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You are here: Home Lehre und Studium Archiv 2008/9 Wintersemester Evangelische Theologie Seminar Petersen, Maria Magdalena
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Petersen, Maria Magdalena

Petersen, Silke, PD Dr. | WS 2008/9 | Seminar | Maria Magdalena | | Blockveranstaltung | -1lv-2008w-3se-4et-5nt-p330-7blockveranstaltung-8h210-345-

PD Dr. Silke Petersen
Maria Magdalena
Seminar WS 2008/9

LeitungPD Dr. Silke Petersen
ThemaMaria Magdalena
VeranstaltungsartSeminar
ZeitBlockveranstaltungTermine: 28.11.2008, 13-18; 29.11.2008, 10-18; 23.01.2009, 13-18; 24.01.2009, 10-18
OrtH 210
Institut | ProfessurInstitut für Evangelische Theologie, Neues Testament
Modul
  • Evangelische Theologie - Neues Testament (WPd2) [Modulübersicht]
  • Evangelische Theologie - Theologische Themen in biblischer und historischer oder systematisch-theologischer Perspektive (WPi1) | BA [Modulübersicht]
  • Evangelische Theologie - Theologische Themen in biblischer und historischer oder systematisch-theologischer Perspektive unter Berücksichtigung fachdidaktischer Aspekte (WPi1) | L2 L5 [Modulübersicht] | L3 [Modulübersicht]
  • Evangelische Theologie - Theologische Themen in alttestamentlicher und neutestamentlicher Perspektive (WPi2) | BA [Modulübersicht]
  • Evangelische Theologie - Theologische Themen in alttestamentlicher und neutestamentlicher Perspektive unter Berücksichtigung fachdidaktischer Aspekte (WPi2) | L2 L5 [Modulübersicht] | L3 [Modulübersicht]
  • Evangelische Theologie - Themen der Praktischen Theologie/Religionspädagogik im Kontext theologischer Disziplinen (WPi4) | BA [Modulübersicht]
  • Evangelische Theologie - Themen der Praktischen Theologie/Religionspädagogik im Kontext theologischer Disziplinen unter Berücksichtigung fachdidaktischer Aspekte (WPi4) | L2 L5 [Modulübersicht] | L3 [Modulübersicht]
    Kommentar

    Maria Magdalena ist die prominenteste Jüngerin Jesu im Neuen Testament, sie ist Zeugin von Kreuzigung, Grablegung und Auferstehung. In Anknüpfung an die neutestamentlichen Texte zeigen apokryphe Schriften des zweiten Jahrhunderts Maria Magdalena als Dialogpartnerin Jesu, als Übermittlerin seiner Lehren und als Jüngerin, die von Jesus besonders geliebt wurde; sogar ein Evangelium wurde nach ihr benannt. In der späteren kirchlichen und kunstgeschichtlichen Tradition begegnet Maria Magdalena dagegen primär als salbende Sünderin und reumütige Prostituierte. In neuerer Zeit hat in Romanen, Dokumentationen und Filmen eine Revision und Neudeutung des Magdalenenbildes eingesetzt, wobei sie u. a. als Ehefrau Jesu und Mutter seiner Kinder fungiert.

    Im ersten Teil des Blockseminars wollen wir uns mit den antiken Zeugnissen beschäftigen, um dann im zweiten Teil exemplarisch die neuzeitlichen Wiederaufnahmen bestimmter Aspekte sowie die Umdeutungen des Magdalenenbildes zu untersuchen.

    Literatur
    • Bader, Dietmar (Hg.), Maria Magdalena - Zu einem Bild der Frau in der christlichen Ver-kündigung, München/Zürich 1990
    • Judith Hartenstein/Silke Petersen, Das Evangelium nach Maria. Maria Magdalena als Lieblingsjüngerin und Stellvertreterin Jesu, in: Luise Schottroff/Marie-Theres Wacker (Hg.), Kompendium feministische Bibelauslegung, Gütersloh 1998, 757- 767
    • Dies., Das Evangelium nach Thomas. Frühchristliche Überlieferungen von Jüngerinnen Jesu oder: Maria Magdalena wird männlich, in: Ebd., 768- 777

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    Philosophikum I G 38
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    Eigenständigkeitserklärung Hausarbeit

     

    Redaktion
    14.09.2008 16:49
     

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