Über uns
Wissenschaftliche Schwerpunkte und Aufgabenbereiche
Zu den wissenschaftlichen Schwerpunkten der Arbeitsstelle gehören die Bereiche Wissenschaftsforschung, Demokratietheorie und -politik, Arbeitsforschung, kulturelle Konstruktionen von Geschlecht, Biopolitik sowie der Bereich Bildung und Chancengleichheit.
Die Arbeitsstelle hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Verankerung von Themen, Theorien und Methoden der Frauen- und Geschlechterforschung in den unterschiedlichen Disziplinen und Fachbereichen der Gießener Hochschule voranzutreiben und eine der Innovationstradition der Gender Studies entsprechende wissenschaftskritische Perspektive zu befördern, die bestehende Sichtweisen in allen Disziplinen hinterfragt und so zu einer reflexiven Weiterentwicklung der erkenntnistheoretischen Grundlagen, Theorien, Begriffe und Methoden der einzelnen Fächer beiträgt.
Die Arbeitsstelle Gender Studies
- initiiert und koordiniert fachspezifische und fächerübergreifende Aktivitäten im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung,
- führt interdisziplinäre Projekte in Forschung und Lehre durch,
- veranstaltet Vorträge, Workshops und Tagungen,
- kooperiert mit universitären und außeruniversitären Zentren und Einrichtungen der Frauen- und Geschlechterforschung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.
Kürzlich wurde das durch Mittel des "Bundesministeriums für Bildung und Forschung" geförderte Forschungsprojekt "Genderkompetenz als innovatives Element der Professionalisierung der LehrerInnenausbildung für das Fach Mathematik " abgeschlossen.
Die Arbeitsstelle engagiert sich darüber hinaus in der Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses und der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Institution Wissenschaft und arbeitet mit verschiedenen Einrichtungen und Institutionen der Justus-Liebig-Universität, insbesondere mit der Frauenbeauftragten der JLU Marion Oberschelp zusammen.
Geschichte der Arbeitsstelle Gender Studies
Die Arbeitsstelle ist aus einem von der Interdisziplinären Arbeitsgruppe (IAG) Frauenforschung initiierten Forschungsprojekt zur "Institutionalisierung der Frauen- und Geschlechterforschung an der JLU" hervorgegangen, das seit 2001 durch Mittel des HMWK (HWP-Fachprogramm "Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre") gefördert wurde. Seit 2004 wird das Projekt von der Justus-Liebig-Universität teilfinanziert. Mit Beginn des Jahres 2005 ist das Projekt durch Beschluss des Präsidiums der JLU in eine Arbeitsstelle überführt worden. Nach Auslaufen des HWP-Programms wurde die Arbeitsstelle Gender Studies für zwei weitere Jahre bis 2008 von der Gießener Hochschule weiter gefördert.