Allgemeines
Das Spektrum der Forschungsaktivitäten am Fachbereich Veterinärmedizin ist breit gefächert und spiegelt die einzelnen Teilbereiche dieses Fachs wider. Es reicht von der Untersuchung von Membrantransportern über die molekularbiologische Charakterisierung von Krankheitserregern im Tier oder in Lebensmitteln tierischen Ursprungs, der Pathophysiologie des Reproduktionsgeschehens bis hin zur Entwicklung innovativer Diagnose- und Therapieverfahren.
Mehrere Gruppen des Fachbereichs nehmen am Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TR 79) "Werkstoffe für die Hartgeweberegeneration im systemisch erkrankten Knochen" (Sprecher: Prof. Dr. Dr. R. Schnettler, FB11; Standortsprecherin Gießen: Prof. Dr. Sabine Wenisch, FB10) sowie am Sonderforschungsbereich 1021 "RNA Viren: Metabolismus viraler RNA, Immunantwort der Wirtzelle und virale Pathogenese" teil. Im Fachbereich ist die DFG-Forschergruppe 1369 (FOR 1369) "Sulfated steroids in reproduction" angesiedelt. Weitere Arbeitsgruppen im Fachbereich nehmen an den LOEWE-Schwerpunkten "Männliche Infertilität bei Infektion und Entzündung" und "Non-neuronale cholinerge Systeme", der International Research Training Group Giessen - Monash der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie am Forschungsschwerpunkt "Mensch, Ernährung, Umwelt" der Justus-Liebig-Universität teil.
Mitglieder des Fachbereichs sind an verschiedenen Sektionen des Gießener Graduiertenzentrums Lebenswissenschaften (GGL) beteiligt.
Diese Aktivitäten spiegeln sich auch in einer außerordentlich hohen Drittmitteleinwerbung wider:
| Jahr | Drittmittel |
| 2002 | 3.197.163,57 € |
| 2003 | 2.786.418,57 € |
| 2004 | 2.999.346,12 € |
| 2005 | 2.868.101,80 € |
| 2006 | 3.006.526,24 € |
| 2007 | 3,022,046.56 € |
| 2008 | 2.586.322,27 € |
| 2009 |
2.306.077,09 € |
| 2010 |
2.470.283,77 € |
| 2011 |
2.446.968,31 € |
| 2012 |
2.363.133,77 € |
Die meisten Drittmittelprojekte erstrecken sich über mehrere Kalenderjahre. Daher sind in der Tabelle die in dem jeweiligen Kalenderjahr aus Drittmitteln ausgegeben Summen aufgelistet.
Laut Förderatlas 2012 der Deutschen Forschungsgemeinschaft steht die Justus-Liebig-Universität Gießen deutschlandweit in der Spitzengruppe der im Bereich Tiermedizin, Agrar- und Forstwissenschaften eingeworbenen Drittmitteln.