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Deutsche Zentren für Gesundheitsforschung

Die Justus-Liebig-Universität Gießen wird gemeinsam mit verschiedenen Partnern Partnerstandort beim Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) sowie beim Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 15. April 2011 über die Förderung von vier neuen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung entschieden, darunter das DZL und das DZIF.


Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL)

Im Juni 2011 startete das DZL unter Federführung des Universities of Giessen and Marburg Lung Center (UGMLC) mit Gesamtkoordination am Standort Gießen. Mit dem DZL wird die deutsche Expertise im Bereich der pneumologischen Forschung und Klinik gebündelt. Gestärkt werden die Möglichkeiten der schnellen Entwicklung von Behandlungsansätzen gegen Lungenerkrankungen, die zu den weltweit häufigsten Todesursachen gehören.
Pressemitteilung der JLU
 
 

Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)

Die Universitäten Gießen und Marburg, die Technische Hochschule Mittelhessen und das Paul-Ehrlich-Institut bilden gemeinsam einen Partnerstandort des DZIF. Er wird vom Zentrum für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der JLU koordiniert. Die Region Mittelhessen hatte sich mit dem HEAL-EMERGE-Konzept (Hessian Alliance of Exzellence in Emerging and Emergency Infections) beworben. Ziel der HEAL-EMERGE-Allianz ist es, eine strukturierte schnelle Reaktion bei aufkommenden biologischen Bedrohungen durch Infektionserreger zu ermöglichen. Hierzu werden neueste Ansätze der Genomforschung an Mikroorganismen und ihren Wirtszellen sowie der synthetischen Biologie genutzt.
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Redaktion
12.09.2011 08:25
 

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