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Geographen der JLU stellen heute Ergebniss vor

Gießener Anzeiger und Lauterbacher Anzeiger vom 10. Februar 2012

GIESSEN (fod). Bereits zum zweiten Mal werden heute ab 10.15 Uhr die aktuellen Ergebnisse der Studienprojekte des Bachelor-Studiengangs Geographie aus dem laufenden Semester vorgestellt. Die Themen reichen von der Regionalentwicklung in Mittelhessen über die unternehmerische Standortwahl bis hin zum Klimawandel im Mittelmeerraum. Alle Projekte weisen einen hohen Praxisbezug auf; das erlernte Methodenspektrum ist in der Gießener Geographie auch im Bundesvergleich sehr breit: Dies hat zum Vorteil, dass zum einen die Studierenden gut auf die Arbeitswelt vorbereitet werden und zum anderen neue Ergebnisse, zum Beispiel für die Region Mittelhessen, gewonnen werden.

Für das regionale Entwicklungskonzept im Landkreis Gießen wurde der Fortschritt einiger Projekte des Regionalen Entwicklungskonzeptes untersucht, ein anderes Projekt analysierte detailliert die Nahversorgungsinfrastruktur, ein weiteres formulierte innovative Ideen für den Öffentlichen Personenverkehr der Region. Auch das Regionalzentrum Gießen kommt nicht zu kurz: Für die Nachnutzung der Bergkaserne Gießen werden Überlegungen vorgestellt.

Die eher naturwissenschaftlich orientierten Projekte beschäftigten sich zum Beispiel mit den weltweiten Änderungen im Wasserkreislauf oder den Naturereignissen, -gefahren und -risiken in den USA. In einem Projekt wurde für die Stadt Gießen eine wöchentliche Wetterprognose erstellt, dieses Projekt wird in Zukunft auch die Daten der neuen Wetterstation im Botanischen Garten nutzen können. Wesentlich für das Profil des Instituts sind auch die Studienprojekte, die sich mit der Entwicklungszusammenarbeit beschäftigen: In einem Projekt wurde die Entwicklung von Squattersiedlungen in Namibia seit 1990 untersucht.

Hierbei wurden Luftbilder verschiedener Jahre ausgewertet, um die Anzahl an Hütten zu erfassen und Aussagen über die Entwicklung der Bevölkerungszahl in den Siedlungen machen zu können. In einem anderen Projekt wurden die Studierenden als Projektmanager für die Entwicklungszusammenarbeit ausgebildet

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IfG
17.02.2012 20:53
 

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