Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo schliesst sich die Hauptnavigation in Form der Reiternavigation an. Es folgt die Grobnavigation links unterhalb des Logos. Die Feinnavigation findet sich in der linken Spalte. Unterhalb der Reiternavigation ist die Brotkrumen-Navigation. In der Mitte der Seite befindet sich der Inhaltsbereich. In der rechten Spalte finden Sie die Suche und ueblicherweise Kontaktdaten und direkte Links. Als Abschluss der Seite sind im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Kontakt Web-Master, Impressum, Plone-Kurse, Hilfe, Login fuer Redakteure aufgelistet.

vor "Barrierefreiheit" im Seitenfuss vor Reiternavigation vor Grobnavigation in linker Kolumne vor Feinnavigation in linker Kolumne vor Sie sind hier vor Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen im Suchfeld Suche nach vor Redaktion vor Kontakt Web-Master im Seitenfuss vor Impressum im Seitenfuss

You are here: Home Über uns
Document Actions

Über uns

Logo Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung
An der Justus-Liebig-Universität hat sich im Sommersemester 2007 eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe zusammengefunden. Ziel ist es, die Chancen und Probleme einer Energie-Partnerschaft Europas mit Afrika auszuloten. In mehreren interdisziplinären Lehrveranstaltungen und auf einer Tagung im Juni 2008 wurde das Thema bereits erörtert, weitere Tagungen und Workshops sowie Forschungsvorhaben zu Teilaspekten des Themas werden folgen.

Die Potentiale Afrikas, mit Hilfe von Solarkraftwerken elektrische Energie zu erzeugen, sind nahezu unbegrenzt. Deutschland hingegen hat geringere Solareinstrahlung, gehört aber zu den Nationen, die in den Technologien zur Erschließung dieser Solarenergie führend sind. Was liegt also näher, als eine Solarenergie-Partnerschaft zu bilden, von der beide Seiten enorm profitieren können.

Obwohl diese Idee schon des Öfteren vorgetragen wurde und technisch als sehr weit ausgearbeitet gelten kann, scheiterte sie in der Vergangenheit immer wieder an politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Barrieren. Im Kontext der neuen globalen Klimadiskussion und der Verteuerung der fossilen Ressourcen gibt es aber nicht nur neue Chancen für eine Solarenergie-Partnerschaft zwischen Afrika und Europa, sondern auch eine Notwendigkeit hierzu.

Ein fairer Handel mit Solarenergie ist auf zwei Ebenen möglich:

ParabolrinnenkollektorEnergiepartnerschaft Typ I (drahtlos): Im Rahmen des „Clean Development Mechanism“ des Kyoto Protokolls werden Industrieländer aufgefordert, in Entwicklungsländern „saubere“ Energie zur Verfügung zu stellen, um nachhaltig den globalen CO2-Ausstoß zu begrenzen. Im Gegenzug erhalten sie CO2-Zertifikate und damit eine finanzielle Entschädigung sowie die moralische Erlaubnis, für eine gewisse Zeit weiterhin fossile Brennstoffe (Kohle, Gas, Erdöl) im eigenen Land zu nutzen. Zu diesem Typ der Partnerschaft können dezentrale photovoltaische Anlagen beitragen aber auch große solarthermische Kraftwerke.

Energiepartnerschaft Typ II (mit Kabel):  Mit Hilfe moderner Hochspannungs-Gleichstromkabel lässt sich in Nordafrika erzeugter Solarstrom preisgünstig nach Europa transportieren. Die Solarkapazität der Sahara-Region reicht aus, um ein Vielfaches des in Europa gebrauchten Stroms zu erzeugen. Hier eignen sich insbesondere große solarthermische Kraftwerke.

Beide Formen der Energiepartnerschaft sind, wenn sie richtig durchgeführt werden, nicht nur eine Möglichkeit zur regenerativen Energieversorgung und zum Schutz des Klimas. Sie tragen darüber hinaus zur politischen und humanitären Vernetzung und damit zur Stabilisierung zwischen Afrika und Europa bei.

Font size: large | standard | small
Auf Französisch

 Französische Flagge

 

Redaktion
26.08.2010 08:43
 

| Barrierefreiheit | Kontakt Web-Master | Impressum | Plone-Kurse | Hilfe | Login für Redakteure
Powered by Plone CMS, the Open Source Content Management System

This site conforms to the following standards: