Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo schliesst sich die Hauptnavigation in Form der Reiternavigation an. Es folgt die Grobnavigation links unterhalb des Logos. Die Feinnavigation findet sich in der linken Spalte. Unterhalb der Reiternavigation ist die Brotkrumen-Navigation. In der Mitte der Seite befindet sich der Inhaltsbereich. In der rechten Spalte finden Sie die Suche und ueblicherweise Kontaktdaten und direkte Links. Als Abschluss der Seite sind im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Kontakt Web-Master, Impressum, Plone-Kurse, Hilfe, Login fuer Redakteure aufgelistet.

vor "Barrierefreiheit" im Seitenfuss vor Reiternavigation vor Grobnavigation in linker Kolumne vor Feinnavigation in linker Kolumne vor Sie sind hier vor Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen im Suchfeld Suche nach vor Redaktion vor Kontakt Web-Master im Seitenfuss vor Impressum im Seitenfuss

Reiternavigation
You are here: Home Allgemeines Geschichte
Document Actions

Geschichte

Die geschichtliche Entwicklung des Instituts für Veterinär-Physiologie und -Biochemie

Das Institut für Veterinär-Physiologie und -Biochemie der Justus-Liebig-Universität Gießen geht auf ein Extraordinariat für Veterinär-Physiologie zurück, das 1938 eingerichtet wurde. Erster Lehrstuhlinhaber war Prof. P. Luy, der 1944 starb. Nach dem 2. Weltkrieg übernahm 1946 Prof. A. Scheunert diesen Lehrstuhl, auf den 1948 Prof. V. Horn folgte. Prof. V. Horn wurde 1950 auf das neu geschaffene Ordinariat für Veterinär-Physiologie berufen, das er bis 1970 inne hatte.

Im Jahr 1961 entstand aus einem Extraordinariat für Chemische-Physiologie des Instituts für Veterinär-Physiologie das Institut für Biochemie und Endokrinologie der Haustiere. 1966 wurde das Institut umbenannt in Institut für Biochemie und Endokrinologie. Von diesem Zeitpunkt an bis zur Fusion im Jahr 2010 gab es ein selbstständiges Institut für Veterinär-Physiologie und ein Institut für Biochemie und Endokrinologie.

 

a) Physiologie 1966 - 2010: 

1970 wurde der Lehrstuhl für Veterinär-Physiologie von Prof. H. Eder übernommen. Dazu kamen die Professoren A. Wels (C3-Professur; 1971 - 1989) und H. Rufeger (C2-Professur; 1971 - 1996). Prof. Eder leitete das Institut als geschäftsführender Direktor bis März 1993.

In der Nachfolge von Prof. A. Wels wurde 1990 Prof. G. Breves auf die C3-Professur am Institut berufen. Nach dem Ausscheiden von Prof. Eder übernahm Prof. G. Breves 1993 die freigewordene C4-Professur. Seine Nachfolge als C3-Professor trat am 1.10.1995 Prof. M. Diener an. Am 1.4.1997 verließ Prof. Breves das hiesige Institut, um einem Ruf an die Tierärztliche Hochschule Hannover zu folgen. Geschäftsführender Direktor war bis zum 30.09.2000 Prof. M. Diener.

Zum 1.4.2000 hat Prof. Dr. R. Gerstberger die C4-Professur übernommen, seit 01.10.2000 ist er Geschäftsführender Direktor. 2002 wurde Prof. Dr. H. Würbel auf die Professor für Tierschutz und Ethologie am Institut für Veterinär-Physiologie (seit 2007 am Klinikum Veterinärmedizin) berufen.

 

b) Biochemie 1966 - 2010:

Erster Lehrstuhlinhaber für Veterinär-Biochemie war bis 1971 Prof. Dr. Dr. W. Boguth. Ihm folgte im Jahr 1971 Prof. Dr. W. Schoner (Publikationen) (C4-Professur; 1971 - 2003). 1972 erfolgte die Berufung von Prof. Dr. N. Victor (C3-Professor 1972 - 1983) als Abteilungsleiter für Biomathematik. Die Abteilung Biomathematik (mittlerweile seit 2006 zentrale Einrichtung des Dekanats) wurde danach dem Institut für Veterinär-Physiologie zugeordnet.

 

Im Jahr 1974 erfolgte Berufung von Prof. Dr. M. Sernetz als C3-Professor auf die neu geschaffene Stelle eines Leiters der Abteilung "Angewandte Biochemie und Klinische Laboratoriusmdiagnostik". Im Jahr 1984 wurde Prof. Dr. E. Eigenbrodt zum Professor ernannt (C2-Professor 1984 - 1989; C3-Professor 1989 - 2004). Er war von 2003 bis zu seinem Tod 2004 geschäftführender Direktor des Instituts.

2007 bis 2010 wurde das Institut von Prof. Dr. H.C. Siebert (W3-Professor; 2007 - 2010) geleitet. Seit 2008 ist Prof. Dr. T. Lütteke als Juniorprofessor (W1) für Bioinformatik mit dem Schwerpunkt Modellierung biologischer Strukturen am Institut tätig.

 

c) Gemeinsames Institut seit 2010:

Im Jahr 2010 erfolgte auf einen Beschluss des Fachbereichsrats im Sommersemester 2010 und Genehmigung durch den Präsidenten der Justus-Liebig-Universität am 30.11.2010 die Fusion der bisherigen Teilinstitute zu einem gemeinsamen Institut für Veterinär-Physiologie und -Biochemie.

Im Jahr 2012 trat Frau Prof. Dr. S. Mazurek die Nachfolge von Prof. Eigenbroth als W2-Professorin für Veterinärmedizinische Biochemie an.

Das Institut für Veterinär-Physiologie und -Biochemie bildet jährlich über 200 Studenten der Veterinärmedizin aus. Dazu werden eine 4-stündige Vorlesung in Physiologie und eine 3-stündige Vorlesung in Biochemie, die sich jeweils über das Winter- und das Sommersemester erstrecken, angeboten. Es gibt eine obligate Übung mit Seminar in Physiologie im Sommersemester (16 Wochenstunden) und eine obligate Übung mit Seminar in Biochemie im Sommersemester (16 Wochenstunden), die die jeweiligen Stoffgebiete in Form von experimentellen Übungen vermitteln. Zur Vertiefung werden interessierten Studenten vorlesungsbegleitende Wahlpflichtseminare angeboten sowie ein Multimedia- und Videoseminar, in dem gemeinsam mit einer Studentengruppe Unterrichtsmaterial erarbeitet wird.

 

Hauptforschungsschwerpunkte sind zur Zeit:

AG Diener: Intestinaler Elekrolyttransport; Intrazelluläres Calcium; Enterales Nervensystem; Glatte Muskulatur im Magen-Darm-Trakt; Pathogenese der Diarrhoe; Multimedia. 

AG Gerstberger: Physiologie und Pathophysiologie der Temperaturregulation; Homöostase des Salz- und Wasserhaushalts; Neuro-immuno-endokrine Interaktionen; Hypothalamische Neurotransmitter-Systeme; Signaltransduktion nach Rezeptoraktivierung; Thermosensitivität hypothalamischer und spinaler Neurone; Hormonale Kontrolle exokriner Drüsen.

AG Mazurek: Vergleichende Charakterisierung des Stoffwechsels von differenzierten Zellen, normal proliferierenden Zellen undTumorzellen.

AG Lütteke: Bioinformatik.

AG Scheiner-Bobis: Struktur und Funktion der Natriumpumpen-Isoenzyme sowie der durch die Bindung von Herzglykosiden an die Natriumpumpe stimulierten intrazellulären Signalkaskaden.

 

 


Institut der Veterinär-Physiologie in Giessen
Institut der Veterinär-Physiologie in Giessen

Das Institut

Das Hauptgebäude des Instituts in der Frankfurter Str. 100.
More...
Prof. Dr. V. Horn (Professur von 1950 - 1970)
Prof. Dr. V. Horn (Professur von 1950 - 1970)

Prof. Horn

Prof. V. Horn
More...
Prof. Dr. H. Eder (Professur 1970-1993)
Prof. Dr. H. Eder (Professur 1970-1993)

Prof. Eder

Prof. Dr. H. Eder (Professur 1970-1993)
More...
Prof. Dr. A. Wels (C3 Professur von 1971-1989)
Prof. Dr. A. Wels (C3 Professur von 1971-1989)

Prof. Wels

Prof. Dr. A. Wels (C3 Professur von 1971-1989)
More...
Prof. Dr. H. Rufeger (C2 Professur von 1971-1996)
Prof. Dr. H. Rufeger (C2 Professur von 1971-1996)

Prof. Rufeger

Prof. Dr. H. Rufeger (C2 Professur von 1971-1996)
More...
Prof. Dr. G. Breves (C3 Professur 1990-1993, C4 Professur 1993-1997)
Prof. Dr. G. Breves (C3 Professur 1990-1993, C4 Professur 1993-1997)

Prof. Breves

Prof. Dr. G. Breves (C3 Professur 1990-1993, C4 Professur 1993-1997)
More...
Prof. Dr. M. Diener (C3 Professur seit 1995)
Prof. Dr. M. Diener (C3 Professur seit 1995)

Prof. Diener

Prof. Dr. M. Diener (C3 Professur seit 1995, seit März 2009 W2 im Rahmen von Bleibeverhandlungen)
More...
Prof. Dr. R. Gerstberger (C4 Professur seit 2000)
Prof. Dr. R. Gerstberger (C4 Professur seit 2000)

Prof. Gerstberger

Prof. Dr. R. Gerstberger (C4 Professor seit 2000)
More...
Prof. Dr. S.Mazurek
Prof. Dr. S.Mazurek

| Barrierefreiheit | Kontakt Web-Master | Impressum | Plone-Kurse | Hilfe | Login für Redakteure
Powered by Plone CMS, the Open Source Content Management System

This site conforms to the following standards: