Röger, Der "Vertreibungskomplex" (1939-1949) im deutschen und polnischen Film. Audiovisuelle Erinnerungsformen seit 1945
Maren Röger M. A. | |
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| Leitung | Maren Röger M. A. |
| Thema | Der "Vertreibungskomplex" (1939-1949) im deutschen und polnischen Film. Audiovisuelle Erinnerungsformen seit 1945 |
| Veranstaltungsart | Proseminar |
| Epoche/Bereich | Neuere Geschichte |
| Zeit | Mo 14-18, Vierzehntägig, erste Sitzung: 20.10.2008 |
| Ort | E 103b |
| Institut | Professur | Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte |
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| Kommentar | Audiovisuelle Medien tragen entscheidend zur Ausformung von Erinnerungskulturen bei. Auch die Geschichtsbilder der Vertreibungen im östlichen Europa zwischen 1939 und 1949 werden seit der unmittelbaren Nachkriegszeit von Spielfilmen und TV-Dokumentationen geprägt. Diese audiovisuellen Erinnerungsformen stehen im Mittelpunkt des Seminars und werden unter verschiedenen Blickwinkeln analysiert: Anhand ausgewählter deutscher und polnischer Spiel- und Dokumentarfilme sowie auf Grundlage gemeinsamer Textlektüre werden die nationalen Erinnerungsdiskurse an die Vertreibungen vermittelt. Es wird zudem eingeübt AV-Materialien als historische Quellen zu nutzen und sie in ihre inszenatorischen Bestandteile zu zerlegen. Das Seminar findet wegen gemeinsamer Filmrezeption und Diskussion zweiwöchentlich vierstündig statt. Kenntnisse im Polnischen sind willkommen. |
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