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Landschaftswandel Wolga

Analyse des Landschaftswandels im Zuge des postsowjetischen Transformationsprozesses - 

Satellitenbildgestütztes Monitoring im Bereich international bedeutsamer Feucht- und Trockenlebensräume an der Unteren Wolga (Region Astrachan, Russische Föderation)

Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Annette Otte, Dr. N. Hölzel

Bearbeiter/Bearbeiterin: Dipl.-Ing. Carsten Haub, Dipl.-Ing. Markus Ingelfinger

Laufzeit: 1998 - 2000

Schlagwörter: Rußland, Untere Wolga, Monitoring, Satellitenbildauswertung, Landschaftswandel, Naturschutz, Landnutzungsplanung

Kurzbeschreibung:
Ziel des Forschungsvorhabens ist eine möglichst umfassende Analyse der Auswirkungen des Landnutzungswandels im postsowjetischen Rußland der Transformation auf die ökologisch hochsensiblen und international bedeutsamen großflächigen Feucht- und Trockenökosysteme an der Unteren Wolga. Anhand der Auswertung multitemporaler Satellitenbilder sollen die seit 1989 eingetretenen landschaftlichen Veränderungen dokumentiert und hinsichtlich ihrer Ursachen und Auswirkungen interpretiert werden. Bislang bestehen kaum gesicherte Erkenntnisse über Art und Ausmaß der landschaftlichen Veränderungen seit dem Auseinanderbrechen der ehemaligen Sowjetunion. Die Untersuchungen werden sich zunächst auf die sog. "Hügel-Seen-Region" unmittelbar westlich des Wolga-Deltas mit ca. 1.000 Süß-, Brack- und Salzwasserseen sowie die westlich und nördlich daran angrenzenden Sandhalbwüsten und Trockensteppen konzentrieren.
Die dabei gewonnenen methodischen und inhaltlichen Erkenntnisse sollen die Basis für ein umfassendes Biomonitoring in den bestehenden und in Aufbau befindlichen internationale Großschutzgebiete (Ramsar-Konvention, Biosphären-Reservate, World-Heritage) an der Unteren Wolga bilden sowie dringend benötigte Planungsgrundlagen für eine ökologisch nachhaltige Entwicklung der Region liefern.

Projektträger: Stiftung Europäisches Naturerbe

Kooperationspartner: Astrachaner Staatliches Biosphärenreservat, Astrachaner Komitee für Ökologie und Naturressourcen, Bundesamt für Naturschutz (BFN), Universität Greifswald (Prof. Dr. M. Succow), RWS-RIZA (Holland), Wetlands International.

Veröffentlichungen:

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Redaktion
04.08.2009 18:02
 

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