Die Aufgabe der Gießener Koordinationsstelle GK SchuLE besteht darin, universitäre Maßnahmen in Forschung und Lehre mit der Praxis der Lernförderung an Bildungseinrichtungen (Schulen, Kindertagesstätten) zu verknüpfen. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Ziele:
- Die Realisierung einer gleichermaßen forschungs- wie praxisbezogenen Lehre (Lehramt, Pädagogische Psychologie)
- Die Sensibilisierung der Praxis für die Notwendigkeit der „Evidenzbasierung“ von Unterrichts- und Fördermaßnahmen. Damit ist gemeint, dass sich Maßnahmen der Lernförderung im Rahmen empirischer Studien bewährt haben sollten.
- Einen deutlich verbesserten Transfer empirischer Forschungsergebnisse in die schulische und außerschulische Praxis der Lernförderung.
- Die Stimulation empirischer Forschung, die sich gezielt mit der Wirksamkeit von Unterrichts- und Fördermaßnahmen auseinandersetzt und auf diese Weise die (unbefriedigende) Forschungslage in diesem Bereich weiter verbessert.
Die Koordinationsstelle wurde 2006 in der Abteilung für schulische Prävention und Evaluation ins Leben gerufen und wird derzeit vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.
Aktuelle Projekte im Kontext der Koordinationsstelle
- Sprachförderung bei Kindern mit Migrationshintergrund
- Evidenzbasierte Leseförderung in der Grundschule
- Prävention von Rechenschwäche in der Grundschule
- Förderung mathematischer Basiskompetenzen in der Schule für Lernhilfe
- Diagnose und Förderung der Schriftsprache bei Menschen mit Geistiger Behinderung
- Förderung der Konstruktionsfähigkeit bei Menschen mit Geistiger Behinderung
- Computergestützte Rechtschreibförderung
| Leitung: |
Prof. Dr. Marco Ennemoser
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| Mitarbeiterin: |
Teresa Hecht
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