Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo schliesst sich die Hauptnavigation in Form der Reiternavigation an. Es folgt die Grobnavigation links unterhalb des Logos. Die Feinnavigation findet sich in der linken Spalte. Unterhalb der Reiternavigation ist die Brotkrumen-Navigation. In der Mitte der Seite befindet sich der Inhaltsbereich. In der rechten Spalte finden Sie die Suche und ueblicherweise Kontaktdaten und direkte Links. Als Abschluss der Seite sind im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Kontakt Web-Master, Impressum, Plone-Kurse, Hilfe, Login fuer Redakteure aufgelistet.

vor "Barrierefreiheit" im Seitenfuss vor Reiternavigation vor Grobnavigation in linker Kolumne vor Feinnavigation in linker Kolumne vor Sie sind hier vor Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen im Suchfeld Suche nach vor Redaktion vor Kontakt Web-Master im Seitenfuss vor Impressum im Seitenfuss

Reiternavigation
You are here: Home Forschung AG Gerstberger Neuroimmunologie
Document Actions

Neuroimmunologie

Fieberregulierung
Fieberregulierung
Neuro-immun-endokrine Interaktionen

Als Begleiterscheinung von Infektionen oder Entzündungsprozessen verändern sich vitale, hypothalamisch kontrollierte Funktionen. Hierzu gehören Fieberentwicklung, Hemmung der Futteraufnahme, Verhaltensänderungen ("sickness behavior") und Modifizierung der Aktivität endokriner Achsen. Diese Reaktionen werden durch einen Signaltransfer des aktivierten Immunsystems in das Gehirn vermittelt. Dies geschieht zum einen durch zirkulierende Zytokine (humorale Signale). Diese hydrophilen Proteine können in den mit fenestriertem Kapillarendothel ausgestatteten zirkumventrikulären Organen die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Alternativ können durch lokal gebildete Entzündungsmediatoren (Zytokine, Prostaglandine, NO) afferente Fasern des Nervus Vagus oder auch sensorische Hautafferenzen stimuliert werden, die letztendlich zu den vegetativen Zentren des Gehirns projizieren und sich an der Induktion der infektionsbegleitenden Krankheitssysmptome beteiligen (neuronale Signale).

Umgekehrt ist auch das Gehirn in der Lage, die Aktivität des Immunsystems durch durch humorale oder efferente neuronale Signale direkt zu beeinflussen. Beispiele hierfür sind die hemmende Wirkung sympathischer Fasern auf lymphatische Organe oder die immunsupprimierenden Effekte von Glucokorticoiden, die unter den Einfluss des Gehirns (Stress) vermehrt freigesetzt werden.


| Barrierefreiheit | Kontakt Web-Master | Impressum | Plone-Kurse | Hilfe | Login für Redakteure
Powered by Plone CMS, the Open Source Content Management System

This site conforms to the following standards: