäische Geschichte - Grundlagen einer Kulturgeschichte des östlichen Europa [Modulübersicht]
  • Osteuropäische Geschichte - Kontinuität und Wandel im östlichen Europa [Modulübersicht]
  • Osteuropäische Geschichte - Nationale, regionale und transnationale Aspekte der Geschichte des östlichen Europa [Modulübersicht]
  • Osteuropäische Geschichte - Grundlagenmodul: Moderne (neu) [Modulübersicht]
Lernplattform logo studip StudIP
Kommentar Ostmitteleuropa ist eine europäische Region, die in vielen Teilen bis zum Zweiten Weltkrieg durch ein hohes Maß an sprachlicher und konfessioneller Vielfalt gezeichnet war. Auch heute stellt die Minderheitenfrage im Baltikum, in der Slowakei oder im Fall der Roma immer noch eine gesamtgesellschaftliche Frage dar, im Falle Ungarns und Russlands geraten die eigenen Sprachminderheiten in den benachbarten Staaten regelmäßig in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Seit dem Beitritt zur EU ist auch der Umgang mit neuen Migrations- und anderen Minderheiten Gegenstand politischer Debatten. | Während die Geschichte der Minderheitenfrage in Ostmitteleuropa bereits in vielen Facetten aufgearbeitet worden ist, bietet die Beschäftigung mit Quellen immer noch einen spannenden Einblick in Politikentwürfe und Lebenswelten, in denen Mehrheits- und Minderheitsverhältnisse eine zentrale Rolle spielen. Die Veranstaltung widmet sich daher der Frage, wie Minderheiten (auf der Grundlage der heutigen Begriffsdefinition) in den Quellen fassbar werden. Die Zeitspanne reicht hierbei vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Die Quellentexte, die in deutscher oder englischer Sprache vorliegen werden, beschäftigen sich mit allen Facetten des Themas: der Rechtslage ebenso wie lokalen Lebensverhältnissen, der gegenseitigen Wahrnehmung in gleicher Weise wie den Kontakten im Alltag. Im Laufe der Veranstaltung werden Quellen zu allen relevanten Gruppen, natürlich auch zu den zahlreichen jüdischen Gemeinschaften, und zu den häufigsten Kontakt- und Konfliktkontexten besprochen. Auch politische Konzeptionen auf Seiten der Mehrheits- wie der Minderheitsgesellschaft werden diskutiert. In der ersten Stunde wird eine Begriffsklärung vorgenommen, in der zweiten Stunde erfolgt eine Einführung in die Geschichte der Minderheiten. Sprachkenntnisse zu Ostmitteleuropa sind nicht notwendig, allerdings sehr willkommen.

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Lehre & Studium

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Philosophikum I G 38
Tel.: 0049-641-99-28005

 

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Redaktion
29.07.2011 22:19
 

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