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Klimawandel

 

 

 

 

Verbreitungsänderungen von Vogelarten und Analyse des Einflusses des Klimawandels

 

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Kooperation mit den Dachverband Deutscher Avifaunisten e.V. ermöglicht durch eine Zuwendung des Bundesamts für Naturschutz (BfN)

 

Am Beispiel von ausgewählten Brutvogelarten sollen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Verbreitung und Population der Vögel deutschlandweit analysiert werden. Hierbei steht die Entwicklung eines geeigneten Modellierungsverfahren zur Generierung von Verbreitungskarten im Vordergrund. Von besonderer Bedeutung bei der Entwicklung des Modellierungsverfahrens kommt der Trennung der klimainduzierten von anderen Faktoren (v. a. Landnutzung), die für die regional unterschiedlichen Siedlungsdichten entscheidend sind, zu. Aus diesem Grund werden Verbreitungsmodelle für Deutschland auf der Skalenebene von 25m Pixelgröße erstellt. Für die Verbreitungsmodelle werden über 300.000 Vogelbeobachtungen aus dem deutschlandweiten Erfassungsprogramm „Monitoring häufiger Brutvögel“ des DDA genutzt, die an der Universität Giessen digitalisiert werden. Die Modelle werden u.a. mit Hilfe der Tools GEPARD 2.0 und SLICER 1.2 erstellt.

Informationen zur räumlichen Verteilung von Vorkommenswahrscheinlichkeiten bzw. von Siedlungsdichten und Daten zur aktuellen und zukünftigen Klimasituation (Szenarien des IPCC) in Deutschland - dienen dazu, die Veränderung der Verbreitung und der Populationsgröße der ausgewählten Vogelarten zu modellieren.

 

Ansprechpartner: Dr. Thomas Gottschalk

Entwurf einer Siedlungsdichtekarte für die Mönchsgrasmücke. Blaue Flächen stellen Bereiche mit niedriger, rote Flächen mit hoher Dichte dar
Mönchsgrasmücke (oben) und Haubenmeise (unten)
Entwurf einer Verbreitungskarte für die Haubenmeise. Weiße Flächen stellen ungeeignete Habitate dar, grüne Flächen geeignete Habitate.

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