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Teilprojekt M7

Biokompatible Polyelektrolytkomplexe für die kontrollierte Freisetzung von Wirkstoffen zur Hartgeweberegeneration

Leiter

Mitarbeiter

  • Christin Striegler (PhD student) 
    Telefon: +49 (0)351-4658 473  
  • Samaa Salem (PhD student)
  • Bernhard Torger (PhD student) 
    Telefon: +49 (0)351-4658 674
  • David Vehlow (Bachelor student)

 Zusammenfassung

Zur lokalen Wirkstofffreisetzung durch Knochenersatzmaterialien im Bereich osteoporotischer Frakturen bzw. von Knochensubstanzdefekten beim Multiplen Myelom wird ein Drug-Delivery-System auf der Basis nanopartikulärer Polyelektrolytkomplexe (PEC) eingesetzt. Die Wirkstofffreisetzung am Ort der Fraktur bzw. des Knochensubstanzdefektes ermöglicht eine zusätzliche Einflussnahme auf die osteoblastäre bzw. osteoklastäre Funktion im Zusammenhang mit der Wechselwirkung der Biomaterialen mit dem Knochensubstanzdefekt (Vgl. Testung der Materialien und deren spezifischer Eigenschaften in B1, B3-7, T2). Zusätzlich kann hierdurch ggf. (im Falle von Proteasomeninhibitoren beim Multiplen Myelom) ein Beitrag zu einer lokalen Tumorkontrolle geleistet werden (B1, B3). Eine Modifikation der Freisetzungkinetik soll dabei die initiale Entzündungsreaktion nach der Implantation der modifizierten Knochenersatzmaterialien berücksichtigen (B2). Neben Proteasomen-Inhibitoren werden Bisphosphonate, Protonenpumpen-Inhibitoren sowie Statine gebunden werden. In einem weiteren Schritt sollen Wachstumsfaktoren (z.B. vascular endothelial growth factor A, B6) und Neurotrophine (B7) an Nanopartikeln immobilisiert werden. Hierbei wird untersucht, i) ob durch Komplexierung von verzweigten wirkstoffaffinen mit gegensinnig geladenen Polyelektrolyten oberflächengebundene oder inkorporierte Trägersysteme mit extern stimulierbarer Aufnahme-, Depot- und Freigabefunktion erhalten werden können, sowie ii) in wie weit sich die Freisetzungseigenschaften (Amplitude und Kinetik) durch Variation der makro- oder supramolekularen Struktur im Sinne der Fragestellung der jeweiligen Teilprojekte beeinflussen lässt. Die dispergierten wirkstoffbeladenen PEL-Komplexpartikel sollen in enger Zusammenarbeit mit den Projekten M2, M3, M4 an Scaffolds gebunden bzw. in Knochenersatzmaterialien inkorporiert werden.

Bild 1

 

 

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Kontakt

Project Coordination SFB/TRR 79:

Dr. Daniele Sandmann-Keil
Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie
Rudolf-Buchheim-Straße 7
35385 Giessen

phone:  +49 641 985 44668
fax: +49 641 985 44666
mail: Daniele.Sandmann-Keil@chiru.med.uni-giessen.de 

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Myelomworkshop2013

Redaktion
20.08.2012 12:05
 

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