10.12.2010: Exkursion zur Ausstellung "Prag im Objektiv der Geheimpolizei"
Am 10. Dezember 2010 findet die Exkursion zur Ausstellung "Prag im Objektiv der Geheimpolizei" statt.
Interessierte werden darum gebeten, Ihre Teilnahme via mail an Herrn Dr. Franz Schindler (franz.schindler@slavistik.uni-giessen.de) zu melden.
Abfahrt: Gießen Bahnhof um 14.28 Uhr, Gleis 4
Treffpunkt: Frankfurt Hauptbahnhof um 15.30 Uhr, Gleis 14
05.12.2010 04:18
Frankfurt am Main
Dr. Franz Schindler 06419931185 franz.schindler@slavistik.uni-giessen.de
25.11.2010: Gastvortrag von Prof. Dr. Rainer Lindner "Belarus. Unbekannter Nachbar an der Grenze zur EU"
Historisches Institut – Osteuropäische Geschichte,
die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e. V. und
das Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo)
laden ein zum
Gastvortrag
Prof. Dr. Rainer Lindner
(Konstanz/Berlin)
" Belarus. Unbekannter Nachbar an der
Grenze zur EU"
Donnerstag, 25.11.2010, 18.00 Uhr c.t.
im Margarete-Bieber-Saal, LudwigStr. 34, Gießen
25.11.2010 18:00 - 20:00
Margarete-Bieber-Saal, LudwigStr. 34, Gießen
18./19.11.2010: Workshop „Identitätskonstruktionen in Medien und Öffentlichkeit“
|
„Wer ist wir?“ wurde kürzlich in der „ZEIT“ angesichts der Debatten über Zuwanderung und Integration gefragt: Wen meinen wir, wenn wir von „uns“ sprechen, und wen, wenn von „den anderen“ die Rede ist? Es gibt unterschiedliche Kriterien, nach denen die Zugehörigkeit zu einer Gesellschaft bestimmt werden kann: Sprache, Staatsbürgerschaft, Herkunft oder Religion sind nur einige von zahlreichen Elementen, die die Selbstsicht einer Gesellschaft beeinflussen können, und im Laufe der Geschichte wurden immer wieder neue Maßstäbe für die Bestimmung von Identitäten herangezogen. Anhand mehrerer Fallbeispiele aus dem östlichen Europa werden am Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) der Justus-Liebig-Universität Gießen solche Identitätsdiskurse im Rahmen eines mehrjährigen interdisziplinären Verbundprojekts untersucht, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Als Zwischenbilanz findet am 18. und 19. November an der JLU ein Workshop statt, in dem Gießener ForscherInnen aus Geschichtswissenschaft, Slavistik und Turkologie gemeinsam mit internationalen ExpertInnen tagen. Gemeinsam soll dabei der Frage nachgegangen werden, welche Vorstellungen von Identität in unterschiedlichen Regionen des östlichen Europas zu verschiedenen Zeiten zum Tragen kamen und kommen. Ein Schwerpunkt wird dabei auf der Rolle der Sprache in mehrsprachigen Gesellschaften liegen, ein anderer auf der Rolle der Religion. Die untersuchten Beispiele, die in mehreren Themenblöcken präsentiert werden, reichen zeitlich vom Mittelalter bis in das 21. Jahrhundert und geographisch von Zentralasien bis nach Deutschland. Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen! Programm: Donnerstag, 18.11.2010 Thematische Einführungen 09:00 – 09:30 Monika WINGENDER (Gießen): Begrüßung, Vorstellung des Gießener Zentrum Östliches Europa und Einführung in die Thematik des Workshops 09:30 – 09:45 Hans-Jürgen BÖMELBURG (Gießen): Identitätskonstruktionen: Einführende Fragen aus der Sicht der Vor- und Frühmodernen Geschichte 09:45 – 10:00 Markus KOLLER (Gießen): Identitätskonstruktionen: Einführende Überlegungen aus der Sicht der Osmanistik 10:00 – 10:30 Kaffeepause Sektion I: Identitätskonstruktionen im Spiegel der Medien 10:30 – 11:30 Ivan PĂRVEV(Sofia): Das Osmanenbild und die „Prismen der politischen Periodika“ des Alten Reiches. Case study: Eroberung und Verlust Belgrads, 1688-1739 11:30 – 12:30 Marijana KRESIĆ (Zadar): Mehrsprachige Identitäten in Gesprächen und in medialer Kommunikation 12:30 – 14:00 Mittagessen Sektion II: Identitätskonstruktion als Gegenstand der Politik: Vom Zarenreich zum postsowjetischen Raum 14:00 – 15:00 Endre SASHALMI (Pécs): „From Tsar to Emperor”: The Change of the Public Image of the Ruler in Russia from the mid-17th-Century to Peter the Great and its Consequences 15:00 – 16:00 Ulrich HOFMEISTER (Gießen): Russische Erde in Taschkent? – Koloniale Identitäten in Zentralasien, 1867-1881 16:00 – 16:30 Kaffeepause 16:30 – 17:30 Bhavna DAVE (London): Kazakhstan’s Language Programme 2011-2020: Transforming Symbols into Substance? 17:30 – 18:30 Ruth BARTHOLOMÄ/Aksana BRAUN (Gießen): „Kasachstanisch“ und „Tatarstanisch“? Identitätsfragen und die Rolle der Sprache(n) in aktuellen Diskussionen in der Republik Kasachstan und der Republik Tatarstan (Russische Föderation) Freitag, 19.11.2010 Sektion III: Christliche Identitätskonstruktionen in Ostmitteleuropa vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit 09:00 – 10:00 Nora BEREND (Cambridge): The construction of Christian identity in medieval Hungary 10:00 – 11:00 Paul SRODECKI (Gießen): Das Antemurale-Konzept in Europa: Zwischen militanter Exklusion nach außen und Integration nach Innen 11:00 – 11:15 Kaffeepause Abschluss 11:15 – 12:15 Mark KIRCHNER (Gießen): 'Von Sibirien bis zum Balkan' – Sprache und Identität bei den Turkvölkern 12:15 – 13:00 Abschließende Diskussion
18.11.2010 - 19.11.2010 Gizo-Konferenzraum, Phil. I, Otto-Behaghel-Str. 10, Haus E, Raum 209 Frau Ruth Bartholomä, Frau Aksana Braun 0641 9931178 Ruth.Bartholomae@turkologie.uni-giessen.de |
17.11.2010: Gastvortrag von Johan du Toit "Partnership in Achieving Justice to Victims of Human Rights Abuses"
GiZo-Sektion "Konfliktprävention" lädt herzlich zum Vortrag von Herrn Johan du Toit (Trial Attorney and interns co-ordinator, Office of the Prosecutor, International Criminal Tribunal
for the former Yugoslavia) zum Thema
Partnership in Achieving Justice to Victims of Human Rights Abuses
ein.
Der Vortrag findet am Mittwoch, den 17. November, ab 17 Uhr im GiZo-Konferenzraum (E209) statt.
17.11.2010 17:00 - 20:00
GiZo-Konferenzraum, Phil. I, Otto-Behaghel-Str. 10, Haus E, Raum 209
Prof. Dr. Mahulena Hofmann mahulena.hofmann@recht.uni-giessen.de
11.11.2010: Lesung: Juri Andruchowytsch und sein "Geheimnis"
|
Am 11.November 2010 findet um 18.00 Uhr im Literarischen Zentrum Gießen (Lonystraße 2 - Alte Stadtbibliothek, 35390 Gießen) eine Lesung mit dem ukrainischen Autor Juri Andruchowytsch statt, die vom Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo)in Kooperation mit dem Literarischen Zentrum Gießen e.V. (LZG) und mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes Gießen und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (DGO) veranstaltet wird. Im Rahmen der Lesung wird sein Buch „Geheimnis – sieben Tage mit Egon Alt“ (Таємниця. Замість роману, 2007; dt. 2008) vorgestellt.
"Auch im räumlichen Sinne ist Europa ziemlich ungewöhnlich. Schon wenn es um seine westlichen Grenzen geht, ist es schwierig, und erst recht bei den östlichen. Hier gab es in letzter Zeit viele widersprüchliche Definitionen... Wo um Himmelswillen liegen die fraglichen östlichen Grenzen Europas? ... Um das irgendwie zu beantworten, könnte man davon ausgehen, dass Europa überall dort ist, wo die Einheimischen meinen, dass sie zu Europa gehören. Oder - ich gehe noch weiter - wo sie sich für Europäer halten. Also ist Europa ein ganz subjektiver Begriff. Ein Chinese in China oder Singapur wird sich nie für einen Europäer halten, ebensowenig ein Araber, ein Inder, ein Mongole oder ein Iraner. Ein Einwohner von Aserbaidschan möglicherweise hingegen schon und ein Armenier ziemlich sicher." ( La Vanguardia – Spanien, 18.10.2006) Juri Ihorewytsch Andruchowytsch wurde am 13. März 1960 in Stanislau - seit 1962 Ivano-Frankivs’k, Westukraine - geboren. Er studierte in L’viv (Lemberg) und Moskau und lebt nach Aufenthalten in Westeuropa und den USA wieder in Ivano-Frankivs’k. Er debütierte als Lyriker, publizierte Essays und zahlreiche Artikel, seine Arbeiten sind international bekannt und in viele Sprachen übersetzt worden. Er gilt zu Beginn des 21. Jahrhunderts als eine der wichtigsten politischen, kulturellen und intellektuellen Stimmen seines Landes. Im Jahr 1985 begründete er mit seinen Schriftsteller-Kollegen - Wiktor Neborak und Alexander Irvanez - die legendäre literarische Performance-Gruppe Bu-Ba-Bu (Burlesk-Balagan-Buffonada). Mit seinen drei Romanen Rekreaciji (Seitensprünge, 1992), Moskoviada (Moskowiada, 1993 - deutsche Übersetzug 2006), Perverzija (1999), ist er zum Klassiker der ukrainischen Gegenwartsliteratur und über die Grenzen seines Landes hinaus bekannt geworden. In Deutschland wurde er zunächst mit seinem Essayband Das letzte Territorium (2003) bekannt, im Jahr 2004 erschien Mein Europa mit Andrzej Stasiuk als Ergebnis einer gemeinsamen Reise durch den europäischen Osten. Es folgten Engel und Dämonen der Peripherie (2007) und der Roman Zwölf Ringe (Dwanadzjat obrutschiw, 2005). Juri Andruchowytsch wurde mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter 2001 mit dem Herder-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung, mit dem kulturelle Leistungen in Osteuropa gewürdigt werden. Im Jahr 2005 erhielt er den Sonderpreis zum Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück und war Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. In der Begründung hieß es, dass „der Schriftsteller […] mit seinen brillanten Essays einen wichtigen Beitrag zur Entdeckung einer nahezu unbekannten Region im erweiterten Europa [vermittle]“. Im gleichen Jahr bekam er den mitteleuropäischen Literaturpreis Angelus für seinen Roman Zwölf Ringe und 2006 wurde er mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet. Bei Fragen zu Veranstaltung stehen Ihnen gerne Frau Stanislava Kolková (Stanislava.Kolkova@web.de, 0178-6386226) und Frau Lidia Gläsmann (ostsekret@geschichte.uni-giessen.de, 0641-99 28251) zur Verfügung.11.11.2010 18:00 - 20:00 Literarisches Zentrum Gießen (Lonystraße 2 Alte Stadtbibliothek, 35390 Gießen) Frau Lidia Gläsmann, Frau Stanislava Kolkova 06419928251 ostsekret@geschichte.uni-giessen.de |
08.11.2010: Gastvortrag von Prof. Dr. Gerd Hentschel zum Thema "Über Einstellungen und Urteile der Weißrussen zu ihren Sprachen"
Am Montag, den 08. November 2010, findet um 18 Uhr im GiZo-Konferenzraum (Phil. I, Raum 209) ein Gastvortrag von Herrn Prof. Dr. Gerd. Hentschel (Uni Oldenburg)
statt.
Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen!
08.11.2010 18:00 - 20:00
Gizo-Konferenzraum, Phil. I, Otto-Behaghel-Str. 10, Haus E, Raum 209
Prof. Dr. Monika Wingender 0641 9931180 monika.wingender@slavistik.uni-giessen.de
18.10.-15.11.2010: Wanderausstellung "Leben und Zeit des Schriftstellers Karel Čapek. 1890–1938"
Den Ausstellungsauftakt zum Wintersemester bildet in der Universitätsbibliothek in diesem Oktober eine Wanderausstellung der Karel-Čapek-Gedenkstätte in Stará Huť (Tschechien). Umrahmt von einer Filmreihe und Vorträgen des Institutes für Slavistik sowie der Osteuropäischen Geschichte ist diese vom 18.10. bis 15.11. im Ausstellungsraum zu sehen. Im Mittelpunkt der offiziellen Eröffnung am 21.10., 18 Uhr, wird der Vortrag "Von Molchen, Robotern und der Internationalität der tschechischen Literatur. Der Schriftsteller Karel Čapek" von Dr. Andreas Ohme (Universität Jena) stehen.
Die Ausstellung möchte mit dem Leben und Schaffen dieses großen Schriftstellers und Dramatikers bekanntmachen und auf diese Weise auch einen Einblick in die tschechische bzw. tschechoslowakische Geschichte vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg geben. Vor allem aber soll neugierig auf seine Werke gemacht werden, die zum größten Teil in deutscher Übersetzung vorliegen und deren Lektüre auch heute noch spannend und lohnend ist.
Die Ausstellung ist vom 18.10. bis 15.11.2010 täglich von 8.30 bis 23 Uhr in der Universitätsbibliothek (Ausstellungsraum), Otto-Behaghel-Str. 8, geöffnet.
Folgende Filme und Vorträge mit Bezug auf Karel Čapek werden die Ausstellung begleiten:
- 25.10.2010, 18 Uhr: „Krakatit“. 1948. Regie: Otakar Vávra, OF mit dt. Untertiteln. Ort: Phil. II, Haus G, Raum 112
- 26.10.2010, 18 Uhr: Vortrag von Sarah Lemmen: Nationale Selbst- und Fremdwahrnehmungen in den Reiseberichten Karel Čapeks und anderer tschechischer Autoren um 1918. Ort: Phil. I, Haus G, Raum 333
- 1.11.2010, 18 Uhr: „Čapeks Erzählungen“. 1947. Regie: Martin Frič, OF mit dt. Untertiteln. Ort: Phil. II, Haus G, Raum 112
- 8.11.2010, 18 Uhr: „Über das Übersinnliche“. 1958. Regie: Jiří Krečík u.a. OF mit dt. Untertiteln. Ort: Phil. II, Haus G, Raum 112
- 15.11.2010, 18 Uhr: „Die weiße Krankheit“. 1937. Regie: Hugo Haas. OF mit dt. Untertiteln. Ort: Phil. II, Haus G, Raum 112.
18.10.2010 - 15.11.2010
Universitätsbibliothek der JLU (Ausstellungsraum), Otto-Behaghel-Str. 8
Dr. Franz Schindler 0641 9931185 franz.schindler@slavistik.uni-giessen.de
08.-10.10.2010: Tagung "Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen auf dem Prüfstand."
Vom 8. bis zum 10. Oktober 2010 findet an der Universität Bonn die gemeinsam von Prof. Dr. Franz Lebsanft (Bonn) und Prof. Dr. Monika Wingender (GiZo) organisierte Tagung "Die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen auf dem Prüfstein. Die Sicht der Linguistik und der Rechtswissenschaft" statt.
08.10.2010 - 10.10.2010
Universität Bonn
Prof. Dr. Monika Wingender 0641 9931180 monika.wingender@slavistik.uni-giessen.de
29.08.-05.09.2010: Deutsch-polnisches Seminar "Keine Zukunft ohne Vergangenheit - Eine Zukunft für Steinort funktioniert nur auf dem Fundament der Vergangenheit"
Im Rahmen eines internationalen deutsch-polnischen Projektes zur Adelskultur und -architektur in Ostmitteleuropa setzen sich deutsche und polnische Studierende (Dozenten und Studierende der Universität Olsztyn) sowohl mit der frühneuzeitlichen preußisch-polnisch-deutschen Verflechtungsgeschichte als auch mit den aktuellen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen auseinander. Ziele des Projektes sind u.a. eine Präsentation der Ergebnisse in Form einer Ausstellung auf der Frühjahrsbuchmesse in Leipzig und Interviews zwischen den Projektteilnehmern und Einwohnern von Sztynort (Steinort). Das Projekt verbindet wissenschaftlich-öffentliche Präsenz, und internationale wissenschaftliche Begegnung.
|
|
Sonntag, 29. August |
Montag, 30. August |
Dienstag, 31. August |
Mittwoch, 1. September |
|
|
9.00- 9.45 |
|
Frühstück |
|||
|
10:00 -14:00 |
Begrüßung. Vorstellung des Projekts und des Seminarziels (Ausstellung), Praktisches zum Ablaufplan Inhaltliche Einführung zu masurischer, ostpreußischer Geschichte (Ermland/ Masuren) (von deutscher und polnischer Seite, nicht zufiel vorwegnehmen) Power-point-Präsentation zu Steinort (Frau Dr. Bouresh) Herr Prof. Boemelburg/Frau Dr. Lewandowska: Geschichte Ermland-Masurens seit 1945, (mit Ausblick in die Zukunft) inkl. Handout Erstellung eines Gesamtkonzeptes fuer die Ausstellung) Einteilung der Arbeitsgruppen (haengt von Sprache, Vertrautheit mit Thema etc. ab) |
Ausflug nach Steinort (von Wegorzewo mit dem Schiff) Plenum: Führung vor Ort, Geländebegehung (1h) Arbeit in gemischtnationalen Kleingruppen: 1. Gruppe Interviews mit heutigen Bewohner des Dorfes 2. Gruppe Fotodokumentation und Zustandsbeschreibung zu Park, Alleen, Teehaus und Kapelle, Kanal und Zugang zum Mauersee 3. Gruppe Zustandsbeschreibung, Fotodokumentation des Schlosses 4. Gruppe Geschichte der Gebäude des Gutsgeländes 5. Gruppe: T.I.G.A. – Hafen, Hotel und Pläne: Gespraech mit Geschaeftsfuehrung und Kunden |
Bilanz des 1. Ausflugtages ziehen, Materialsicherung Gemeinsame Arbeit an der Präsentation zu Steinort, die auf der nächsten Denkmalpflegemesse in Leipzig im Herbst 2010 (18.11.-20.11.10) gezeigt werden soll: - Schautafeln - Dokumentations-material - Werbematerial - Fotomaterial - Sammeln von Daten und Fakten - Flyer zum Verteilen |
||
|
14.00- 14.45 . |
Mittagessen |
||||
|
15:30-18:30 |
Anreise bis 18 Uhr |
15-20 min Wie macht man Photos Planung des Arbeitsauftrags in Gruppen, Vorbereitung auf den naechsten Tag Erarbeitung von Teilzielen und Verfeinerung der Methoden Vorstellung im Plenum Diskussion |
Gemeinsames Mittagessen in Steinort, anschliessend Fortsetzung vom Vormittag
|
15 h – 16 h Plenum, anschließend Fortsetzung der Arbeiten vom Vormittag |
|
|
18.30 -19.15 |
|
Abendessen |
|||
|
ab 20:00 |
Integrationsabend |
Lagerfeuer mit Grill, Schwimmen |
Filmabend “Damals in Ostpreussen” |
Gemeinsamer Abend mit Musik in der Cafeteria |
|
|
|
Donnerstag, 2. September |
Freitag, 3. September |
Samstag, 4. September |
Sonntag, 5. September |
|
9.00-9.45 |
Fruehstueck |
|
||
|
10.00-14.00 |
Ausflug in die Umgebung von Steinort: Nakomiady (30-40 min Aufenthalt) Seehof, C v Lorck; Labap, Rosengarten (mit Fuehrung)
|
„Diskussionstag“ (in englisch): Zunaechst Podiumsdiskussion, dann Diskussion der Teilnehmer untereinander Thema: „Deutsch-polnische Geschichte und aktuelle Beziehungen“ (mit besonderem Bezug zu Steinort) |
Bilanz , Materialsicherung, Arbeit an der (digitalen) Ausstellung in Gruppenarbeit Arbeit zunaechst in Kleingruppen, dann Vorbereitung der Ausstellung in Leipzig kurzes Plenum und Fertigstellen der Ergebnisse |
Abreise |
|
14.00-14.30 |
Mittagessen |
|
||
|
15:30-18.30 |
13h Mittagessen in Trigort, 14.30h Mamerki Besuch der Wolfsschanze |
Workshop auf der Grundlage der Diskussion zum Vormittag |
Präsentation der Gruppenarbeitsergebnisse (unter Beteiligung der Dorfbewohner von Stynort und von TIGA-Repraesentanten) Abschlussdiskussion/ Evaluation |
|
|
18.30-19.15 |
Abendessen |
|
||
|
ab 20.00 |
Filmabend „Reise durch Ermland-Masuren“ |
Gesellschaftsspiele |
Abschiedsparty |
|
29.08.2010 - 05.09.2010
Steinort / Polen
13.-15.07.2010: Workshop Wissenschaft, Internationalisierung und Beruf: Geisteswissenschaften und die freie europäische Marktwirtschaft
Vom 13. zum 15.07.2010 findet auf Schloss Rauischholzhausen der Workshop
"Wissenschaft, Internationalisierung und Beruf: Geisteswissenschaften und die freie europäische Marktwirtschaft. Internationaler Workshop für DoktorandInnen geisteswissenschaftlicher Fächer"
statt.
Doktoranden und Doktorandinnen geisteswissenschaftlicher Fächer der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) sowie der osteuropäischen Partneruniversitäten in Kazan, Lodz, Prag, Zagreb und Gödöllö können im Rahmen eines Workshops wis-senschaftliche und berufliche Beziehungen knüpfen. Einbezogen werden auch Teilnehmer angestrebter Partner-Universitäten, wie Kiev oder St. Petersburg. Für das Arbeitstreffen am 14. und 15. Juli 2010 in der Tagungsstätte der JLU in Schloss Rauischholzhausen gibt es drei interdisziplinäre Themenschwerpunkte.
In der ersten Sektion „Wissenschaft als Berufsperspektive“ stellen Teilnehmer ver-schiedener geisteswissenschaftlicher Fächer, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben, eigene Projekte vor. Aus den geknüpften Kontakten können sich künftig größere internationale Kooperationen entwickeln, die sowohl den Doktoranden und Doktorandinnen als auch den beteiligten Universitäten dienen. Darüber hinaus soll auch die gemeinsame Nutzung von EU-Fördermitteln, DGIA-Förderprogrammen (Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland) und gemeinsamen Antragstellungen erörtert werden.
Die zweite Sektion „Außeruniversitäre Berufsperspektive europaweit“ behandelt länderspezifisch und länderübergreifend die Berufschancen und -möglichkeiten außerhalb der Universität. Dazu berichten die Teilnehmer aus ihren jeweiligen Her-kunftsländern. Außerdem sind externe Referenten eingeladen, wie etwa vom Zentrum für internationale Migration und Entwicklung sowie vom Deutschen Akademischen Austauschdienst.
Der Frage nach „Schlüsselkompetenzen heute“ wird am zweiten Tag des Workshops in Rahmen der dritten Sektion nachgegangen. Sie soll eine reine Austauschplattform für die Teilnehmer sein. Im Fokus stehen außerfachliche Kompetenzen, welche Rolle sie spielen und wie man sie erwirbt.
Das dazugehörige Programm finden Sie hier.
13.07.2010 - 15.07.2010
Schloß Rauischholzhausen, Tagungsstätte der JLU, Ferdinand-von-Stumm-Straße, 35085 Ebsdorfergrund
Katarzyna Wisniewiecka-Brückner 0641 - 99 31166 Katarzyna.Wisniewiecka-Brueckner@gizo.uni-giessen.de
13.07.2010: Oberseminar "Remembering 1917: New approaches in representing 1917 revolution in Russian historical museums" fällt aus!
Das geplante Oberseminar zum Thema
"Remembering 1917: New approaches in representing 1917 revolution in Russian historical museums"
am Dienstag, den 13. Juli 2010 mit Anna Ljubivaja (Petersburg) fällt aus.
13.07.2010 18:00 - 20:00
Phil. I, G 333
13.07.2010: Blockseminar Prof. Dr. Matthias Kappler "Türkisch in griechischer Schrift"
Am Dienstag, den 13. Juli 2010 findet von 12 bis 16 Uhr von der Professur für Turkologie mit Prof. Dr. Matthias Kappler (University of Cyprus, Department of Turkish Studies, Nicosia, Republik Zypern) ein Blockseminar zum Thema
im GiZo-Konferenzraum E 209, Phil. I, statt.
Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen!
13.07.2010 12:00 - 16:00
GiZo-Konferenzraum E 209, Philosophikum I
Prof. Dr. Mark Kirchner
12.07.2010: Gastvortrag Prof. Dr. Matthias Kappler "Zeit und Raum in griechisch-türkischen Sprachkontakten"
Am Montag, den 12. Juli 2010 findet von der Professur der Turkologie um 18.15 Uhr ein Gastvortrag mit Prof. Dr. Matthias Kappler (University of Cyprus, Department of Turkish Studies, Nicosia, Republik Zypern) mit dem Titel
im GiZo-Konferenzraum E 209 statt.
Interessierte sind herzlich hierzu eingeladen!
12.07.2010 18:15 - 20:00
GiZo-Konferenzraum E 209, Philosophikum I
Prof. Dr. Mark Kirchner
07.07.2010: Tagesfahrt Jüdisches Museum Frankfurt/M. "Ausgerechnet Deutschland - jüdisch-russische Emigration in die Bundesrepublik"
Am Mittwoch, den 07. Juli 2010 findet für Studierende und Doktoranden eine Tagesexkursion zum Jüdischen Museum nach Frankfurt/Main zum Thema
"Ausgerechnet Deutschland -- jüdisch-russische Emigration in die Bundesrepublik"
mit einem anschließendem Vortrag
"Neues deutsches Judentum"
statt.
Die Anmeldung erfolgt über StudIP in der Gruppe "Exkursion Frankfurt" und der Treffpunkt ist vor der Lokalität "Mr. Jones" in der Nähe des Gießener Bahnhofes um 14.15 Uhr.
Alle Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen!
07.07.2010 14:15 - 20:00
Jüdisches Museum, Frankfurt/Main, Treffpunkt: 14.15 Uhr Mr. Jones vor Gießen Bhf
Claudia Lichnofsky 0641 - 99 - 28024 Claudia.Lichnofsky@geschichte.uni-giessen.de
06.07.2010: Oberseminar: Umkämpfte Grenzen, umkämpfte Bevölkerung. Die Formierung der Außengrenzen der Zweiten Polnischen Republik 1918-1923
Am Dienstag, den 06. Juli 2010 findet um 18 Uhr ein Oberseminar mit Benjamin Conrad (Mainz) zum Thema
06.07.2010 18:00 - 20:00
Phil. I, G 333
05.07. - 12.07.2010: Summer School 2010 "Identität im Fokus europäischer Regelungen"
Die Frage der Sprachanwendung und das Recht auf Benutzung der eigenen Sprache ist eines der wichtigsten Bestandteile der menschlichen Identität. Das Projekt „Identität im Fokus europäischer Regelungen“ reagiert auf die komplizierte politische und rechtliche Frage der Sprachanwendung in der Ukraine und versucht, auf eine sachliche und neutrale Weise den Teilnehmern die Vorteile einer geregelten und verrechtlichten Auseinandersetzung auf dem Gebiet der Sprachanwendung näher zu bringen.
Die Frage der Umsetzung der völkerrechtlichen, insbesondere der europäischen Meschenrecht in der Ukraine ist nicht abschließend gelöst. Die Ukraine gehört zu den vier europäischen Staaten mit der höchsten Zahl von Individualbeschwerden vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (2007 Survey of Activities). Die Zahl der eingereichten Beschwerden zum 31.12.2007 betrug 7% aller Beschwerden. Ähnlich unbefriedigend ist die Lage im Bereich der Minderheitenrechte:
Die Ukrainischen Angaben (z.B. 2009 Third Report Submitted by Ukraine pursuant to Article 25 of the Framework Convention, ACFS/SRm 2009) schätzen zwar die staatlichen Maßnahmen zum Schutz der Minderheiten (einschließlich der Russischen) als positiv ein. Andere Quellen, wie der erste Bericht über die Umsetzung der Europäischen Sprachencharta in der Ukraine (2009), signalisieren eine Reihe von Spannungen, die sich vor allem aus den unterschiedlichen Vorstellungen über die Stellung der russischen Sprache in der Ukraine und die Position des Tatarischen ergeben.
Aufgrund der vorhandenen Defizite bezüglich der Durchsetzung der Minderheitenrecht drohte im Zuge der "Revolution in Orange" sogar ein Zerfall der Ukraine in den pro russischen Osten und den pro ukrainischen Westen. Nicht zuletzt sollte dies ein Signal dafür sein, dass die Minderheiten (in diesem Falle die starke russische Minderheit) mit der derzeitigen Umsetzung ihrer ethnischen Rechte nicht zufrieden sind.
Den Teilnehmern wird an konkreten Beispielen gezeigt, wie die bereits existierenden rechtlichen Instrumente genutzt werden können und wo ihre Schwäche liegt. Um das Verständnis der europäischen Regelungen zu schärfen, werden Simulations-Workshops zu den jeweiligen Themen mit den Teilnehmern durchgeführt. Die Summer School bittet außerdem die Möglichkeit, Einblicke in die Arbeit des Europarats zu gewinnen und konkrete Fragen an Europaratsexperten zu stellen. Arbeitssprachen sind englisch, russisch und deutsch.
Ablaufplan:
- 27. Mai bis 28. Mai 2010 Workshop in dem Partnerinstitut Institute of International Relations Kiev (Ukraine)
- 05. Juli bis 12. Juli 2010 Summer School
Leiterin: Univ.-Prof. Dr. Mahulena Hofmann
Partner: Institute of International Relations Kiev (Ukraine) als Partner in der Ukraine
Gießener Zentrum östliches Europa (GiZo)
Partner zur finanziellen Unterstützung: DAAD im Rahmen des Projektes „Identität im Fokus europäischer Regelungen“.
Hier finden Sie den Aushang zum diesjährigen Summer School 2010.
05.07.2010 - 12.07.2010
Antonia Jartschuk 0641 - 99-2 14 31 Antonia.Jartschuk@recht.uni-giessen.de
01.07.2010: GiZo-Sommerfest 2010
Am Donnerstag, den 1. Juli 2010 findet um 18 Uhr das alljährliche Sommerfest des GiZo im Verein mit den Instituten für Slavistik und Osteuropäische Geschichte und der Studentischen Interessensvertretung Osteuropa (SIVO) statt.
Um 18.30 Uhr beginnt das vielfältige Abendprogramm. Hier dürfen sich alle auf künstlerische Beiträge der Studierenden aller GiZo-Fächer freuen: Schauspielerische und musikalische Darbietung ist eingeplant.
Um 20.00 Uhr spielt für Sie die berühmte ***Bakad Capelye***(http://www.bakadkapelye.de/), die schon letztes Jahr für Furore sorgte.
Ab 22.00 Uhr verbreiten zwei DJs mit ihrer Musik fröhliche, sommerliche Stimmung.
Traditionell wird Sie ein reichhaltiges, internationales Buffet erwarten, zu dem Sie auch gern selbst mit Ihrer Lieblingsspezialität aus dem osteuropäischen Raum beitragen dürfen. Für Getränke zum Selbstkostenpreis ist ebenfalls gesorgt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
01.07.2010 - 02.07.2010
Philosophikum II, im Patio des Hauses G, Karl-Glöckner-Str. 21
01.07.2010: Lesung von Janusz Wiśniewski
01.07.2010 18:00 - 19:30
GiZo-Konferenzraum, Phil. I, Otto-Behaghel-Str. 10, Haus E, Raum 209
Frau Karolina Fastyn 31160 karolina.m.fastyn@slavistik.uni-giessen.de
29.06.2010: Oberseminar Imperiale Männlichkeiten/Umkämpfte Grenzen, umkämpfte Bevölkerung/Remembering 1917. Geschlechterkonzepte in den russländischen Wissenschaften vom Menschen.
Am Dienstag, den 29. Juni 2010 findet um 18 Uhr das Oberseminar mit Birte Kohtz (Gießen) zum Thema
"Imperiale Männlichkeiten. Geschlechterkonzepte in den russländischen Wissenschaften vom Menschen."
Interessierte sind herzlich hierzu eingeladen!
29.06.2010 18:00 - 20:00
Phil. I, G 333
22.06.2010: Gastvortrag im Rahmen des Kolloquiums Osteuropäische Geschichte: Esther Meier (Universität der Bundeswehr Hamburg): Massenmobilisierung in der Ära Brežnev? Das Großprojekt KamAZ/Nabereznye Celny
Am Dienstag, den 22. Juni 2010 findet um 18 Uhr im Phil. I, Haus G Raum 333 im Rahmen des Kolloquiums Osteuropäische Geschichte ein Gastvortrag von Esther Meier (Universität der Bundeswehr Hamburg) mit dem Titel
"Massenmobilisierung in der Ära Brežnev? Das Großprojekt KamAZ/Nabereznye Celny"
statt.
Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen!
22.06.2010 18:00 - 20:00
Phil. I, Haus G Raum 333
21.06.2010: Gastvortrag Moritz Florin "Russophonie. Zentralasiatische Eliten und russische Sprache, 1953-2010"
Am Montag, den 21. Juni 2010 findet um 18 Uhr im GiZo-Konferenzraum (Phil. I, Raum 209) ein Gastvortrag von Herrn Moritz Florin unter der Überschrift
"Russophonie. Zentralasiatische Eliten und russische Sprache, 1953-2010"
statt.
Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen!
21.06.2010 18:00 - 20:00
10.06.2010: GiZo: Ansporn durch hervorragende Evaluierung - Einladung zum Pressegespräch
Nach der überaus erfolgreichen Evaluierung des Gießener Zentrums Östliches Europa (GiZo) durch den Wissenschaftsrat richtet sich der Blick der beteiligten Wissenschaftler inzwischen schon wieder weiter nach vorn. Das herausragende Feedback nach der Begutachtung ist für sie Ansporn für die künftige Arbeit. Anlässlich der hervorragenden Bewertung des GiZo durch den Wissenschaftsrat laden der Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen, Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, und die geschäftsführende Direktorin des GiZo, Prof. Dr. Monika Wingender, ein zu einem
Pressegespräch
Die JLU-Professoren Mark Kirchner (stellvertretender Geschäftsführender Direktor des GiZo, Fachgebiet: Turkologie) und Peter Haslinger (Direktor des Herder-Instituts in Marburg, Fachgebiet: osteuropäische Geschichte) und Doktorandin Saltanat Rakhimzhanova werden ebenfalls an dem Pressegespräch teilnehmen.
10.06.2010 14:00 - 17:00
GiZo-Konferenzraum im Philosophikum I, Haus E, Raum 209, Otto-Behaghel-Straße 10 E, 35394 Gießen
Katarzyna Wisniewiecka-Brückner 0641 - 99 31166 Katarzyna.Wisniewiecka-Brueckner@gizo.uni-giessen.de
14.06.2010: Einladung Vortrag Dr. Andrea Löw "Chronisten des Ghettos - Dokumentationstätigkeit in Linzmannstadt und Warschau"
Am Montag, den 14. Juni 2010 findet um 19.00 Uhr ein Vortrag von Frau Dr. Andrea Löw (Berlin) zum Thema
"Chronisten des Ghettos - Dokumentationstätigkeit in Linzmannstadt und Warschau".
Verantwortlich für die Planung des Vortrages sind der Förderverein der Arbeitsstelle Holocaustliteratur, das Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) und das Historische Institut - Osteuropäische Geschichte.
Einen dazugehörigen Flyer finden Sie hier.
14.06.2010 19:00 - 21:00
Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstr. 34, Gießen
Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg (Osteuropäische Geschichte, JLU-Gießen) 0641-99-28020
08.06.2010: Tagungsbericht „Roma, Ashkali und Ägypter im ehemaligen Jugoslawien“ vom 20. Januar 2010 in Gießen
Am 20. Januar 2010 fand eine Konferenz der Südosteuropa-Gesellschaft in Kooperation mit der Schroubek-Stiftung und dem Gießener Zentrum östliches Europa (GiZo) zu „Roma, Ashkali und Ägypter im ehemaligen Jugoslawien“ im Gästehaus der Justus-Liebig-Universität Gießen statt. Die Tagung war Teil eines Jugoslawien-Monats, der unter dem Motto „Mehr als Tito und Ćevapčići“ stand. Er bot den Studierenden und einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich in Vorträgen, Filmen und Exkursionen mit der Geschichte und Kultur dieses inzwischen zerfallenen Landes vertraut zu machen. Dazu gehörten auch die im Rahmen der Konferenz behandelten Bevölkerungsgruppen, die insbesondere im Kontext der jüngsten Nationalstaatsbildungsprozesse in Südosteuropa ihre eigene Identität oftmals neu verhandeln. Über diese Problematik diskutierten 25 Teilnehmer/rinnen, unter ihnen auch Vertreter/innen der Ägypter und Ashkali aus Mazedonien, Albanien und dem Kosovo. Prof. Dr. Markus Koller wies in seiner Begrüßungsrede auf die Aktualität des Themas hin und betonte, dass ethnische Identität in Südosteuropa jedoch nicht für alle geschichtlichen Perioden rekonstruierbar sei.
In einem einleitenden Vortrag führte Dr. Ger Duijzings (London) aus, dass Ägypter auch – ebenso wie die Roma - eine marginale Gruppe darstellen, die ethnische Mimikry betreibt und eine fluide Identität aufweisen muss um zu überleben. Forschungsdesiderata seien in diesem Bereich das jugoslawische System der ethnischen Quoten als Ursache für Mimikry, die Manipulation von ethnischen Gruppen durch den Staat oder Segregation und Migration als Folge von Kriegen und Gewalt.
Das Entstehen neuer ethnischer Identifizierungen im Kontext der politischen Situation des Kosovos in den 1990er Jahren untersucht Claudia Lichnofsky (Gießen). Durch den mehrfachen Wechsel der ethnischen Dominanz in den letzten 20 Jahren seien kleinere Minderheiten in eine Sandwich-Position geraten, in denen sie mittels Identitätswechsels versuchten, sich der jeweils dominanten ethnischen Gruppe anzupassen. Sie zweifelte jedoch an, dass dieser Wechsel von der Umwelt in allen Fällen akzeptiert werde.
Adam Balcer (Warschau) erläuterte in seinem Vortrag, in welchen Gebieten im Kosovo jeweils Ashkali, Ägypter und Roma angesiedelt sind, die ihre ethnische Identität in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelten. Er betonte, dass schon die vormodernen „Gypsy communities“ sehr heterogen gewesen seien und vertritt die These, dass persische Einflüsse auf die Ashkali und generell auf die Gesellschaften Südosteuropas zu verzeichnen seien. Ein Beispiel sei die Verbreitung des Mithraskultes oder der Manichäismus, aber auch die persische Einflüsse auf das Osmanische Reich.
Die Bezeichnung „Gypsy“ wie auch den Oberbegriff „Roma, Ashkali und Ägypter“ lehnt Dr. Rubin Zemon (Skopje) als Fremdbezeichnung entschieden ab, weil sich seit den 1980er Jahren die Selbstbezeichnung „Balkan-Ägypter“ in Jugoslawien, Bulgarien und in Albanien für diejenige ethnische Gruppe, die keine Verwandtschaft mit den Roma aufweise, durchgesetzt hat. Aufgrund des Mangels an historischen Quellen bezieht er sich u.a. auf griechische Mythologien als Nachweis einer frühen Existenz von Ägyptern in Südosteuropa.
Dr. Ana Dević (Glasgow) präsentierte einen Projektvorschlag, in dem die postnationale Identitätsgestaltung emigrierter Kosovo-Roma in der EU thematisiert wird. Identitätsspezifische Forschung im Kosovo habe bisher vor allem in Bezug auf Kosovo-Albaner und Serben stattgefunden wodurch Menschen in den äußersten sozialen Randlagen wie die Kosovo-Roma aus dem Blickfeld geraten seien. Auch in theoretischer Hinsicht sei die Thematik lohnend: weder der postmodern inspirierte Ansatz von flexiblen, frei kombinier- und wählbaren Identitäten noch Kymlickas Erklärungsmodell eines identitätsstiftenden und -bildenden Nationalstaats trügen der empirischen Realität Rechnung. Ziel der vorgesehenen Studie ist es daher, mit einer visuellen „multi-sited ethnography“ und einer soziologischen Analyse die Identitätsbildung und die Anpassungsstrategien der Roma-Immigranten in Großbritannien und Deutschland zu untersuchen. Beide Länder sind insofern für einen Vergleich geeignet, da ihnen unterschiedliche Konzepte von Staatsbürgerschaft zugrunde liegen.
Eine schon durchgeführte Studie über einen Wechsel des Ethonyms von Kovači zu Ägyptern wurde von Vesna Delić (Podgorica) vorgestellt. Diesen Identitätswechsel, der mit einer Distanzierung der Ägypter von den Roma einhergeht, erklärt sie mit dem geringen sozialen Prestige der Roma in Montenegro. Die Frage, welches Ethnonym wann bevorzugt wird, hänge auch von dem Zeitpunkt ihrer Besiedlung des montenegrinischen Raumes, dem Herkunftsort und den Gemeinsamkeiten, die sie mit anderen Gruppen teilen, ab. Allerdings bestehe zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der montenegrinischen Ägypter eine auffällige Diskrepanz.
Die Gruppe der Aschkali, die außerhalb des albanischen Siedlungsraumes in Belgrader Slums leben, untersuchte Svetlana Ćirković (Belgrad) in ihrer zwischen 2008 und 2009 durchgeführten Fallstudie. In zahlreichen von Roma bewohnten Slums entdeckte sie, neben rumänischsprachigenen Banjaši, auch Aschkali. Vor allem die aus dem Kosovo emigrierten Ashkali seien jedoch nicht registriert, was ihre prekären Lebensumstände zusätzlich erschwert. Auch wenn das Phänomen der Belgrader Slums in den serbischen Medien zunehmend Resonanz findet, habe sich das Verhältnis der Stadtbevölkerung zu den Bewohnern der Slums nicht zum Positiven gewendet. Die mediale Berichterstattung führe im Gegenteil zu einer verstärkten Stereotypisierung und verhindere die gesellschaftliche Integration der Roma und Aschkali.
In der abschließenden Diskussion betonten die Referentinnen und Referenten die Bedeutung und Notwendigkeit einer Forschung zu Identität sozialer Randgruppen in Südosteuropa, die ein besseres Verständnis der aktuellen Situation von Roma, Aschkali und Ägyptern ermöglicht.
08.06.2010 00:00
29.05.2010: Tagesexkursion zur Austellung "Byzanz - Pracht und Alltag"
|
Das Historische Institut, Osteuropäische Geschichte, Klassische Archäologie und das Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) organisieren am 29. Mai 2010 eine Tagesexkursion zur Ausstellung "Byzanz - Pracht und Alltag". Die Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn zeigt über 600 Leihgaben aus der ganzen Welt. Anhand herausragender Kunstwerke, archäologischer Funde und neuester Forschungsergebnisse werden die byzantinischen Lebenswelten rekonstruiert und die faszinierende Geschichte und Kunst des Byzantinischen Reiches beleuchtet. Alle Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen! Einen dazugehörigen Flyer finden Sie hier.
29.05.2010 00:00 |
27.05. - 28.05.2010: Einladung zum Workshop "Ausgewählte Probleme der polnischen, tschechischen und deutschen Holocaust-Literatur"
Das Institut für Slavistik und das Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) laden gemeinsam zu dem Workshop
"Ausgewählte Probleme der polnischen, tschechischen und deutschen Holocaust-Literatur"
ein. Die Veranstaltung findet am 27./28.05.2010 im Phil. I, Haus D, Raum 312 statt.
Interessierte sind herzlich eingeladen!
Ein dazugehöriges Programm finden Sie hier.
27.05.2010 - 28.05.2010
Bilder GiZo-Karrieretag vom 05.05.2010
Hier finden Sie einige ausgewählte Bilder des diesjährigen GiZo-Karrieretages vom 05. Mai 2010.
25.05.2010 00:00
25.05.2010: Gastvortrag "Politics and Society after Chernobyl"
Am Dienstag, den 25. Mai 2010 findet um 18.00 Uhr c.t. ein Gastvortrag von Tatiana Kasperski und Andrei Stepanov (beide Universität EHU, Vilnius) zum Thema
"Politics and Society after Chernobyl"
statt.
Dieser Vortrag wird vom Historischen Institut - Osteuropäische Geschichte, dem Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde organisiert und wird in englischer Sprache abgehalten.
Alle Interssierten sind herzlich dazu eingeladen!
25.05.2010 18:00 - 20:00
Phil. I, Haus G, Raum 333
Aliaksandr Dalhouski Aliaksandr.Dalhouski@geschichte.uni-giessen.de
Evaluierung des GiZo durch Wissenschaftsrat: GiZo freut sich über sehr positives Ergebnis
Evaluierungsbericht des Wissenschaftsrates zum GiZo
Weitere Pressestimmen:
- Frankfurter Rundschau
- Bildungsklick Pressemeldung Wissenschaftsrat
- Gießener Allgemeine
- Informationsdienst Wissenschaft Pressemitteilung
- GießenServer
- Uni-Online
- Der Tagesspiegel: Wissen
- Gießener Anzeiger, Gießener Anzeiger (2)
Weitere Links:
11.05.2010 00:00
18.05.2010: Antrittsvorlesung Herr Prof. Dr. Bohn
Am Dienstag, den 18.05.2010 findet um 18 Uhr c.t. im Philosophikum I, Hörsaal A5 die Antrittsvorlesung von Herrn Prof. Dr. Thomas Bohn (Historisches Institut - Institut Osteuropäische Geschichte,
JLU-Gießen) mit dem Thema
"`Erbarme, die Hesse komme!`Deutsche Prinzessinnen auf dem Zarenthron".
Alle Interessierte sind herzlich hierzu eingeladen!
18.05.2010 18:00 - 20:00
Phil. I, Otto-Behaghel-Straße. 10, Hörsaal A5
08.05. - 15.05.2010: Exkursion: Lodz: eine multikonfessionelle und multiethnische Stadtgesellschaft und deren Vernichtung 1933/39-1949
Hier finden Sie das Programm der Exkursion nach Lodz (Polen) unter der leitung von
Herrn Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg (Osteuropäische Geschichte, JLU-Gießen) mit der Überschrift:
"Lodz: eine multikonfessionelle und multiethnische Stadtgesellschaft und deren Vernichtung
1933/39-1949"
Sa. 08.05.: Anreise Gießen – Lodz (Flugzeug, Bahn)
So. 09.05.: Stadtrundgang Lodz; Besuch vom Stadthistorischen Museum (Historii Miasta Łodzi); Museum Textilindustrie (Manufaktura)
Mo. 10.05.: 9-15 Uhr Besuch des Staatsarchivs (Archiwum Państwowe Łódź) mit Schwerpunkt: Akten aus dem Zeitraum 1939-1945 im AP Łódź;
Drei Gruppen (Vorschlag): a) Dokumente des Deutschen Roten Kreuzes 1939-1945, b) Litzmannstädter Zeitung und die Germanisierung von Lodz,
c) Deutsche Verwaltung von Litzmannstadt
Di. 11.05.: Führung: Auf den Spuren des Lodzer Gettos; Besuch der Gedenkstätte Radogoszcz; Diskussion mit den Mitarbeitern des „Centrum Badań Żydowskich“; Schwerpunkte: Jüdisches Leben in Lodz nach 1945; Erinnerungskulturen an den Holocaust vor Ort
Mi. 12.05.: 9-13 Uhr Seminar „Lodz: eine multikonfessionelle und multiethnische Stadtgesellschaft und deren Vernichtung 1933/39-1945“
Nachmittag: Fortsetzung der Arbeit im Archiv; Individuelle Spurensuche in Lodz (Kleingruppen) (Gettogelände, Sikawa, Księży Młyn)
Do. 13.05.: 9-13 Uhr „Deutsche in Lodz nach 1945” Seminar/ Radziszewska/Kucner
(gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden des Historischen Instituts und des Germanistischen Instituts); Sprachen: Deutsch, Englisch
15-18 Uhr: Besuch des Museums für Kinematographie Łódź; Schwerpunkt: Filme aus dem Zeitraum 1933/39-1949
Fr. 14.05.: Fahrt zur Gedenkstätte Kulmhof; Besuch des Muzeum Byłego Obozu Zagłady
Chełmno nad Nerem
Sa. 15.05.: Rückreise Lodz –Gießen
08.05.2010 - 15.05.2010
Lodz (Polen)
Lidia Gläsmann 0641 - 99 - 28251 ostsekret@geschichte.uni-giessen.de
05.05.2010: 2. GiZo-Karrieretag "Osteuropastudium und Berufsperspektiven in Deutschland"
|
Anknüpfend an den Erfolg des ersten GiZo-Karrieretages im Sommersemester 2009 bietet das Gießener Zentrum Östliches Europa eine zweite Informationsveranstaltung an. Der erste Karrieretag 2009 widmete sich dem Thema „Karrierechancen rund um das östliche Europa“, d.h. Karrierechancen nicht nur in Deutschland, sondern vor allem in den ostmittel-, südost- und osteuropäischen Ländern. Der 2. GiZo-Karrieretag am 5. Mai 2010 wird sich mit dem Thema „Osteuropastudium und Berufsperspektiven in Deutschland“ beschäftigen und den Studierenden aller GiZo-Fächer (Slavistik, Osteuropäische Geschichte, Turkologie, Wirtschafts-, Politik- und Rechtswissenschaften) sowie anderen JLU-Studierenden die Möglichkeit bieten, Informationen zu beruflichen Chancen mit einem osteuropabezogenen Studienabschluss in Deutschland zu sammeln. Im Rahmen der Veranstaltung werden VertreterInnen öffentlicher Institutionen, Stiftungen sowie Medien ihre Einrichtungen und Programme, die die osteuropabezogenen beruflichen Perspektiven in den einzelnen Bereichen betreffen, vorstellen. In der darauffolgenden Diskussion können offene Fragen beantwortet werden. Über die Karrieremöglichkeiten in Deutschland und eigene Berufserfahrungen sowie den beruflichen Alltag werden neben dem Vertreter der Südosteuropa-Gesellschaft auch Vertreterinnen des DAAD und der Deutschen Welle referieren. Abschließend werden den Studierenden hilfreiche Tipps für das Zusammenstellen einer Bewerbung von dem Referenten des Hochschulteams der Arbeitsagentur für Arbeit bekommen.
Hier finden Sie das entsprechende Programm des diesjährigen GiZo-Karrieretages. 05.05.2010 09:00 - 15:20 Alexander-von-Humboldt Gästehaus der Justus-Liebig-Universität Gießen, Rathenaustraße 24 A, 35394 Gießen Stanislava Kolkova +49 641 99 - 31178 stanislava.kolkova@gizo.uni-giessen.de |
04.05.2010: Protestantische Literatur im Polen des 16. Jahrhunderts
Die Reformation des 16. Jahrhunderts war ein europaweites Phänomen und hat zu einer erstaunlichen Blüte des literarischen und kulturellen Lebens beigetragen. Gerade in der polnischen Republik sammelten sich auch theologische Außenseiter, die nach den einsetzenden Verfolgungen im übrigen Europa dort länger Zuflucht fanden. Die überlieferten Schriften reichen von Polemiken bis zu Bibelübersetzungen. Die Vorträge werden anhand beispielhafter Texte die Sprachkultur polnischer protestantischer Literatur von literaturwissenschaftlicher und sprachwissenschaftlicher Seite aus beleuchten.
Vorträge von:
Prof. Dr. Katarzyna Meller, Adam-Mickiewicz-Universität Poznań
Prof. Dr. Thomas Daiber, Justus-Liebig-Universität Gießen
04.05.2010 15:00 - 17:30
Konferenzraum des GiZo (Phil. I, Gebäude C, 2. Stock)
28.04.2010: ERASMUS - Informationsveranstaltung für Studierende der Geschichte
Liebe Studierende,
wir laden euch herzlich ein zu einer Informationsveranstaltung des Historischen Instituts und des Akademischen Auslandsamts: "Allgemeine Informationen zu Studium und Praktikum mit ERASMUS und zu ausgewählten Partneruniversitäten"!
Hier erfährt Ihr alles rund um das Thema Studium und Praktikum im Ausland!
Hier finden Sie ein Flyer zu der Infoveranstaltung.
28.04.2010 18:30 - 20:00
Lokal International, Eichendorffring 111, Gießen
Daria Starcenko dariastarcenko@hotmail.com
12.03.2010: Nachträglicher Beitrag zur "Alumni Spring School" 2010
Hier finden Sie einen nachträglichen Beitrag zur diesjährigen "Alumni Spring School" des Akademischen Auslandsamtes und dem Gießener Zentrum Östlichen Europa (GiZo) der JLU-Gießen zum Thema
"Kulturelle, politische und gesellschaftliche Entwicklungen im östlichen Europa infolge der
EU-Osterweiterung".
13.03.2010 00:00
04.02.2010: Podiumsdiskussion "Zypern und die EU"
Mit dem 2004 erfolgten Beitritt der Republik Zypern zur Europäischen Union wurde die Überwindung der seit 1974 bestehenden Teilung der Insel in die international anerkannte Republik Zypern, die de facto nur den Süden der Insel kontrolliert, und in einen türkischen Staat im Norden zu einem wichtigen Anliegen der europäischen Politik. Die sich gegenwärtig wieder verschärfenden Spannungen und die parallelen Verhandlungsbemühungen zwischen beiden Volksgruppen werfen die Frage nach den Ergebnissen der bisherigen und den Perspektiven einer künftigen Zypernpolitik der EU auf.
Diesem Thema widmet sich eine von der Giessener Zweigstelle der Südosteuropa-Gesellschaft (Leitung: Prof. Dr. Markus Koller) in Zusammenarbeit mit der Professur für Turkologie an der Justus-Liebig-Universität, dem Giessener Zentrum Östliches Europa mit Unterstützung der Deutsch-Türkischen Gesundheitsstiftung organisierte Podiumsdiskussion, auf der Dr. Marcus Waldmann/Referatsleiter Zypern im Auswärtigen Amt und Prof. Dr. Niyazi Kizilyürek/University of Cyprus (Nicosia, Republik Zypern) unter der Moderation von Dr. Hansjörg Brey/Geschäftsführer der Südosteuropa-Gesellschaft
diskutieren werden.
Alle Interessierten sind zu dieser Veranstaltung, die am 4. Februar 2010 im Biologischen Hörsaal der Justus-Liebig Universität (Ludwigstraße 23, 35390 Gießen), um 19.00 Uhr
in deutscher Sprache stattfinden wird, herzlich eingeladen.
Einen dazugehörigen Flyer der Podiumsdiskussion finden Sie hier.
04.02.2010 19:00 - 21:00
Biologischer Hörsaal im Hauptgebäude der JLU, Ludwigstr. 23, 35390 Gießen
29.01.2010: Workshop "Zeichen - Symbol - Identität. Notarszeichen auf spätmittelalterlichen Urkunden"
Das Herder-Institut veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) am Freitag, den 29. Januar 2010 von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr ein Workshop zum Thema
Veranstaltungsort ist das Haus E, im Philosophikum I, Tagungsraum, 2. Etage.
Hier finden Sie das dazugehörige Programm des Workshops.
Interessierte sind herzlich dazu eingeladen!
29.01.2010 09:00 - 18:30
Phil. I, Haus E, Tagungsraum, Raum 209, 2. Etage
Dr. Norbert Kersken 06421 - 184119 norbert.kersken@herder-institut.de
27.01.2010: Sprachwissenschaftlicher Vortrag: Sprache und Ethnizität in Bosnien
Am Mittwoch, den 27. Januar 2010 findet ein sprachwissenschaftlicher Vortrag mit den Dozenten Prof. Dr. Christian Voss und Dr. Nata¨a Tolimir-Hölzl (beide Humboldt-Universit Berlin) zum Thema "Sprache und Ethnizität in Bosnien" im Konferenzraum des Gießen Zentrum Östliches Europa, Phil I, Haus E,
2. Etage, statt.
Alle Interessierten sind herzlich hierzu eingeladen!
27.01.2010 16:00 - 18:00
Gießener Zentrum Östliches Europa (Konferenzraum), Phil I, Haus E
22.01.2010: Konferenz zum Thema "Roma, Ashkali and Balkan-Egyptians in former Yugoslavia"
The Southeast Europe Association (Südosteuropa-Gesellschaft - SOG) in cooperation with Schroubek Fonds, Giessen Center for East European Studies (Gießener Zentrum Östliches Europa - GIZO) and the chair of Southeast European History at Justus-Liebig-University of Giessen invite to a conference in Giessen, Germany on 22th January 2010 at the Justus-Liebig-University Giessen, Alexander-von-Humboldt Haus, Rathenaustraße 24a.
Since the 1990ies, a growing concern in both the media and academia emerged regarding the situation of Roma in Eastern Europe due to the fact that they became, in countries in transition, a target and victim of nationalism resulting in the worsening of the groups’ living conditions, especially in comparison with the majority society. This is also the case in former Yugoslavia, specifically after the wars of the Nineties. Since 1999, if one mentions Roma in Kosovo but also in Serbia and Macedonia, “Ashkali and Egyptians” has to be added for reason of specification. All three groups are referred to as “Gypsies” by the majority society and were expelled from Kosovo in 1999 and 2004.
Not only in Kosovo but also in the neighbouring countries such as Serbia, Montenegro and Macedonia, members of all three communities are living as refugees from Kosovo or citizens of the country. As yet, only few scholars have discussed the issue of the nation building of Egyptians and the dilemma they are facing in a society predominantly Albanian, Serbian or Macedonian.
This conference aims at discussing PhD projects regarding the history and anthropology of Roma, Ashkali and Egyptians in former Yugoslavia.
Here you find the program of the conference.
Here you find the location plane how to get to the conference.
22.01.2010 09:00 - 18:00
Justus-Liebig-Universität Gießen, Alexander-von-Humboldt-Haus, Rathenaustraße 24a, 35394 Gießen
Claudia Lichnofsky 0641-99-28024 Claudia.Lichnofsky@geschichte.uni-giessen.de
25.01.2010: Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund
Förderunterricht mit Unterstützung der Stiftung Mercator – Förderkurse für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund zur Begleitung bei Übergängen und zur Vorbereitung besserer Abschlüsse –Informationsveranstaltung mit Dr. Robert Bernhardt Koordinator des Mercatorprojektes Förderunterricht für Kinder mit Migrationshintergrund an der Goethe Universität Frankfurt.
Ziel des Förderunterrichts ist es, Kinder mit Migrationshintergrund in der Sek. I und Sek. II bei ihren Hausaufgaben so zu unterstützen, dass sie durch diese Förderung die Möglichkeit bekommen, bessere Abschlüsse machen. Unterstützt werden sollen sie in erster Linie von Lehramtsstudierenden mit Migrationshintergrund und an der Universität, damit einerseits die Studierenden als Rollenmodell fungieren und andererseits die Hemmschwelle zu Universität als Bildungseinrichtung überwunden werden kann.
25.01.2010 18:00 - 20:00
Dr. Songül Rolffs - Turkologie
20.01.2010: Gastvortrag Prof. Dr. Dániel Bagi "Mittelalterforschung in Ungarn seit 1945"
Das Historische Institut und das Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) laden am Mittwoch, den
20. Januar 2010 zu einem Vortrag des Gastdozenten Prof. Dr. Dániel Bagi von der Kooperationsuniversität Pécs (Ungarn) zum Thema
Die Veranstaltung findet um 16 Uhr im Philosophikum I, Haus C, Raum 27, statt.
Interessierte sind herzlich dazu eingeladen!
20.01.2010 16:00 - 18:00
Phil. I, Haus C, Raum 27
19.01. - 02.02.2010: Jugoslawien-Monat an der Justus-Liebig-Universität Gießen
An der Justus-Liebig-Universität Gießen findet vom 19.1. bis 9.2.2010 die Veranstaltungsreihe
„Mehr als Tito und Ćevapčići“ mit Vorträgen, Filmen, einer Tagung und einer Exkursion zum Thema Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten statt.
Die Veranstaltungsreihe lenkt den Blick auf die progressiven Entwicklungen in Kultur und Wissenschaft vor 1990, zeigt aber auch die Spannungen während des Sozialismus und die Folgen der Kriege in den 1990er Jahren auf. Die Veranstaltungen behandeln nahezu alle Nachfolgestaaten und reichen von zeitgeschichtlichen bis aktuellen Themen, von Religion bis Subkultur. Den Höhepunkt bildet der Vortrag von Natalja Kyaw und Johannes Ullmaier zu Punk und Neue Welle in Ex-Jugoslawien am 29. Januar um 19:30 Uhr im Café Giramondi (Bahnhofstr. 53). Anhand von Audio- und Videobeispielen beleuchten sie die musikalische Subkultur der 1970er und 80er Jahre. Im Anschluss wird zur Musik getanzt.
Zum Jugoslawien-Monat „Mehr als Tito und Ćevapčići“ tragen die zum Gießener Zentrum östliches Europa (GiZo) gehörenden Bereiche Osteuropäische Geschichte und Slavistik, die AG Kulturmanagement des Graduate Center for the Study of Culture (GCSC), die Studentische Initiative Osteuropa (SIVO) sowie die Südosteuropa Gesellschaft (SOG) bei.
Hier finden Sie das dazugehörige Programm.
19.01.2010 - 02.02.2010
Claudia Lichnofsky 0641-99-28024 Claudia.Lichnofsky@geschichte.uni-giessen.de
Oberseminar: Osteuropäische Geschichte
Oberseminar Osteuropäische Geschichte WS 2010/11
- 19.10. Vera Dubina, „Jeder Jurist muss den Codex Iustinianus beherrschen,
sonst bleibt er nur ein ausgebildeter Barbar“?: Der Einfluss deutscher
Rechtsausbildung und die Etablierung des Rechtsstudiums im Russischen Reich in
der Mitte 19. Jahrhunderts
- 26.10. Sarah Lemmen, Repräsentationen der außereuropäischen Welt und das Selbstbild der tschechischen Nationalgesellschaft 1890–1938 (Begleitveranstaltung Čapek-Ausstellung)
- 02.11. Klaus Heller, "Privatisierung auf Russländisch". Über die Beziehungen zwischen Macht, Recht und Eigentum im postsowjetischen Russland der Jelzin-Zeit
- 09.11. Cordula Kalmbach, Katyń als lieu de mémoire der polnischen Erinnerungskultur – fiktive Verwandte angesichts der menschlichen Katastrophe
- 16.11. Esther Abel, Peter Scheibert – eine deutsche Karriere
- 30.11. Joachim von Puttkamer (Jena), Gesellschaftliche Selbstbeschreibungen und soziales Krisenbewußtsein in Ostmitteleuropa 1945-1989
- 07.12. Alla Salnikova (Kazan’), Cultivating the Soviet Provincial Urban Space: Kazan', 1920-s - 1930-s
- 14.12. Pierre Frédéric Weber (Stettin), 40 Jahre Normalisierungsvertrag (7.12.1970) – Überlegungen zur Normalität in den deutsch-polnischen Beziehungen
- 21.12. Nicole Münnich (HU Berlin), Die Stadtentwicklung von Belgrad
- 11.01. Armina Galijas (Wien) Banja Luka 1992-1995
- 18.01. Frau Ulrike Tischler (Graz), Erbe Verdrängen: Die Geschichtsmächtigkeit von Zwischenräumen (in-between spaces) in Südosteuropa. Das Beispiel Thrakien?
- 25.01. Björn Felder (Lüneburg), Eugenik, Rasse und Psychiatrie im Baltikum. Wechselwirkungen zwischen Naturwissenschaften und nationalem Selbstverständnis
-
Montag, 31.01. Medizinhistoriker Andreas Renner, Medizintransfer zwischen Westeuropa und Russland (Medizinhistorisches Institut)
- 01.02. Tatjana Tönsmeyer (Berlin), Das besetzte Europa 1939-1945. Perspektiven einer Alltagsgeschichte der Okkupation
- 08.02. Annalena Schmidt (Gießen), Pläne zu einer Ost-Universität in Gießen und die Entstehung des Historischen Instituts
-
Donnerstag, 10. 02., 14 Uhr: Manfred Hildermeier, was tun mit der russischen Rückständigkeit?
19.10.2010 - 08.02.2011
Raum 315, Haus D, Otto-Behaghel-Str. 10, 35394 Gießen
Frau Lidia Gläsmann 0641 9928251 ostsekret@geschichte.uni-giessen.de