Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo schliesst sich die Hauptnavigation in Form der Reiternavigation an. Es folgt die Grobnavigation links unterhalb des Logos. Die Feinnavigation findet sich in der linken Spalte. Unterhalb der Reiternavigation ist die Brotkrumen-Navigation. In der Mitte der Seite befindet sich der Inhaltsbereich. In der rechten Spalte finden Sie die Suche und ueblicherweise Kontaktdaten und direkte Links. Als Abschluss der Seite sind im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Kontakt Web-Master, Impressum, Plone-Kurse, Hilfe, Login fuer Redakteure aufgelistet.

vor "Barrierefreiheit" im Seitenfuss vor Reiternavigation vor Grobnavigation in linker Kolumne vor Feinnavigation in linker Kolumne vor Sie sind hier vor Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen im Suchfeld Suche nach vor Redaktion vor Kontakt Web-Master im Seitenfuss vor Impressum im Seitenfuss

Reiternavigation
Sie sind hier: Startseite GiZo-Archiv 2010 18./19.11.2010: Workshop „Identitätskonstruktionen in Medien und Öffentlichkeit“
Artikelaktionen
 

18./19.11.2010: Workshop „Identitätskonstruktionen in Medien und Öffentlichkeit“

„Wer ist wir?“ wurde kürzlich in der „ZEIT“ angesichts der Debatten über Zuwanderung und Integration gefragt: Wen meinen wir, wenn wir von „uns“ sprechen, und wen, wenn von „den anderen“ die Rede ist? Es gibt unterschiedliche Kriterien, nach denen die Zugehörigkeit zu einer Gesellschaft bestimmt werden kann: Sprache, Staatsbürgerschaft, Herkunft oder Religion sind nur einige von zahlreichen Elementen, die die Selbstsicht einer Gesellschaft beeinflussen können, und im Laufe der Geschichte wurden immer wieder neue Maßstäbe für die Bestimmung von Identitäten herangezogen.

Anhand mehrerer Fallbeispiele aus dem östlichen Europa werden am Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) der Justus-Liebig-Universität Gießen solche Identitätsdiskurse im Rahmen eines mehrjährigen interdisziplinären Verbundprojekts untersucht, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Als Zwischenbilanz findet am 18. und 19. November an der JLU ein Workshop statt, in dem Gießener ForscherInnen aus Geschichtswissenschaft, Slavistik und Turkologie gemeinsam mit internationalen ExpertInnen tagen. Gemeinsam soll dabei der Frage nachgegangen werden, welche Vorstellungen von Identität in unterschiedlichen Regionen des östlichen Europas zu verschiedenen Zeiten zum Tragen kamen und kommen. Ein Schwerpunkt wird dabei auf der Rolle der Sprache in mehrsprachigen Gesellschaften liegen, ein anderer auf der Rolle der Religion. Die untersuchten Beispiele, die in mehreren Themenblöcken präsentiert werden, reichen zeitlich vom Mittelalter bis in das 21. Jahrhundert und geographisch von Zentralasien bis nach Deutschland.

Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen!

Programm:

Donnerstag, 18.11.2010

Thematische Einführungen

09:00 – 09:30 Monika WINGENDER (Gießen): Begrüßung, Vorstellung des Gießener Zentrum Östliches Europa und Einführung in die Thematik des Workshops

09:30 – 09:45 Hans-Jürgen BÖMELBURG (Gießen): Identitätskonstruktionen: Einführende Fragen aus der Sicht der Vor- und Frühmodernen Geschichte

09:45 – 10:00 Markus KOLLER (Gießen): Identitätskonstruktionen: Einführende Überlegungen aus der Sicht der Osmanistik

10:00 – 10:30 Kaffeepause

Sektion I: Identitätskonstruktionen im Spiegel der Medien

10:30 – 11:30 Ivan PĂRVEV(Sofia): Das Osmanenbild und die „Prismen der politischen Periodika“ des Alten Reiches. Case study: Eroberung und Verlust Belgrads, 1688-1739

11:30 – 12:30 Marijana KRESIĆ (Zadar): Mehrsprachige Identitäten in Gesprächen und in medialer Kommunikation

12:30 – 14:00 Mittagessen

Sektion II: Identitätskonstruktion als Gegenstand der Politik: Vom Zarenreich zum postsowjetischen Raum

14:00 – 15:00 Endre SASHALMI (Pécs): „From Tsar to Emperor”: The Change of the Public Image of the Ruler in Russia from the mid-17th-Century to Peter the Great and its Consequences

15:00 – 16:00 Ulrich HOFMEISTER (Gießen): Russische Erde in Taschkent? – Koloniale Identitäten in Zentralasien, 1867-1881

16:00 – 16:30 Kaffeepause

16:30 – 17:30 Bhavna DAVE (London): Kazakhstan’s Language Programme 2011-2020: Transforming Symbols into Substance?

17:30 – 18:30 Ruth BARTHOLOMÄ/Aksana BRAUN (Gießen): „Kasachstanisch“ und „Tatarstanisch“? Identitätsfragen und die Rolle der Sprache(n) in aktuellen Diskussionen in der Republik Kasachstan und der Republik Tatarstan (Russische Föderation)

Freitag, 19.11.2010

Sektion III: Christliche Identitätskonstruktionen in Ostmitteleuropa vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit

09:00 – 10:00 Nora BEREND (Cambridge): The construction of Christian identity in medieval Hungary

10:00 – 11:00 Paul SRODECKI (Gießen): Das Antemurale-Konzept in Europa: Zwischen militanter Exklusion nach außen und Integration nach Innen

11:00 – 11:15 Kaffeepause

Abschluss

11:15 – 12:15 Mark KIRCHNER (Gießen): 'Von Sibirien bis zum Balkan' – Sprache und Identität bei den Turkvölkern

12:15 – 13:00 Abschließende Diskussion

 

18.11.2010 - 19.11.2010

Gizo-Konferenzraum, Phil. I, Otto-Behaghel-Str. 10, Haus E, Raum 209

Frau Ruth Bartholomä, Frau Aksana Braun 0641 9931178 Ruth.Bartholomae@turkologie.uni-giessen.de

Schrift: groß | normal | klein
Russisch
Masterstudiengang
Neues Masterprogramm am GiZo "Interdisziplinäre Studien zum Östlichen Europa" Mehr...
Aktuelles aus Lehre und Forschung
Das Neueste aus den Fachbereichen, Zentren und Einrichtungen. Mehr...
Redaktion
 

Barrierefreiheit | Kontakt Web-Master | Impressum | Plone-Kurse | Hilfe | Login für Redakteure
Powered by Plone CMS, the Open Source Content Management System

Diese Website erfüllt die folgenden Standards: