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Physik im Blick


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Wen sprechen wir an ?


Vor allem Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 13 auch ohne besondere physikalische Kenntnisse, aber neugierig und interessiert.
Sie sind eingeladen und sollten die Gelegenheit am Schopf ergreifen, mehr zu erfahren über unsere Welt der großen und kleinen Dimensionen.
Wollen Ihre Lehrerinnen und Lehrer mitkommen ?
Um so besser !!

 

Das Programm:

Wir bieten Ihnen ein interessantes Vortrags-, Experimentier- und Diskussionsprogramm an fünf Samstagen im Januar und Februar.

10:00 - 11:30 Vorträge zu Themen der Modernen Physik
11:30 - 12:00 Kaffee-/Cola-Pause mit Diskussionsmöglichkeit
      

Tages-Quiz mit Preisverleihung: Beantworten Sie Fragen zum Thema des Tages


Wo finden Sie uns ?

Kommen Sie mit dem PKW:
Gießener Ring, Ausfahrt ”Schiffenberger Tal” oder “Klinikum”, Beschilderung “Naturwissenschaften” folgen.
Kommen Sie mit der Bahn:
Buslinie 2 oder 5 ab Bahnhof bis Marktplatz, Linie 3 oder 13 bis Haltestelle “Schlangenzahl”.


Veranstaltungsort:
Wilhelm-Hanle-Hörsaal der Physikalischen Institute
Heinrich-Buff-Ring 14
35392 Giessen

 

Kontakt:

 E-Mail: pib@physik.uni-giessen.de

 

 

Physik Im Blick 2012

 

Ressourcen und regenerative Energien


Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima sind Schlagworte wie Rohstoffknappheit, "grüne" Technologien und regenerative Energieversorgung wieder in aller Munde. Intensiver als je zuvor wird über neue Konzepte zur Energieversorgung nachgedacht und immer enger verknüpft sich die Materialressourcenfrage mit der Energiefrage.

 

Heutzutage werden immer noch 90% unseres Energiebedarfs mit den fossilen Energieträgern Kohle, Gas und Erdöl gedeckt, bei deren Nutzung immer auch das Treibhausgas CO2 als Abfallprodukt entsteht. Um irreversible Veränderungen des Weltklimas zu verhindern, darf der CO2-Gehalt in der Atmosphäre 500 ppm (parts per million) nicht übersteigen. Das ist etwa das Doppelte des Wertes vor Beginn der Industrialisierung mit 280 ppm, der aktuelle Wert liegt schon bei 375 ppm und bei einer "business as usual"-Strategie wird der kritische Wert in wenigen Jahren erreicht. Die Entwicklung alternativer Konzepte und entsprechender Technologien geschieht auf einer Zeitskala von Jahren.

 

In unserer modernen Gesellschaft verbrauchen wir 35 Tonnen Material pro Kopf und Jahr zur Sicherstellung unserer Grundversorgung, als Luxus- und Konsumgüter sowie Hightech-Produkte. Die Funktion hochspezialisierter elektronischer Geräte hängt entscheidend vom systematischen Einbau spezieller chemischer Elemente wie Seltene Erden in die im Gerät verbauten Materialien ab. Allerdings ist das Vorkommen der chemischen Elemente in der Erdkruste extrem unterschiedlich, die Gesamthäufigkeiten des Auftretens können sich um mehrere Größenordnungen unterscheiden und die Verteilung auf der Erde kann lokal stark variieren.

 

Die Energie- und die Ressourcenfrage sind auch in diesem Sinne stark verknüpft. Wir müssen nicht nur neue Technologien zur Energieversorgung entwickeln, sondern auch sicherstellen, dass sich diese Technologien nachhaltig umsetzen lassen, was natürlich auch beinhaltet, dass ausreichend Material zur Herstellung zur Verfügung steht.

 

Die Vortragsreihe Physik im Blick 2012 unter dem Motto "Ressourcen und regenerative Energien" nimmt sich Aspekten dieser Problematik an und versucht die Hintergründe zu beleuchten.

 

Am 2. Termin wird nach der Pause in einem Kurzvortrag von Prof. Dr. Alfred Müller der Physiknobelpreis 2011 vorgestellt.

 

 

PIB2012 - Prof. Klar
14. Januar
Technologieentwicklung und Ressourcenknappheit
Prof. Dr. Peter J. Klar

I. Physikalisches Institut, Justus-Liebig-Universität

PIB2012 - Prof. Scheidenberger
21. Januar
Woher kommt die Sonnenenergie
Prof. Dr. Christoph Scheidenberger
II. Physikalisches Institut, Justus-Liebig-Universität

PIB2012 - Prof. Schlettwein
28. Januar
Konzepte für Photovoltaik im großen Stil - Solarzellen aus gut verfügbaren Materialien und herstellbar unter geringem Energieaufwand
Prof. Dr. Derck Schlettwein
Institut für Angewandte Physik, Justus-Liebig-Universität

PIB2012 - Prof. Düren
04. Februar
DESERTEC: kann Wüstenstrom das Energieproblem der Menschheit lösen?
Prof. Dr. Michael Düren
II. Physikalisches Institut, Justus-Liebig-Universität

PIB2012 - Prof. Eickhoff
11. Februar
Wind- und Wasserenergie
Prof. Dr. Martin Eickhoff
I. Physikalisches Institut, Justus-Liebig-Universität

 

 

Bisherige Veranstaltungen:

  • Programm - 2004 (pdf)
  • Programm - 2005 (pdf)
  • Programm - 2006 (pdf)
  • Programm - 2007 (pdf)
  • Programm - 2008 (pdf)
  • Programm - 2009 (pdf)
  • Programm - 2010 (pdf)
  • Programm - 2011 (pdf)

 

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Aktuelles für Schüler und Lehrer
Redaktion
07.12.2011 10:55
 

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