Laak, Europa, die USA und die „Dritte Welt“
Prof. Dr. Dirk van Laak | |
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| Leitung | Prof. Dr. Dirk van Laak |
| Thema | Europa, die USA und die „Dritte Welt“ |
| Veranstaltungsart | Proseminar |
| Epoche/Bereich | Neuere Geschichte |
| Zeit | Di 16-18 |
| Ort | C 3 |
| Institut | Professur | Historisches Institut, Zeitgeschichte |
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| Kommentar | Zu den spannendsten, gleichwohl häufig vernachlässigten Feldern der internationalen Politik – und darüber hinaus der Geistesgeschichte – des 20. Jahrhunderts gehört die erst langsame, dann immer rasanter voranschreitende Dekolonisation. Schon nach dem Ersten Weltkrieg machten sich Unabhängigkeitsbestrebungen in den europäischen Kolonien bemerkbar. Das bevorstehende „Erwachen“ der „farbigen Völker“ wurde zunächst eher kulturkritisch debattiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg gewann die Auflösung der asiatischen, afrikanischen und pazifischen Kolonialreiche jedoch an Fahrt. Seit Ende der 1940er Jahre war von einer „Dritten Welt“ die Rede, um deren Kontrolle bzw. Gunst sowohl das westliche wie auch das östliche Lager buhlten. Die Impulse zur frühen „Entwicklungshilfe“, die sich schrittweise an Stelle spätkolonialer Aufbauprogramme setzte, gingen vor allem von den USA aus. Mit Aufbauprogrammen wie „Punkt IV-Programm“ Präsident Trumans sollten die „unabhängig“ gewordenen Länder in die frei Welt integriert werden, um der Sowjetunion möglichst zuvor zu kommen. Im Seminar soll dieser Wandel an ausgewählten Wendepunkten nachverfolgt werden; daneben wird es auch um handwerkliche Fragen historischen Arbeitens gehen. |
| Literatur |
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