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You are here: Home Lehre und Studium Archiv 2008 Sommersemester Katholische Theologie Vorlesung Hauser, Gotteslehre
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Hauser, Gotteslehre

Hauser, Linus, Prof. Dr. | SoSe 2008 | Vorlesung | Gotteslehre | Mi 12-14 | H 215 | -1lv-2008s-3vl-4kt-5st-p191-7mi-8h215-185-

Prof. Dr. Linus Hauser
Gotteslehre
Vorlesung SoSe 2008

Leitung Prof. Dr. Linus Hauser
Thema Gotteslehre
Veranstaltungsart Vorlesung
Zeit Mi 12-14
Ort H 215
Institut | Professur Institut für Katholische Theologie, Systematische Theologie
Modul
  • Katholische Theologie - Der Christ als Mystiker und Realist - mit fachdidaktischen Anteilen (V8a, L3) [Modulübersicht]
  • Katholische Theologie - Der Christ als Mystiker und Realist (V8b, BA) [Modulübersicht]
  • Katholische Theologie - Glaubenshandeln - Offenbarungsorientierung - Überlieferungsleben: Konkretionen - mit fachdidaktischen Anteilen (V11) [Modulübersicht]
  • Katholische Theologie - Überlieferung, Auslegung, Vermittlung und Aneignung christlichen Glaubens (V16) [Modulübersicht]
Kommentar

Zunächst wird eine “Einführung in den Gesamtzusammenhang” der Vorlesung geboten, in der aus der Perspektive der Kunst anhand von Franz Kafkas Erzählung "Vor dem Gesetz" (1914) das Grundproblem heutiger Gotteslehre angesprochen wird. In einem zweiten einleitenden Teil wird sich die Vorlesung mit dem Thema “’Gott’ als Begriff”, also mit unserer Art Gott zu begreifen beschäftigen.

Einen ersten Hauptteil stellt dann die “Biblische Theologie” dar. Nach einem religionsgeschicht­lichen “Vorspiel in der Steinzeit” wird die Vielfalt und theologische Tiefe alttestamentlicher (männlicher und weiblicher) Gottesbilder erörtert. Sodann folgt eine historische Vergewisserung über den “Gott Jesu von Nazareth”, dem sich eine Erhebung über “Neutestamentliche Gottesbilder - Bilder der gnädigen Zuwendung Gottes” anschließt.

In einem fünften Teil werden Gottesbilder der Patristik in ihrer Auseinandersetzung mit dem antiken Gottesbild hellenistischer Tradition erörtert.

Unter der Thematik “Vom Mittelalter zur Moderne: Wandel der Weltbilder - Wandel der Gottesbilder” wird sodann versucht, Gottesbilder der späten Antike, des Mittelalters und der Neuzeit im Ausgang von zeitgenössischen Lebensformen anschaulich zu machen.

Im Anschluss an Kant, Rahner und Schillebeeckx wird dann abschließend das Thema “Gotteslehre heute” eingeleitet.

Ein eigener systematischer Entwurf zum Thema “Die Erfahrung der Liebe als Triftigkeitsaufweis des christlichen Glau­bens: Beschluss aus dem glaubenden Selbst” beschließt die Vorlesung.

Literatur
  • Hauser, L., Kritik der neomythischen Vernunft, Bd.1, 2005
  • Ders., Der christlich gedeutete Sinn des Lebens. Eine Reflexion im Kontext der Begriffslagen von Weltanschauung, religionsförmiger Religiosität und Religion, in: Hadinger, B. (Hrsg.), Mut in Zeiten der Resignation. Betrachtungen zur Bestimmung des Menschen, Tübingen/ Wien 2004, 182-207
  • Hünermann, P., Gott der Vater unseres Herrn Jesus Christus. Grundzüge des christlichen Gottesglaubens, in: ders./A. Th. Khoury (Hrsg.), Wer ist Gott? Die Antwort der Weltreligio­nen, Freiburg i. Br. 1983, 92-126
  • Kessler, H., Den verborgenen Gott suchen, Paderborn 2006
  • Sattler, D./Schneider, Th., Gotteslehre, in: Th. Schneider (Hrsg.), Handbuch der Dogmatik Bd.1, Düsseldorf 1992, 49-119
  • Schrödter, H., Artikel: Transzendenz, in: Schreijäck, T., Basiswissen Kultur und Religion, Frankfurt am Main 2007, 151f
  • Waldenfels, H., Kontextuelle Fundamentaltheologie, Paderborn 1985, 91-186

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11.03.2008 13:15
 

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