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Weitere Veranstaltungen und Projekte

Nordkurier-Bericht über die GIP Gießen-Havanna

GIZ-Artikel über die GIP Gießen Havanna

GAZ-Artikel (21-22.7.12) GAZ-Artikel (21-22.7.12) (1646Kb, 23.07.2012)

Poetik-Dozentur für Erich Loest am Zentrum für deutschsprachige Gegenwartsliteratur und Medien (ZGM) der Universität Zielona Góra im WS 2009/10.

Veranstaltungsplakat Veranstaltungsplakat (3915Kb, 06.10.2009)
Erich Loest übernimmt zum Wintersemester 2009 eine Poetik-Dozentur am Zentrum für deutschsprachige Gegenwartsliteratur und Medien (ZGM) der Universität Zielona Gora (Polen) übernehmen. Mit der Einladung Erich Loests zu einem solchen Projekt wird die erste Poetik-Dozentur für einen Autor an einer polnischen Universität eingerichtet. Die Poetik-Dozentur wurde in Verbindung mit dem Institut für Germanistik der Universität Gießen ins Leben gerufen. Den Eröffnungsvortrag unter dem Titel „Der Pestatem der Zensur“ hält Erich Loest am 22. Oktober 2009.

XII. Kongress der IVG "Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit"; Warschau, 30. Juli – 07. August 2010

sektionsprofil sektionsprofil (23Kb, 03.04.2009)

Unter dem Titel  "Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit" findet vom 30. Juli bis 07. August 2010 in Warschau der 12. Kongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) statt.

Prof. Dr. Gansel leitet in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Pawel Zimniak (Zielona Góra/ Polen) und Prof. Dr. Elisabeth Hermann (Edmonton/ Kanada) die Sektion 19 "Entwicklungen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und Medien nach 1989".

Weitere Informationen zum Kongress:http://www.ivg.uw.edu.pl/

Anmeldungsformular: http://www.ivg.uw.edu.pl/Anmeldung.doc

"Going East Going West". Kolloquium anlässlich der P.E.N. Jahrestagung in Görlitz (14. Mai 2009)

Programm Kolloquium Görlitz Programm Kolloquium Görlitz (46Kb, 29.04.2009)
"'Going East - Going West', oder: Neue Bilder vom Nachbarn zwischen Erinnerung und Gegenwart in Literatur und Kultur (Deutsch-polnische Beziehungen in der Diskussion)". Kolloquium anlässlich der P.E.N. Jahrestagung in Görlitz (14. Mai 2009).

"Flucht und Vertreibung: Das Gedächtnis der Literatur." Eine Tagung des P.E.N.-Zentrums Deutschland in Görlitz am 22. April. 2009

Wieder hat es Krach zwischen Polen und Deutschen gegeben. Die Heimatvertriebenen, ihre Präsidentin Erika Steinbach und das in Berlin geplante „Zentrum gegen Vertreibungen“ bieten – begründet oder nicht – Zündstoff gegen Versöhnung zwischen den beiden Ländern. Alte Ängste und Vorurteile werden aufgerufen, der Erinnerungsschmerz wird wach und auch die Generation der Nachgeborenen weiß sich nicht frei davon. Ergibt sich eine Wiederholungsschleife der wechselseitigen Befangenheit, der Nichtverständigung und des haltlosen Streits?

Dieser Vermutung wollen wir mit Gründen widersprechen. Seit vielen Jahren sichern Literaturwissenschaftler, Kritiker und politisch wie literarische interessierte Essayisten in beiden Ländern gemeinsam ein Erbe, das man als das wahre „Sichtbare Zeichen“ ansehen kann. Es ist die Literatur über Flucht und Vertreibung, die ein einzigartiges Zeugnis bietet. In ihr sind die geschichtlichen Ereignisse bewahrt, ist die Botschaft des bedrohten und verfolgten Einzelnen aufgehoben, werden die Geschicke ganzer Volksgruppen nachvollziehbar. Der erzwungene Abschied von der Heimat, die existentielle Erfahrung der Flucht, die Erfahrung von Jägern und Gejagten, das Transitdasein, die Notlagen des Unterwegs und die Fremdheit der Neuankömmlinge, seien sie als Vertriebene oder als Umsiedler benannt, ergeben einen unverzichtbaren Bestand an Einsichten. Darüber suchen wir das Gespräch mit polnischen und deutschen Forschern. Wenige Wochen vor der Jahrestagung des P.E.N.-Zentrums Deutschland, die unter dem Motto „Schreibend Brücken bauen“ steht, soll in der deutschpolnischen Grenz- und Verbindungsstadt Görlitz/Zgorzelec dieses literarische Erbe besichtigt werden.

Mit welchen anderen Texten lassen sich Flucht und Vertreibung der Deutschen aus dem Osten verbinden? Wie nahe rückt uns damit die Vertreibung der Ostpolen nach dem Hitler/Stalin-Pakt und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs? Und bietet die Literatur deutscher und österreichischer Exilautoren eine Brücke über die diversen historischen Erfahrungen? Auf Fragen dieser Art, ausgebreitet am Nachmittag, folgt am Abend eine literarische Großveranstaltung: sechs Autoren des P.E.N. lesen aus eigenen Texten und Werken ihrer Vorgänger zum Thema.

Podiumsdiskussion: Archivfunde als Aufstörung für das kollektive Gedächtnis?

Streitbares zu Erwin Strittmatter, autobiographischen Erinnerungen und der Gegenwartsliteratur.Podiumsdiskussion am 13. Februar 2009 im Rathaus Kamenz, ausgerichtet von Prof. Dr. Carsten Gansel und der Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption.

"Ikonographie des Terrors?" Filmreihe vom 08.04.-24.06.08

Veranstaltungsprogramm Filmreihe "Ikonographie des Terrors? 30 Jahre 'Deutschland im Herbst'. Formen filmischer Erinnerung an den Terrorismus in der BRD 1978-2008.
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Arbeitsbereich Literatur
Arbeitsbereich Literatur
LZG   Der Arbeitsbereich Literatur kooperiert eng mit dem Literarischen Zentrum Gießen e.V.
Redaktion
18.03.2013 10:55
 

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