Speitkamp, Kongo: Mythos und Geschichte
Prof. Dr. Winfried Speitkamp | |
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| Leitung | Prof. Dr. Winfried Speitkamp |
| Thema | Kongo: Mythos und Geschichte |
| Veranstaltungsart | Grundseminar |
| Zeit | Fr 14-17 |
| Ort | C 27 |
| Institut | Professur | Historisches Institut, Neuere Geschichte |
| Modul |
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| Kommentar | Anfangs für Europäer kaum zugänglich, weckte der Kongo schon früh Neugier, Hoffnungen auf ungeahnte Reichtümer und gleichzeitig Angst vor unbekannten Gefahren. Spätestens seit Joseph Conrads Erzählung „Herz der Finsternis“ aus dem Jahr 1902 galt der Kongo in Europa dann als Inbegriff eines mythischen Afrika, eines Afrika der Herausforderung und des Verhängnisses. In der belgischen Kolonialzeit wurde der Kongo zum Synonym für koloniale Brutalität und Ausbeutung, danach, während der Kongo-Krise von 1960 bis 1965 und der Diktatur Mobutus von 1965 bis 1997 zum Synonym für nachkoloniale Missstände in Afrika. Und heute erscheint der Kongo zumindest in den Medien als Land ständiger ethnischer Konflikte und Kriege um Ressourcen und Macht, als Beispiel für gescheiterte Demokratisierung und Staatszerfall in Afrika. Das Seminar erörtert die Etappen der Geschichte des Kongo und beleuchtet die mythischen Ausformungen des Kongo-Bildes. Im Rahmen des Seminars ist eine Exkursion zum belgischen Kolonialmuseum in Tervuren (bei Brüssel) vorgesehen. Für die Teilnahme kann ein Exkursionsschein ausgestellt werden. |
| Literatur |
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