Zentrale UNIX-Server
Am HRZ der Universität Gießen steht Benutzern und Mitarbeitern eine Reihe von Servern und Workstations mit UNIX-Betriebssystemen zur Verfügung. Diese können anhand von Rechner-Plattform, verwendetem UNIX-Betriebssystem und der vom HRZ eingerichteten Benutzerverwaltung in mehrere Gruppen, sogenannte Cluster, eingeteilt werden.
| Name | Rechner-Plattform | UNIX-Betriebssystem | Benutzerverwaltung | Benutzerraum im HRZ |
|---|---|---|---|---|
| Linux-Cluster | Intel | Linux | G- und S-Kennung | Raum 27 und 41 |
| Smail-Cluster | Sun | Solaris | S-Kennung | |
| Solaris-Cluster | Sun | Solaris | G-Kennung | |
Die erste Gruppe, das Linux-Cluster, enthält Intel-Rechner mit dem freien Betriebssystem Linux. Die zweite und dritte Gruppe, das Smail- und das Solaris-Cluster, bestehen aus Servern und Workstations der Firma Sun mit dem Betriebssystem Solaris.
Benutzerverwaltung
Das Solaris-Cluster bildet das UNIX-Cluster für Mitarbeiter und
Studierende, welches mit den vom HRZ erteilten Benutzerkennungen
und UNIX-Passwörtern (die sogenannten G-Kennungen, die mit dem
Buchstaben 'g' beginnen) verwendet werden kann. Die
G-Kennung muss mit einem Benutzungsantrag
beim HRZ schriftlich beantragt werden.
Mit dem Smail-Cluster betreibt das HRZ ein weiteres UNIX-Cluster mit Sun-Workstations und mit getrennter Benutzerverwaltung, die als Server für E-Mail-Zugang und Homepages der Studierenden mit der Benutzerkennung für Studierende (S-Kennung) eingesetzt werden. Die S-Kennung wird den Studierenden bei der Einschreibung zugeteilt und bietet aber nur eine gegenüber einer G-Kennung etwas eingeschränkte Nutzung des HRZs.
Eine Besonderheit bilden die Rechner des Linux-Cluster, da sie sowohl mit G-Kennung als auch mit S-Kennung benutzt werden können.
Mit Ihrer G-Kennung bzw. S-Kennung und dem zugehörigen UNIX-Passwort haben Sie auf fast allen Rechnern der zugehörigen Cluster Zugang. Sie finden dort Ihr Home-Verzeichnis mit Ihren eigenen Dateien und E-Mail-Ordnern und -- außer im Linux-Cluster -- Ihren Posteingangs-Ordner vor. Unterschiede gibt es allerdings bei der Ausstattung der Rechner mit lokaler Software und den speziellen Eigenschaften der drei verschiedenen Betriebssysteme und der graphischen Oberflächen.
Server
Posteingangs-Ordner und Home-Verzeichnisse
Auf den Festplatten des Solaris-Servers Minerva befinden sich die Posteingangs-Ordner (Inbox) und die Home-Verzeichnisse mit den weiteren Mail-Ordnern und den Dateien (z.B. der Homepage ) aller Benutzer mit G-Kennung. Außerdem liegen dort die zusätzlich zum Betriebssystem vom HRZ zur Verfügung gestellten Programmpakete, die sogenannte "lokale Software". Diese Dateien werden von allen anderen Rechnern des UNIX-Clusters über das Netz mitbenutzt, so dass innerhalb jedes Clusters überall die gleiche, einheitliche Systemumgebung vorhanden ist.
Der Solaris-Rechner Minerva dient unter dem Alias-Namen imap.hrz.uni-giessen.de
auch aus Server für die Mail-Dienste IMAP und POP3. Die
Home-Verzeichnisse auf Minerva sind unter Windows als Netzwerklaufwerk
mit dem Namen \\fileserv\G-Kennung
erreichbar.
Entsprechendes gilt für den Solaris-Server Smail, der die Posteingangs-Ordner und die Home-Verzeichnisse mit den Dateien für Mail-Ordner, Homepage usw. der Benutzer mit S-Kennung beherbergt und als imap.stud.uni-giessen.de die Mail-Dienste IMAP und POP3 anbietet.
Informations- und Datei-Service
Auf den Rechnern des Solaris-Clusters werden weitere Dienste für die Abfrage von Informationen und die Auslieferung von Dateien angeboten. Zur Inanspruchnahme einiger dieser Dienste (Anonymous FTP und World Wide Web) ist keine Zulassung als Benutzer erforderlich, so dass sie von jedem im Netz der Universität angeschlossenen Rechner aus genutzt werden können. Diese Dienste enthalten:
| Dienst | Server-Name | Rechner |
|---|---|---|
| Anonymous FTP | ftp.uni-giessen.de |
Ftpserv |
| IMAP, POP3 (Mail-Server) | imap.hrz.uni-giessen.de und imap.stud.uni-giessen.de |
Minerva, Smail |
| NFS (Datei-Server) | fileserv.hrz.uni-giessen.de und smail.stud.uni-giessen.de |
Minerva, Smail |
| Samba (Netzwerklaufwerk für MS-Windows) | \\fileserv\G-Kennung und \\smail\S-Kennung |
Minerva, Smail |
| Webmail | webmail.hrz.uni-giessen.de und webmail.stud.uni-giessen.de |
Minerva, Smail |
| World Wide Web | www.uni-giessen.de und www.stud.uni-giessen.de |
Epona, Smail |
Achtung: Bitte verwenden Sie in Ihren Klienten-Programmen immer den Server-Namen des Dienstes, wenn Sie eine Verbindung zum Server aufbauen, da die physischen Rechner bei Bedarf gewechselt werden können.
Öffentliche Rechner
Die öffentlichen Rechner mit dem Solaris-Betriebssystem stehen in den Rechnerräumen des HRZ und sind nur über das Netz erreichbar. Sie haben die Namen:
| Benutzerverwaltung | Cluster | Öffentliche Rechner |
|---|---|---|
| G-Kennung | Solaris | Solcom.hrz.uni-giessen.de |
| S-Kennung | Smail | S1.stud.uni-giessen.de |
Weitere öffentliche Rechner in Gestalt des Linux-Clusters stehen in den Räumen 27 und 41 des HRZs.
Mitarbeiter-Rechner
Die in den Räumen der Mitarbeiter aufgestellten UNIX-Rechner dienen in erster Linie den Mitarbeitern des HRZs als Arbeitsplatz. Sie können nur in Ausnahmefällen von den Benutzern des HRZs mitverwendet werden.
Homepages
Auf dem Solaris-Server Epona wird der WWW-Server der Universität Gießen mit der Adresse http://www.uni-giessen.de/ betrieben, der Ihnen die Erstellung eigener WWW-Seiten ermöglicht. Für eigene Homepages der Benutzer mit S-Kennung wird der Solaris-Server Smail unter der Adresse http://www.stud.uni-giessen.de eingesetzt. Weitere Informationen finden Sie unter:
Quota-Limits -- Platzbeschränkungen
Home-Verzeichnis
In Ihrem Home-Verzeichnis steht Ihnen ein Quota-Limit von 2 GB bzw. 2000 MB für den Speicherplatz z.B. für E-Mail-Ordner (Folder) und Web-Seiten zur Verfügung. Das Einhalten der Platzbeschränkung wird täglich einmal überprüft und wenn dabei festgestellt wird, dass Sie Ihr Quota-Limit für Ihr Home-Verzeichnis überschritten haben, wird dieses Quota-Limit automatisch erhöht. Ihre aktuelle Quota-Nutzung können Sie auch online abfragen mit der Quota-Abfrage für S-Kennungen bzw. der Quota-Abfrage für G-Kennungen
Posteingangs-Ordner
Bei Benutzern mit G-Kennung gibt es wegen technischer Randbedingungen ein Quota-Limit für den Posteingangs-Ordner von 2 GB bzw. 2000 MB. Bei Benutzern mit S-Kennung ist ein Quota-Limit von 500 MB für den Posteingangs-Ordner festgelegt. Diese Quota-Limits werden bei Überschreitung nicht erhöht, sondern die Posteingangsordner werden stattdessen in einen Mail-Folder verschoben.
Das HRZ behält sich vor, diese Regelungen jederzeit zu ändern.
Ausstattung und Konfiguration
Virtualisierte Sun-Server mit Solaris 10
| Name | Virtualisierung | Modell / Host |
Prozessor | Haupt- Speicher |
Platten- Speicher |
SAN- Speicher |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Capricorn | Control Domain | SPARC-Enterprise T5120 | UltraSparc-T2 8 Core 1281 MHz | 16 GB | 134 GB | 100 GB |
| Ftpserv | Logical Domain | Capricorn | 2 CPUs 1281 MHz | 2 GB | 24 GB | 500 GB |
| Gloria | Control Domain | SPARC-Enterprise T5240 | 2 x UltraSparc-T2 Plus 8 Core 1415 MHz | 64 GB | 292 GB | 100 GB |
| Jessica | Control Domain | SPARC-Enterprise T5240 | 2 x UltraSparc-T2 Plus 8 Core 1415 MHz | 64 GB | 292 GB | 100 GB |
| Lucille | Control Domain | SPARC-Enterprise T5240 | 2 x UltraSparc-T2 Plus 8 Core 1415 MHz | 64 GB | 292 GB | 100 GB |
| Minerva | Logical Domain | Jessica | 64 CPUs 1415 MHz | 32 GB | 48 GB | 4000 GB |
| Smail | Logical Domain | Lucille | 56 CPUs 1415 MHz | 30 GB | 48 GB | 2048 GB |
| Webserv | Logical Domain | Capricorn | 48 CPUs 1281 MHz | 10 GB | 24 GB | 200 GB |
| Taurus | Globale Zone für Container |
SPARC-Enterprise T5120 | UltraSparc-T2 8 Core 1281 MHz | 16 GB | 292 GB | 100 GB |
| Diana | Container | Zone von Taurus | bis zu 60 CPUs 1281 MHz | 16 GB | 292 GB | 100 GB |
| Solcom | Container | Zone von Taurus | bis zu 12 CPUs 1281 MHz | 16 GB | 292 GB | 100 GB |
| S1 | Container | Zone von Taurus | bis zu 12 CPUs 1281 MHz | 16 GB | 292 GB | 100 GB |
Sun-Server mit Solaris
| Name | Solaris- Version |
Modell | Prozessor | Haupt- Speicher |
Platten- Speicher |
Paging- Speicher |
Temporär- Speicher |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Epona | 10 | Fire V440 | 4 x UltraSparc-IIIi 1281 MHz | 16 GB | 482 GB | 12 GB | 12 GB |
| Hermes | 9 | Fire V440 | 4 x UltraSparc-IIIi 1281 MHz | 16 GB | 136 GB | 4 GB | 4 GB |
| Merkur | 8 | Enterprise 220R | 2 x UltraSparc-II 450 MHz | 1,5 GB | 111 GB | 3 GB | 3 GB |
| Merkurneu | 9 | Fire V440 | 4 x UltraSparc-IIIi 1281 MHz | 16 GB | 136 GB | 4 GB | 4 GB |
| Minerva1 | 9 | Fire V440 | 4 x UltraSparc-IIIi 1593 MHz | 16 GB | 288 GB | 12 GB | 12 GB |
| Cacti1 | 10 |
Fire V440 | 4 x UltraSparc-IIIi 1281 MHz | 16 GB | 288 GB | 12 GB | 12 GB |
| Tsm | 9 | Fire V880 | 4 x UltraSparc-III+ 1200 MHz | 16 GB | 4500 GB | 16 GB | 16 GB |
IBM-Server mit AIX
| Name | AIX- Version |
Modell | Prozessor | Haupt- Speicher |
Platten- Speicher |
Paging- Speicher |
Temporär- Speicher |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ha1 | 4.3.3 | F50 | 2 x PowerPC 604e 166 MHz | 512 MB | 234.1 GB | 1024 MB | 512 MB |
| Ha2 | 4.3.3 | F50 | 2 x PowerPC 604e 166 MHz | 512 MB | 39.0 GB | 1024 MB | 512 MB |
| Koloss | 4.3.3 | F50 | 2 x PowerPC 604e 332 MHz | 512 MB | 112.0 GB | 1024 MB | 256 MB |
Mitarbeiter-Rechner von Sun mit Solaris
| Name | Solaris- Version |
Modell | Prozessor | Graphik- Adapter |
Haupt- Speicher |
Platten- Speicher |
Paging- Speicher |
Temporär- Speicher |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Alisa | 10 | Ultra 45 | UltraSPARC-IIIi 1600 MHz | XVR-300 | 1 GB | 232 GB | 6 GB | 6 GB |
| Helios | 10 |
Blade 1000 | 2 x UltraSparc-II 750 MHz | m64 | 4 GB | 36 GB | 3,9 GB | 3,9 GB |
Unter Solaris sind die Sun[tm] Studio 11 for Solaris Platforms software Sun Studio 11, C-, C++- und FORTRAN-Compiler installiert.