Transaktionskosten von neuen Konzepten zur Honorierung ökologischer Leistungen der Landwirtschaft
Betreuung
Prof. Dr. Ernst-August Nuppenau, Professur für Agrar- und Umweltpolitik
Erfahrungen aus der Praxis haben gezeigt, dass der „Bottleneck“ der Akzeptanz gegenüber neuen Konzepten zur Honorierung ökologischer Leistungen (Ergebnisorientierung, Ausschreibungsverfahren) nicht nur bei Landwirten zu suchen ist, sondern auch auf Ebene der Verwaltung. Verwaltungen lehnen diese neuen Konzepte häufig ab, weil ihnen der Verwaltungsaufwand zu hoch erscheint oder sie Probleme in der Umsetzung und Verifikation sehen. Diese Probleme werden auch als Transaktionskosten bezeichnet (dazu gehören: Informationsbeschaffungskosten, Anbahnungskosten, Vereinbarungskosten, Abwicklungskosten, Kontrollkosten, Änderungs-/Anpassungskosten). Zielsetzung dieser Forschungsarbeit ist es, anhand von mindestes einer Fallstudie die Transaktionskosten der Einführung und Umsetzung eines neuen Honorierungskonzeptes auf Ebene der Verwaltung zu ermitteln.