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Netzwerkdienste

Netzwerkdienste sind für die Kommunikation im Campus-Netz und mit dem Internet unabdingbar.

Für die TCP/IP-Kommunikation im Datennetz und mit dem Internet müssen außer den richtigen Netzwerkeinstellungen des eigenen Rechners auch noch zentral betriebene Netzwerkdienste zur Verfügung stehen. Diese verrichten ihre Arbeit meist im Hintergrund und fallen nur auf, wenn sie einmal ausfallen sollten.

Vier dieser Netzwerkdienste sollen hier kurz erwähnt werden:

  • DNS (Nameservice, Zuordnung zwischen IP-Adressen und Rechnernamen)
  • NTP (Zeitsynchronisation zwischen Rechnern)
  • DHCP (automatische Einstellung der Netzwerkeigenschaften des eigenen Rechners)
  • RADIUS (Authentisierungsserver für z.B. Einwahlzugänge zum Datennetz)

Die ersten beiden sind auf eigenen Infoseiten näher beschrieben.

DHCP wird verwendet, um einen Rechner automatisch mit seinen Netzwerkeinstellungen (wie IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, Nameserver) zu versorgen. Für den Nutzer ergibt sich dadurch die Bequemlichkeit, dass die manuelle Umkonfiguration beim Wechseln z.B. vom Festnetz zum WLAN entfallen kann.

In den folgenden Bereichen des UNIGI-NET ist die Nutzung von DHCP obligatorisch. Für den Rechneranschluss muss kein IP-Antrag gestellt werden:

  • Studentenwohnheime
  • WLAN
  • Gästehäuser der JLU
  • Öffentliche Datendosen

Mit der Einführung des IP-Adressmanagementsystems Sauron Ende 2007 können nun auch alle anderen Rechner ihre IP-Adresse per DHCP beziehen. Voraussetzung ist, dass der Rechner per IP-Antrag beim HRZ angemeldet wurde und danach mindestens einmal mit der in der Antwort auf den IP-Antrag mitgeteilten festen IP-Adresse in Betrieb war. Alternativ kann DHCP sofort genutzt werden, wenn im IP-Antrag die Mac-Adresse des Rechners gleich mit angegeben wird.

Ein RADIUS-Server prüft bei Einwahlvorgängen in das Datennetz die Authentisierungsdaten (Benutzeraccount und Passwort) ab und liefert "okay" oder "nicht okay" eventuell zusammen mit anderen Daten, die für die korrekte Kommunikation sorgen, zurück. Das HRZ setzt Radius für folgende Arten von Netzzugängen ein:

  • WLAN
  • VPN
  • Studentenwohnheime
  • Öffentliche Datendosen
  • ISDN-/Modem-Einwahlzugänge

Außer der Authentifizierungsfunktion bietet ein Radius-Server auch noch ein Logging mit der Möglichkeit eines darauf aufbauenden Accountings an.