Schwefelprojekt
Informationen zum Stand des Projektes "Bedeutung der Schwefelversorgung für die Bodenfruchtbarkeit im Ökologischen Landbau"
In den geplanten Arbeiten soll der Status Quo der Schwefelversorgung auf
Betrieben des Ökologischen Landbaus erfasst werden. Es soll untersucht
werden, in wieweit sich die momentane Schwefelversorgung negativ auf die
Bodenfruchtbarkeit der Standorte und somit auf den Ertrag und die
Qualität der Kulturen auswirkt.
Da vorallem Futterleguminosen zum einen über ihren N-Eintrag in die Fruchtfolge eine außerordentliche Relevanz im ökologischen Landbau haben, und zum anderen besonders schwefelbedürftig sind, sollen auf den zuvor hinsichtlich der Schwefelversorgung charakterisierten Standorten eine Schwefeldüngung bei diesen Kulturen durchgeführt werden.
Die Auswirkungen sowohl hinsichtlich Qualität als
auch Ertrag sollen erfasst werden, um somit die limitierende Wirkung der
aktuellen Schwefelversorgung aufzuzeigen. Um den Fruchtfolgeeffekt
dieser Maßnahmen abbilden zu können soll der Folgeeffekt auf die
Nachfrucht (WW) ebenfalls untersucht werden.
Durch die Arbeiten soll somit aufgezeigt werden in wieweit Schwefel im ökologischen Landbau bereits einen limitierender Faktor in der Pflanzenproduktion darstellt. Ein besseres Verständnis der Schwefelversorgung der Flächen von ökologisch wirtschaftenden Betrieben soll dazu beitragen Möglichkeiten aufzuzeigen, die Bodenfruchtbarkeit durch eine bedarfsgerechte Schwefelversorgung insgesamt zu verbessern. Dadurch werden Verbesserungen hinsichtlich Ertrags- und Qualitätsparameter erwartet.
Das Projekt ist erst in der Startphase. Die Inhalte dieser Webseite sind noch im Aufbau. Sie finden hier demnächst weitere Informationen.
Für unser Projekt werden noch ökologisch wirtschaftende Betriebe aus unterschiedlichen Boden-Klima-Räumen gesucht. Hier können Sie sich für weitere Informationen eintragen: Formular