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Prof. em. Dr. Günter Oesterle

 

 

 


Kontakt:

Prof. em. Dr. Günter Oesterle

Nahrungsberg 49
35390 Gießen

Tel: (+49) 0641 46996

E-Mail: Günter Oesterle (Gießen)

 


Begrüßung

Nach meiner Emeritierung (Herbst 2006) habe ich meine Arbeit zunächst auf zwei Schwerpunkte konzentriert:


1.    Das im Sonderforschungsbereich „Erinnerungskulturen“ eingerichtete und bis Ende 2008 laufende DFG-Projekt „ Zum Andenken und Eingedenken. Erinnerte Dinge in der Literatur vom Rokoko bis zum Ende des 19. Jahrhunderts“ sollte weiter ausgebaut werden. Drei Mitarbeiterinnen des Projekts haben zwischenzeitlich wichtige Arbeiten publiziert oder fertig gestellt: Dr. Natascha Hoefer hat ihr drittes Buch zum Thema (diesmal zur Trauer und Trauerkleidung) in Angriff genommen, Anna Ananieva hat ihre komparatistisch abgelegte Dissertation zum Thema Gärten und Andenken fertig gestellt und Dr. Christiane Holm hat verschiedene einschlägige Kongresse (zum Interieur und zu den Dingen in der Romantik organisiert). Ich selbst habe eine Reihe von Publikationen und Vorträgen zum Thema vorbereitet.

2.    Vom Herbst 2007 bis zum Frühjahr 2009 habe ich das Wissenskolleg der Studienstiftung des Deutschen Volkes unter dem Thema „Die Peripherie und das Periphere“ moderiert. Es gab fünf Arbeitsgruppen, die jeweils unter einer Doppelführung arbeiteten. Die zweijährige komprimierte Lehre mit den Kollegen und Kolleginnen war durchweg produktiv (Althoff, von Moellendorff, Staubach, Hahn, Soeffner, Tauber). Roland Borgards und ich leiteten die Arbeitsgruppe „Vom Rande her denken: Erdrandsiedler, soziale Outcasts und bedrohliche Dinge“. Johannes Lehmann und Natascha Hoefer sprangen zwischenzeitlich ein, so dass es ein höchst vielfältig anregendes Seminar wurde.

Von Mai 2008 bis Ende Juli 2009 war ich „Senior Fellow“ am FRIAS (Freiburg Institute for Advanced Studies). Ich hatte eine höchst anregende, vielfältige Zeit zum Forschen und Lernen. Meine Frau Ingrid und ich lernten viele Kollegen aus dem In- und Ausland kennen (besonders die Professorin Young AE Chon), so dass wir sogar eine Vortragsreise nach Südkorea unternahmen.

Seit 1. Oktober 2009 arbeite ich als Fellow am Kulturwissenschaftlichen Gutenbergkolleg in Mainz. Die Tätigkeit ist produktiv und höchst anregend. Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen (Prof. Dr. Ulrich Breuer, Prof. Dr. Bernhard Spies, Prof. Dr. Uta Störmer-Caysa, Prof. Dr. Jörg Rogge und Prof. Dr. Elisabeth Oy-Marra) ist hervorragend. Jede Woche erweitert sich das Spektrum. Im Moment ist die Planung eines Kolloquiums zum Thema: „Simulation, Dissimulation und Fälschung", das vom 9. -10. Juli 2010 in Mainz stattfinden wird, in Arbeit.

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Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Redaktion
17.02.2010 11:35
 

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