Prof. Dr. Peter R. Schreiner's group
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We are interested in organocatalytic reactions and methods (thioureas, oligopeptides), nanodiamonds (diamondoids) as building blocks and materials (e.g., organic electronics), matrix isolation of reactive intermediates (e.g., carbenes) and computational chemistry. Currently, we place particular attention to experimental and theoretical studies on quantum mechanical tunneling. Our group consists of scientists from the People's Republic of China, Germany, Iran, the Czech Republic, Ukraine and the United States of America. Besides interesting conversations about science and more, this leads to a tangle of voices and smells in our kitchen...
AG Schreiner erforscht van-der-Waals-Kräfte
19.09.2011Neue Ergebnisse in der Erforschung der sogenannten van-der-Waals-Kräfte konnten die Chemiker der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Peter R. Schreiner (Institut für Organische Chemie der Justus-Liebig-Universität Gießen) in der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ veröffentlichen. Diese Kräfte sorgen nach dem Grundsatz „Stoffe ziehen sich immer an“ für das Zusammenhalten von Gasen und anderen Stoffen und ermöglichen es z. B. dem Gecko, nur mit unzähligen winzigen Härchen an seinen Füßen an spiegelglatten Oberflächen zu haften. Diese „Dispersionswechselwirkungen“ sind einzeln genommen jedoch schwach und lassen sich deshalb nur schlecht direkt bei chemischen Verbindungen berücksichtigen. Erstmals konnten die Gießener Forscher jetzt aber nachweisen, dass die van-der-Waals-Kräfte sogar extrem lange (und deshalb eigentlich schwache) Bindungen zwischen Kohlenstoffmolekülen stabilisieren können. Diese neuen Ergebnisse haben Bedeutung für die molekulare Erkennung, die Enzymkatalyse, neue Materialien und für das gezielte Design neuer chemischer Strukturen, die bis dato unerreichbar erschienen. Denkbar wären Anwendungen in der Nanotechnologie, aber auch in der Medizin. Derzeit sucht die Wissenschaft bereits nach Möglichkeiten, die „Gecko-Kräfte“ für den Menschen nutzbar zu machen.
Die Forschungsarbeiten der AG um Prof. Schreiner wurden durch Drittmittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und durch das US-amerikanische Energieministerium (DOE) gefördert.
Prof. P. R. Schreiner erhält begehrte "Schulich Visiting Professorship" am Technion - Israel Institute of Technology
16.12.2010Die Schulich Visiting Professorship am Technion-Israel Institute of Technology des akadamischen
Jahres 2011/12 wird auf Vorschlag der chemischen Fakultät des Technion an Prof. Peter R. Schreiner vergeben.
Die Gastprofessur ist ist benannt nach Seymor Schulich, einem wohlhabenden kanadischen Geschäftsmann und Philantrop, der sich zur Aufgabe gesetzt hat, Exzellenz in Forschung und Lehre mit dem Großteil seines Eigenkapitals zu fördern.
Prof. Schreiner folgt damit John F. Hartwig (Urbana-Champaign, 2009) und Geoffrey W. Coates (Cornell U., 2010) und wird im akademischen Jahr 2011/12 einen Monat am Technion verbringen.