Netzwerkdienste
Netzwerkdienste sind für die Kommunikation im Campus-Netz und mit dem Internet unabdingbar.
Für die TCP/IP-Kommunikation im Datennetz und mit dem Internet müssen außer den richtigen Netzwerkeinstellungen des eigenen Rechners auch noch zentral betriebene Netzwerkdienste zur Verfügung stehen. Diese verrichten ihre Arbeit meist im Hintergrund und fallen nur auf, wenn sie einmal ausfallen sollten.
Vier dieser Netzwerkdienste sollen hier kurz erwähnt werden:
- DNS (Nameservice, Zuordnung zwischen IP-Adressen und Rechnernamen)
- NTP (Zeitsynchronisation zwischen Rechnern)
- DHCP (automatische Einstellung der Netzwerkeigenschaften des eigenen Rechners)
- RADIUS (Authentisierungsserver für z.B. Einwahlzugänge zum Datennetz)
Die ersten beiden sind auf eigenen Infoseiten näher beschrieben.
DHCP wird verwendet, um einen Rechner automatisch mit seinen Netzwerkeinstellungen (wie IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, Nameserver) zu versorgen. Für den Nutzer ergibt sich dadurch die Bequemlichkeit, dass die manuelle Umkonfiguration beim Wechseln z.B. vom Festnetz zum WLAN entfallen kann.
Ein RADIUS-Server prüft bei Einwahlvorgängen in das Datennetz die Authentisierungsdaten (Benutzeraccount und Passwort) ab und liefert "okay" oder "nicht okay" eventuell zusammen mit anderen Daten, die für die korrekte Kommunikation sorgen, zurück.