30.11-2.12.2011: Internationales Symposium „Kasachisch im postsowjetischen Kasachstan“
Einladung:
Die Professur für Turkologie veranstaltet vom 30. November bis 02. Dezember 2011 das internationale Symposium „Kasachisch im postsowjetischen Kasachstan“. Kasachisch ist eine Turksprache, die zwischen dem Kaspischen Meer und dem Altai-Gebirge von ca. 10 Millionen Sprechern gesprochen wird.
Die Tagung soll ein Forum zur Präsentation und Diskussion aktueller Forschungs¬ergebnisse zum Kasachischen und dessen Rolle im heutigen Kasachstan sein. Neben Experten aus Kasachstan werden Wissenschaftler aus der Türkei, China, Israel und einigen westlichen Ländern am Symposium teilnehmen. Dabei werden Beiträge auf Kasachisch, Russisch, Deutsch und Englisch zu hören sein. Die Ergebnisse des Symposiums werden in das seit September 2010 an der Professur für Turkologie laufende Projekt der VolkswagenStiftung „Kasachisch. Struktur und Funktion der Staatssprache des postsowjetischen Kasachstans“ einfließen.
«Кеңес дəуірінен кейінгі Қазақстандағы қазақ тілі» атты халықаралық симпозиум - International symposium “Kazakh in post-Soviet Kazakhstan”- Internationales Symposium „Kasachisch im postsowjetischen Kasachstan“
Programm
30.November
09:30 Uhr Begrüßung der Teilnehmer/ opening ceremony/ открытие
10:30 Uhr Prof. Dr. Sherubay Kurmanbayuly (Astana): "Қазақ терминологиясының 90-жылдардан кейінгі дамуы (1990-2010)" [Terminologische Entwicklung des Kasachischen nach den 90er Jahren] Zusammenfassung: Dr. Raihan Muhamedowa
11:00 Uhr Kaffeepause/ coffee break/ кофе брэйк
11:30 Uhr Prof. Jacob Landau (Jerusalem), Prof. Dr. Barbara Kellner-Heinkele (Berlin): "The Issue of Alphabet Modernization in Independent Kazakhstan"
12:00 Uhr Prof. Dr. Eleonora D. Sulejmenova (Almaty): „Қазақ тілінің өміршеңдігі жəне тілдік жоспарлау“ [Die Vitalität der kasachischen Sprache und die Sprachplanung]
12:30 Uhr Prof. Dr. Eva Csato (Uppsala), Aynur Aibixi (Uppsala):„Crossroads of Modern Kazakh“
13:00 Uhr Mittagessen im Senatssaal/ lunch at Senatssaal /обед в зале заседания
14:30 Uhr Prof. Dr. Damina Shaibakova (Almaty/ Gießen): „Одевает или рядит? О графике казахского языка“
15:00 Uhr Prof. Dr. K. Khusajynov (Almaty): „Processes of formation of neologisms in contemporary Kazakh"
15:30 Uhr Kaffeepause/ coffee break/ кофе брэйк
16:00 Uhr Prof. Dr. Zh. Abuov (Astana): «Қазақстан Республикасының мемлекеттік тілі туралы Заңының жаңа жобасы жəне Қазақстан қоғамындағы үштұғырлы тіл саясаты» [Das Projekt des Sprachgesetzes der Republik Kasachstan und die Politik der Dreisprachigkeit]
16:30 Uhr Prof. Dr. K.T. Irisaldi (Almaty): "Қазіргі кезеңдегі қазақ тілінің мемлекеттік тіл дəрежесіндегі мəселелері"/ „Probleme der kasachischen Sprache als Staatssprache in der gegenwärtigen Sprachsituation in Kasachstan“ (zweisprachig)
18:00 Uhr Gemeinsames Abendessen im „Schlosskeller“ / dinner at „Schlosskeller“/ торжественный ужин в „Schlosskeller“
01. Dezember
10:00 Uhr Prof. Dr. Mehmet Ölmez (Istanbul): „Die Stellung des Kasachischen in den Turksprachen“
10:30 Uhr Dr. Raihan Muhamedowa (Gießen): „Umgang bilingualer Kasachen mit der eigenen Zweisprachigkeit“
11:00 Uhr Gulsum Massakova (Hamburg/ Berlin): "Turkish - Kazakh conversations - acquisition over time split?"
11:30 Uhr Kaffeepause/ coffee break/ кофе брэйк
12:00 Uhr Saltanat Rakhimzanova (Gießen): „Neologismen in der kasachischen Gegenwartssprache“
12:30 Uhr Mittagessen im Senatssaal/ lunch at Senatssaal / обед в зале заседания
14:30 Uhr Ruth Bartholomä (Gießen): "Zwischen 'Pflicht' und 'Prestige': Das Kasachische im aktuellen sprachpolitischen Diskurs Kasachstans"
15:00 Uhr Ömirbek Qanay (Gießen): „Terminologische Entwicklungen im Kasachischen in China“
15:30 Uhr Kaffeepause / coffee break/ кофе брэйк
16:00 Uhr Aksana Braun (Gießen): "Das Projekt der Dreisprachigkeit im russischsprachigen Diskurs Kasachstans" (zweisprachig)
18:00 Uhr Gemeinsames Abendessen im „Zum Löwen“/ dinner at „Zum Löwen“/ ужин в „Zum Löwen“
02. Dezember
10:00 Uhr Prof. Dr. Abdurishid Yakup (Peking/ Frankfurt): "On the typology of the auxiliary verb constructions coding actionality in Turkic"
10:30 Uhr Prof. Dr. Zhang Dingjing (Peking): „Synthetic-analytic language: structural-typological characteristics of Kazak“
11:00 Uhr Kaffepause / coffee break/ кофе брэйк
11:30 Uhr Dr. Kerim Demirci (Denizli): „Comparison of two Kazakh Grammar Books: Soviet and Post-Soviet Eras”
12:00 Uhr Dr. Juldyz Smagulova (Almaty): “Language socialization in urban Kazakh families“
12:30 Uhr Ende des Symposiums/ the end of symposium/ закрытие симпозиума
12:30 Uhr Mittagessen im Senatssaal/ lunch at Senatssaal / обед в зале заседания
14:00 Uhr Besichtigung des Stadtzentrums und des Weihnachtsmarkts/ Sightseeing and visiting Christmas Market in Gießen/ Осмотр достопримечательностей и рождественского рынка Гиссена
18:00 Uhr Möglichkeit zum gemeinsamen Abendessen im „Şelale“/ dinner at „Şelale“ (optionally)/ ужин в „Şelale“ (факультативно)
30.11.2011 - 02.12.2011
Senatssaal im Hauptgebäude der Justus-Liebig-Universität Gießen
Raikhangul Mukhamedova 0049-641-99-31072 Raikhangul.Mukhamedova@turkologie.uni-giessen.de
24. - 25.11.11: Workshop: Das Phänomen Belarus. Historische Perspektiven und aktuelle Tendenzen
24.-25. Nov. 2011, Justus-Liebig-Universität Gießen, Das Historische Institut – Osteuropäische Geschichte
Konzept
Historisch gesehen zeichnete sich die Belarus’ als Übergangszone zwischen Mittel- und Osteuropa aus. Sie erhielt ihre kulturellen Prägungen im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit vom Großfürstentum Litauen und der polnischen Adelsrepublik und seit Beginn des 19. Jahrhunderts vom zarischen und sowjetischen Imperium. Das 20. Jahrhundert stellt mit den beiden Weltkriegen, der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft, dem stalinistischen Terror, dem Holocaust und dem Reaktorunfall von Tschernobyl ein Zeitalter der demographischen Katastrophen dar. Darüber hinaus erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg im Zuge eines rasanten Urbanisierungsprozesses die Umwandlung eines Agrarlandes in ein Industrieland. Auf die Tradition einer eigenen Staatlichkeit kann die 1991 gegründete Republik Belarus’, abgesehen von einem Intermezzo im Bürgerkriegsjahr 1918, indes nicht zurückblicken. Vielmehr ging die im Rahmen der sozialistischen Modernisierung vollzogene Russifizierung mit einer Preisgabe weißrussischer Identität vor sich.
Vor diesem Hintergrund ist die Geschichtswissenschaft in die Rolle einer Legitimationswissenschaft geraten. Dabei versuchen die weißrussischen Historikerinnen und Historiker mittlerweile, eine eigene Nationalgeschichte zu kreieren. Sie stehen dabei vor dem Dilemma, das ihr Land im Laufe seiner Entwicklung immer Bestandteil von übergeordneten Herrschaftsverbänden gewesen ist, die Weißrussen im Sinne des Historismus also zu den „unhistorischen Völkern“ gehören. Während die Fraktion der Nationalhistoriker eine kulturelle Verortung im Westen anstreben und den Mythos eines „Goldenen Mittelalters“ pflegen, betreibt die Fraktion der Hofhistoriker nach wie vor eine russophile Geschichtsdeutung, die im Mythos der „Partisanenrepublik“ gipfelt. Dabei wird die Tatsache unterschlagen, dass sich Weißrussland im Zentrum des Ansiedlungsrayons für die Juden des Zarenreichs befunden hatte.
Im Unterschied dazu soll die Tagung Ansätze der Imperiumsforschung und der Regionalgeschichte miteinander verbinden. Es geht dabei zum einen darum, die Wechselwirkungen zwischen Zentrum und Peripherie kenntlich zu machen, und zum anderen Aktivitäten zur Stärkung lokaler Interessen aufzuzeigen. Unter dieser Prämisse geraten nicht Staat und Nation, sondern die Bevölkerung und das Territorium in den Mittelpunkt der betrachtung. Damit eröffnet sich eine neue Perspektive auf die Geschichte der Belarus', verstanden als einer Welt der orthodoxen Bauern und der jüdischen Händler, die von der Konstituierung der Adelsrepublik in Polen-Litauen und dem Beginn des weißrussischen Bibeldrucks im ersten viertel des 16. Jahrhunderts bis zur Zwangskollektivisierung der Landwirtschaft und dem Holocaust in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderst dauerte.
Programm
Do., 24. November, 14.00-16.30 Uhr: Kurzpräsentation von Promotionsvorhaben
- Margarete Kandlin, Oldenburg
Entwicklungstendenzen in der jüngeren belarussischen Literatur
- Patrick Zeller, Oldenburg (angefragt)
Lautliche Variation in der weißrussisch-russischen Mischvarietät Trasjanka
- Dimitri Romanowski, Bochum
Deutsch-belarussische handelswirtschaftliche, wissenschaftstechnische und kulturelle Beziehungen in den Jahren des Nationalstaatlichen Aufbaus in der BSSR (1920-er - 1932)
- Dr. Melanie Arndt, Potsdam:
Entwicklung der Zivilgesellschaft in Belarus seit der Unabhängigkeit 1991
- Dr. Felix Ackermann, Vilnius
Do., 24. November, 17.00-19.30 Uhr: Belarus im Verband des russländischen Imperiums (1795-1917)
Moderation: Thomas M. Bohn, Gießen
Impulsreferat: Zachar Šybeka, Minsk-Marburg
Kommentar 1: Darius Staliunas, Vilnius-München
Kommentar 2: Karsten Brüggemann, Tallinn-Marburg
Fr., 25. November, 9.00-11.30: Belarus im Verband des Großfürstentums Litauen (1386-1795)
Moderation: Rayk Einax, Gießen
Impulsreferat: Henadz‘ Sahanovič, Vilnius-Gießen
Kommentar 1: Hans-Jürgen Bömelburg, Gießen
Kommentar 2: Mathias Niendorf, Greifswald
Der Workshop wird vom Historischen Institut - Osteuropäische Geschichte/Gießener Zentrum Östliches Europa mit finanzieller Unterstützung des Herder-Instituts e.V. Marburg organisiert.
24.11.2011 - 25.11.2011
E 209 (GiZo Konferenzraum)
Rayk Einax 0641-99 28261 Rayk.Einax@geschichte.uni-giessen.de
11.11.2011: Masterclass - Identitätsdiskurse
In den vergangenen fünfzehn Jahren hat die Forschung zu „Identitäten“ einen beispiellosen Boom erlebt. Legte der Begriff der Identität in seiner ursprünglichen Verwendung noch einen a priori existierenden und im Grunde unveränderlichen Wesenskern von Individuen oder Gruppen nahe, so wird heute in der Regel von multiplen, immer wieder neu konstruierten und einander überlagernden Entwürfen von Selbst und Gemeinschaft gesprochen. Obwohl bald die Frage aufgeworfen wurde, inwiefern für solche Entwürfe der Begriff der Identität überhaupt noch sinnvoll zu verwenden ist, gehört „Identität“ weiterhin zu den Leitbegriffen der Kultur- und Sozialwissenschaften. Dabei wird zur Bewältigung dieses Begriffes häufig auf verschiedene Formen der Diskursanalyse zurückgegriffen – die jedoch selbst mehr ein Methodenfeld als eine klar umrissene Methode ist und daher ebenso wie der Identitätsbegriff weiterer Klärung bedarf.
Das GCSC und das von der DFG geförderte interdisziplinäre Verbundprojekt „Kulturelle Prozesse und Identitätsdiskurse im östlichen Europa“, das am Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) der Justus-Liebig-Universität Gießen beheimatet ist, veranstalten gemeinsam eine Masterclass, in deren Rahmen unterschiedliche methodische Zugänge zur Analyse von Identitätsdiskursen diskutiert werden sollen.
Programm:
10:00 - 10:15: Monika Wingender: Begrüßung
10:15 - 11:15: Rudolf de Cillia (Wien): "Zur diskursiven Konstruktion nationaler Identität, am Beispiel Österreichs (methodische Zugangsweise Wiener Schule der Diskursanalyse)"
11:15 -11:30: Kaffeepause
11:30 - 12:30: Stefan Rohdewald (Passau): "Identitätskonzepte in Handlungs- und Sprachfeldern, Hierarchien und Gegegensätzen"
12:30 - 14:00: Mittagspause
14:00 - 15:00: Ruth Bartholomä, Aksana Braun: "Identitätskonstruktionen im postsowjetischen sprachpolitischen Diskurs in Kasachstan und Tatarstan"
15:00 - 15:15: Kaffeepause
15:15 - 16:15: Paul Srodecki: "Der antemurale-Diskurs im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit: Methodische und theoretische Ansätze"
16:15 - 16:30: Kaffeepause
16:30 - 17:30: Ulrich Hofmeister: "Der russische Zivilisierungsmissions-Diskurs in Zentralasien, 1860 - 1930. Methodische Zugänge"
Lektüre:
Cillia, R., Reisigl, M., Wodak, R. (1999) 'The Discursive Construction of National Identities', Discourse and Society 10:1, 149-173.
Cillia, R., Wodak, R. (2007): Katastrophe und Wiedergeburt". Zur diskursiven Konstruktion gemeinsamer Geschichte im Österreich des Jahres 2005. In: Redder, Angelika (Hrsg.): Diskurse und Texte. Festschrift für Konrad Ehlich zum 65. Geburtstag. Tübingen: Stauffenberg: 117-128.
Cillia, R. (20119´): Ausgrenzung durch Sprache. In: Quart. Zeitschrift des Forums Kunst-Wissenschaft-Medien. Sondernummer 2011. 25-33
Riesigl, M., Wodak, R. (2009): The Discourse-Historical Approach (DHA). In: Wodak, Ruth; Meyer, Michael (Hg.): Methods of critical discourse analysis. 2. publ., reprint. London u.a.: Sage (Introducing qualitative methods), S. 87-121
Barth, F. (1969): Ethnic Groups and Boundaries. The Social Organization of Culture Difference, Bergen 1969, Kapitel Introduction, S.9-38. Online verfügbar unter: http://isites.harvard.edu/fs/docs/icb.topic228815.files/Week_2/Barth%20Introduction%20Ethnic%20Groups%20and%20Boundaries%20.pdf
Emeliantseva, E., Malz, A., Ursprung, D. (2008): Einführung in die Osteuropäische Geschichte, Zürich 2008 Kapitel "Ethnogenese und Nationsbildung", S. 45-91
Rohdewald, S. (2008): Figures of (Trans-)National Religious Memory of the Orthodox Southern Slavs before 1945: An Outline on the Examples of SS. Cyril and Methodius, in: Trames. Journal of the Humanities and Social Sciences (Special Issue: Memory between Disciplines: Inter- and Transdisciplinary Perspectives in Current Memory Studies) 12 (2008) 3, S. 287-298. Online verfügbar unter: http://www.kirj.ee/public/trames_pdf/2008/issue_3/trames-2008-3-287-298.pdf
11.11.2011 10:00 - 17:30
Gizo-Konferenzraum, Phil. I, Otto-Behaghel-Str. 10, Haus E, Raum 209
Aksana Braun Aksana.Braun@gizo.uni-giessen.de
03.11.2011 - Gastvortrag: Frau Dr. Volha Bartash - 'Ethnic Identities of Gypsies (Roma) in post-Soviet Belarus and neighbouring countries.'
Am Donnerstag 03.11.2011 hält Frau Dr. Volha Bartash von Belarus ein Gastvortrag zum Thema: „Ethnic Identities of Gypsies (Roma) in post-Soviet Belarus and neighbouring countries.“
Der Vortrag findet um 18:00 im GiZo-Konferenzraum (Philosophikum I, Raum E209) statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
03.11.2011 18:00 - 20:00
GiZo Konferenzraum, Phil I. Haus E, Raum 209
26. bis 28. Oktober 2011: "Gießen-Prager Begegnungen: Impuls-Workshop zur Weiterentwicklung der Kooperation zwischen der JLU und der Karlsuniversität"
VERANSTALTUNGSPROGRAMM
Mittwoch, 26.10.2011
18.00 – 20.00 Uhr
GCSC-Keynote-Lecture (Phil. I, GCSC-Gebäude, Raum 001):
Prof. Dr. MARTIN PROCHÁZKA (Prag):
Fictions in Science and Literature: Language Structures as Interfaces
Donnerstag, 27.10.2011
Kooperations-Workshop mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Karlsuniversität und der JLU
Veranstaltungsort: Phil. I, Gebäude E, Raum 209 (GiZo-Konferenzraum)
10.30 – 12.30 Uhr
Literatur- und kulturwissenschaftliches Panel zum Thema Antisemitismus und Holocaust in Sprache, Literatur und Kultur:
Prof. Dr. REINHARD IBLER (Gießen): Die tschechische, polnische und deutsche Holocaustliteratur im Vergleich (kurze Vorstellung des trilateralen Projekts der Universitäten Prag, Łódź und Gießen)
Mag. ŠTĚPÁN BALÍK (Prag): Antisemitismus und Ethnozentrismus in der Lite-raturwissenschaft (an tschechischen Beispielen)
Prof. Dr. JIŘÍ HOLÝ (Prag): Jiří Weils Roman „Leben mit dem Stern“ als Inspi-ration für die tschechische Literatur
ALEKSANDRA BĄK, M.A. (Gießen): Zur frauenspezifischen Ästhetik der litera-rischen Auseinandersetzung mit der Holocaustliteratur
14.00 – 16.00 Uhr
Soziologisch-kulturwissenschaftliches Panel zum Thema Idiome des Transnati-onalen in den Kulturwissenschaften:
Mag. MARTIN VAVROUŠEK (Prag): Transkulturalität in Böhmen am Anfang des 19. Jahrhunderts – W.A. Gerle und seine Zeitgenossen
KONRAD HIERASIMOWICZ, M.A. (Gießen): Transnationale Prozesse in der visu-ellen Repräsentation und Inszenierung von Belarus im Web 2.0
Prof. Dr. MANFRED WEINBERG (Prag): Konzepte der Transkulturalität am Bei-spiel Böhmens und Prags
Prof. Dr. ANDREAS LANGENOHL (Gießen): Das Konzept des ‚Dialogs‘ in gegen-wärtigen Debatten um Migration: Übergänge zwischen akademi-scher und vernakularer Kulturtheorie
16.30 – 18.30 Uhr
Geschichtswissenschaftliches Panel:
Prof. Dr. PETER HASLINGER (Gießen/Marburg): Nation und Territorium im tschechischen politischen Diskurs 1880-1938 – Ergebnisse und For-schungsperspektiven
JASMIN NITHAMMER, M.A. (Gießen/Marburg): Eiserner Vorhang als Land- und Seegrenze – die Tschechoslowakei und Polen im Vergleich
außerdem Beiträge von Prof. Dr. MILOŠ HAVELKA und weiteren Gästen von der Karlsuniversität Prag
Freitag, 28.10.2011
9.00 – ca. 11.00 Uhr
Abschlussveranstaltung (GiZo-Konferenzraum)
mit kurzer Vorstellung von GCSC, GiZo und Herder-Institut sowie Diskussion über die perspektivischen Planungen zur Weiterentwicklung der Kooperation zwischen der JLU und der Karlsuniversität (mit den Teilnehmerinnen und Teil-nehmern des Workshops und Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Zentren sowie des Akademischen Auslandsamts)
26.10.2011 - 28.10.2011
siehe Programm
Prof. Dr. Reinhard Ibler +49(0)641 99-31186 Reinhard.Ibler@slavistik.uni-giessen.de
18.10.2011: Gastvortrag von Svetlana Malysheva "Freizeitkultur in einer russischen Provinzstadt. Kazan' in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts."
18.10.2011 18:00 - 20:00
Phil I, Haus G Raum 333
Birte Kohtz Birte.Kohtz@geschichte.uni-giessen.de
Wintersemester 2011/12: Oberseminar Osteuropäische Geschichte
(Raum G 333, 18 Uhr c.t)
18.10. Svetlana Malysheva (Kazan’)
Freizeitkultur in einer russischen Provinzstadt. Kazan' in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts
25.10. Semesterauftakt
Begrüßung der Erstsemester, Einführung und Kennenlernen der Lehrenden
01.11. Claudia Kraft (Siegen)
Biopolitik und Herrschaft im Staatssozialismus
08.11. Karsten Brüggemann (Tallinn/Estland)
Legitimations- und Repräsentationsstrategien russischer Herrschaft an der Ostsee im 19. und 20. Jahrhundert
15.11. Stanislav Holubec (Jena)
Die Erinnerungen an Tomáš G. Masaryk in der tschechischen Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
22.11. Zakhar Shybeka (Minsk)
Kleinstädte Weissrusslands (Vortrag auf Russisch; PPP deutsch, Diskussion zweisprachig)
29.11. Katja Jana (Göttingen)
Männlichkeiten zwischen Marginalisierung und Dominanz
- Debatten um
Kopfbedeckungen, Modernisierung und Verwestlichung im osmanisch-türkischen
Kontext
06.12 Agnes Laba (Marburg)
Die Demokratie in der Weimarer Republik und die Ostgrenzen Deutschlands
13.12. Dominik-Stephan Betschart (Gießen)
Grüne Schlange unterm roten Stern - Sowjetsystem und Alkoholismus unter Brežnev und Gorbačev
20.12. Diskussion von BA-Arbeiten
10.01. Johannes Rüger (Gießen)
Die Lage der bosniakischen Minderheit im Sandžak
17.01. Julia Herzberg (München),
Schnee von gestern. Kälte als kulturelle Herausforderung in Russland
24.01. Rüdiger Ritter (Bremen/FU Berlin)
KunstMachtOstEuropa. Zwei polnisch-litauische Künstlerschicksale im 20. Jahrhundert: Czesław Miłosz (1911-2004) und Mikalojus Konstantinas Čiurlionis (1875-1911)
31.01. oder 07.02. Diskussion von BA-Arbeiten
01.11.2011 - 07.02.2012
Philosophikum I, Raum G. 333
10.-19.07.2011: Summer School: "LAW AS MEANS OF CONFLICT PREVENTION: EUROPEAN LANGUAGE CHARTER AS A BASIS FOR A DIALOGUE"
|
11-17 JULY 2011 IN GIZO, PHILOSOPHIKUM I, HAUS E, JLU GIESSEN PROF. DR. MAHULENA HOFMANN, JLU GIESSEN/ MPI HEIDEBERG PROF. DR. HANNE BIRCKENBACH, JLU GIEßEN PROF. DR. THILO MARAUHN, JLU GIESSEN PROF. DR. MYROSLAVA ANTONOVYCH, NATIONAL UNIVERSITY OF KYIV-MOHYLA ACADEMY WITH LECTURES OF PROF. DR. MYROSLAVA ANTONOVYCH, NAUKMA, KYIV; PROF. DR. HANNE-MARGRET BIRCKENBACH, JLU; PROF. DR. RAINER HOFMANN, PRESIDENT OF THE ADVISORY COMMITTEE ON THE FCNM; PROF. DR. MAHULENA HOFMANN, JLU/ MPI, MEMBER OF THE COMMITTEE OF EXPERTS OF THE LANGUAGE CHARTER; JÖRG HORN, COUNCIL OF EUROPE; PROF. DR. MARKUS KOLLER, UNIVERSITY BOCHUM; ALEXEY KOZHEMYAKOV, DRSC., HEAD OF THE CHARTER SECRETARIAT, COUNCIL OF EUROPE; PROF. DR. THILO MARAUHN, JLU; DR. STEFANIE RICARDA ROOS, MUNICH; DR. STEPHAN SCHILL, MPI HEIDELBERG, AND OTHERS. APPLICATIONS CAN BE SENT TO MRS BIRGIT FAILING (BIRGIT.FAILING@RECHT.UNI-GIESSEN.DE). FOR DETAILED PROGRAM, FOLLOW THE WEBSITE OF PROF. MAHULENA HOFMANN, JLU/ MPI. Schedule of the Summer SchoolSunday, 10 July 2011 |
|
|
|
Arrival. Transport to the hotel (Parkhotel Sletz, Wolfstr. 26, 35394 Gießen; Tel.-Nr.: 06 41 - 40 10 40), optional get together |
|
Monday, 11 July 2011 |
|
|
9.30 – 10.00 |
Registration at GiZo (Phil. I; Otto-Behaghel-Str. 10 E) |
|
10.00 – 10.30 |
Opening of the Summer School |
|
10.30 – 11.15 |
Monitoring the Language Protection: Its
Capacity and Limits |
|
11.15 – 11.30 |
Discussion |
|
11.30 – 12.00 |
Coffee break |
|
2.00 – 12.45 |
South Europe: Legal Transformation and
Project Experience |
|
12.45 – 13.00 |
Discussion |
|
13.00 – 14.30 |
Lunch at the University premises |
|
14.30– 16.00 |
Workshop I: Work with the Website of the
Council of Europe |
|
20.00 |
Dinner for the participants of the Summer School |
|
|
|
|
Tuesday, 12 July 2011 |
|
|
|
|
|
10.00 – 11.00 |
Framework Convention on the Protection of
National Minorities |
|
11.00 – 11.20 |
Coffee break |
|
11.30 – 12.00 |
Discussion |
|
12.00 – 14.00 |
Lunch at the University premises |
|
4.00 – 14.45 |
Language Legislation in the Republic of
Kosovo |
|
14.45 – 15.00 |
Discussion |
|
15.00 – 16.00 |
Workshop II: Common Denominator: Minority
(Differences between Ethnic and Sexual Minorities) |
|
|
|
|
Wednesday, 13 July 2011 |
|
|
|
|
|
10.00 – 10.45 |
Language Protection in the Light of the
European Convention on Human Rights |
|
10.45 – 11.00 |
Discussion |
|
11.00 - 11.30 |
Coffee break |
|
11.30 – 12.00 |
European Language Charter: Ukrainian
Configuration |
|
12.00 – 12.30 |
Discussion |
|
12. 30 – 14.00 |
Lunch at the University premises |
|
14.00 – 16.00 |
Language Law of Ukraine in the Light of
European Language Charter |
|
20.00 |
Dinner for the participants of the Summer School |
Thursday, 14 July 2011 |
|
|
|
|
|
10.00 – 10.45 |
Methods and Practice of Modern Conflict
Prevention |
|
10.45 – 11.00 |
Discussion |
|
11.00 - 11.30 |
Coffee break |
|
11.30 – 12.15 |
Turkish Language in Germany |
|
12. 15 – 12.30 |
Discussion |
|
12.30 – 14.00 |
Lunch at the University premises |
|
14.00 – 16.00 |
Workshop III: Language Rights of Indigenous Peoples |
|
20.00 |
Dinner for the participants of the Summer
School |
|
|
|
|
Friday, 15 July 2011 |
|
|
|
|
|
9.30 – 11.00 |
Seminar „European Integration” I. |
|
11.00 - 11.30 |
Coffee break |
|
11.30 - 13.00 |
Seminar „European Integration“ II. |
|
13.00 – 14.00 |
Lunch at the University premises |
|
14.00 – 16.00 |
Seminar „European Integration “III. |
|
20.00 |
Dinner for the participants of the Summer
School |
|
|
|
|
Saturday, 16 July 2011 |
|
|
|
|
|
|
Excursion to Frankfurt
|
|
Sunday, 17 July 2011 |
|
|
|
Preparation of students´ contributions
|
|
Monday, 18 July 2011 |
|
|
|
|
|
8.45 |
Departure to Heidelberg |
|
0.45 – 11.00 |
Coffee break |
|
11.00 – 11.15 |
Welcome speech: Prof. Dr. Armin von
Bogdandy, director of the Max Planck Institute for Comparative Public Law
and International Law (sekreavb@mpil.de) |
|
11.15 – 12.45 |
European Charter for Regional or Minority
Languages |
|
12.45 – 13.15 |
Discussion |
|
13.15 – 14.00 |
Students´ contributions |
|
14.00 – 15.00 |
Business lunch at the premises of the Institute |
|
15.00 – 17.00 |
Excursion to Heidelberg |
|
18.00 |
Dinner in Heidelberg |
|
19.30 |
Departure to Giessen
|
|
Tuesday, 19 July 2011 |
|
|
|
|
|
|
Departure
|
10.07.2011 - 19.07.2011
GiZo-Konferenzraum (E209) und Heidelberg
Prof. Dr. Mahulena Hofmann mahulena.hofmann@recht.uni-giessen.de
10.07.-17.07.2011: International Summer School "Regionalisierung in der globalisierten Welt"
International Summer School 2011 an der Universität Łódź
„Regionalisierung in der globalisierten Welt“
Veranstalter: Universität Łódź
Justus-Liebig-Universität Gießen (Gießener Zentrum Östliches Europa und International Graduate Centre for the Study of Culture)
Ort: Łódź, Polen
Termin: 10. bis 17.7.2011
Sprachen: Deutsch, Englisch
Zielgruppe:
Doktoranden aus Ost- und aus Westeuropa, die Projekte zum Thema „Regionalisierung in der globalisierten Welt“ bearbeiten. Der Fokus der Projekte sollte auf dem östlichen Europa liegen bzw. das östliche Europa in seiner Beziehung zum westlichen Europa in den Blick nehmen.
Teilnehmerzahl: 30
Die internationale Summer School Łódź 2011 mit dem Leitthema Regionalisierung in der globalisierten Welt wird gemeinsam von der Universität Łódź und der Justus-Liebig-Universität Gießen /Deutschland (Gießener Zentrum Östliches Europa und International Graduate Centre for the Study of Culture) organisiert.
Die Summer School richtet sich an Doktoranden in Europa. In interdisziplinären Arbeitsgruppen sollen die Begriffe der Regionalisierung und Globalisierung sowie die damit im Zusammenhang stehenden Begriffe der Nationalisierung, des Transnationalen, der Glokalisierung usw. beleuchtet werden. Die Summer School richtet sich insbesondere an Disziplinen wie Kulturwissenschaften, Linguistik und Literaturwissenschaften, Geschichtswissenschaften, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Politologie. Geplant ist die Diskussion verschiedener kultureller Kontakte (aus der Sicht der genannten Disziplinen) in den Gesellschaften der Regionen Osteuropas bzw. die Diskussion des Verhältnisses von östlichem und westlichem Europa.
Regionalisierung und Globalisierung bilden heute vielerorts ein Spannungsfeld. Einige Wissenschaften benutzen das Kunstwort „Glokalisierung“ zur Beschreibung dieses Phänomens:
- In den Sprach- und Literaturwissenschaften geht es bspw. um den zunehmenden Einfluss der lingua franca Englisch einerseits und die Standardisierung von Kleinsprachen oder Mikrostandardsprachen (Kaschubisch, Rusinisch und viele andere) andererseits bzw. um die Pflege von Regionalliteraturen, um regionale, nationale, europäische und transnationale Entwicklungen in den Sprachgemeinschaften oder um Sprachwandel im Kontext von Regionalisierung, Europäisierung und Globalisierung. Wie findet Sprachkontakt im Spannungsfeld von Regionalisierung und Globalisierung statt? Wie verhalten sich Norminstanzen in Sprachgemeinschaften angesichts von Globalisierung und Nationalisierung? Wie puristisch können Sprachgemeinschaften sein – man denke hier an die in der letzten Zeit verabschiedeten Sprachgesetze. Auch die Rolle der Migration ist in diesem Spannungsfeld zu untersuchen ebenso wie der Zusammenhang von Sprache und regionaler sowie transnationaler Identität. Die Herausbildung überregionaler und übernationaler Identitäten hat auf literarischem Gebiet zu Konzepten wie der „mitteleuropäischen Literatur“ oder gar der „europäischen Literatur“ geführt (im Unterschied zu den mitteleuropäischen Literaturen, den europäischen Literaturen). Die „Holocaust-Literatur“ ist schon per se ein übergreifendes Konzept, wenngleich es in den verschiedenen nationalen Literaturen (z.B. der deutschen, der polnischen, der tschechischen) z.T. deutliche Unterschiede gibt. Gibt es im Spannungsfeld zwischen Regionalisierung und Globalisierung spezifische Entwicklungen im Bereich der zentralen literarischen Kategorien wie Gattungen, poetische Formen, Themen und Motive, Erzählverfahren usw.?
- In den Geschichtswissenschaften hat sich die Debatte um eine Global History und die Verschränkung von Nationalgeschichten dynamisch entwickelt. Diskutiert wird, ab wann (Frühe Neuzeit, 19. Jahrhundert?) und wo (Westeuropa, Atlantik, östliches Europa?) sich eine Globalisierung entwickelt hat. Zugleich stehen Regionalkonzepte neu auf dem Prüfstand. Wo liegt die Rolle des „östlichen Europas“ oder „Ostmitteleuropas“ in der Globalisierung, und reicht die ältere façon de parler von einer „Peripherie“ oder „Halbperipherie“ gegenüber diesen Regionen heute noch aus? Gibt es über die Globalisierung via Atlantik hinaus nicht seit dem 15. Jahrhundert eine intensive Globalisierung über die Verschränkung von östlichem Europa, osmanischer Welt und Zentralasien? Auch die Rolle Polens als „Empire Builder“ und „Empire Breaker“ sowie als extrem migrationsaktive Region im 19. und 20. Jahrhundert ist hier neu zu verorten. Wie ist die Rolle von industriellen take off-Regionen in der frühen Neuzeit und im 19. Jahrhundert einzuschätzen? Gerade die Geschichte der Region Łódź mit ihren weltweiten Verbindungen in der Textilindustrie des 19. Jahrhunderts liefert hier interessante Fallstudien.
- In den Gesellschaftswissenschaften (Recht, Wirtschaft, Soziologie, Politologie) betrachtet man auch die Bedeutung von Sprache bei wirtschaftlichen Transaktionen z.B. im Außenhandel (hier spielt die lingua franca Englisch eine große Rolle). Außerdem gibt es bei der wirtschaftlichen und politischen Integration das Spannungsfeld zwischen der - möglichst viele Länder umfassenden - globalen Integration im Gegensatz zu einer eher regionalen Integration, die aufgrund kultureller Ähnlichkeiten der beteiligten Länder und Regionen einfacher zu vertiefen ist. Hier einzuordnen wäre z.B. das Stichwort „Europa der 2 Geschwindigkeiten“.
Zum Thema „Regionalisierung in der globalisierten Welt“ wird man folgende Themen diskutieren, die mit der regionalen Entwicklung in Europa und mit den strukturellen Wandlungen und Anpassungen an die Regional-Politik der Europäischen Gemeinschaft verbunden sind (die EU-Regionalpolitik als Strategie für eine nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung, die Anpassungen der regionalen Arbeitsmärkte in Europa an die Bedingungen der globalen Krise, besonders die Determinanten und sozioökonomischen Folgen der Krise für die Entwicklung der verschiedenen Regionen, die Arbeitslosigkeit als sozio-ökonomisches Problem in Europa und in der modernen globalisierten Welt: Gründe, Auswirkungen und Abhilfen, neue und wachsende Ungleichheit auf regionaler Ebene in der Europäischen Union, der Kampf gegen soziale Ausgrenzung auf regionaler Ebene, Ungleichheiten bei der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit, Arbeit und persönliches Wohlergehen in den Regionen der EU).
Die Doktoranden präsentieren ihre Projekte in interdisziplinären workshops unter der Moderation von Gießener und Łódźer Dozenten. Interdisziplinäre Projekte sind sehr willkommen – jedoch können auch fachbezogene Projekte vorgestellt werden, wenn sie interdisziplinäre Anschlußmöglichkeiten bieten.
Die Summer School umfasst des Weiteren Plenarsitzungen und Abendvorträge von Professoren der Gießener und Łódźer Universität. Außerdem wird ein umfangreiches Informations- und Kulturprogramm der Stadt Łódź und der Region angeboten.
Der Vortrag der TeilnehmerInnen umfasst 30 Minuten und soll von einer didaktischen/medial aufbereiteten Präsentation begleitet sein (bevorzugt Power-Point-Präsentation). Das Abstract für den Vortrag sollte eine Seite umfassen und im doc-Format an die Veranstalter (Adresse s. unten) gesendet werden.
Bewerbungen mit Abstract des Vortrags und einem aussagekräftigen Lebenslauf sind bis zum 15. Februar 2011 an katarzyna.wisniewieckabrueckner@gizo.uni-giessen.de zu senden.
Die Auswahl der BewerberInnen erfolgt bis Ende März 2011. Die Veranstalter übernehmen in der Regel die Reise- und Übernachtungskosten sowie einen Großteil der Verpflegungskosten. Interessentinnen und Interessenten aus dem östlichen Europa sind besonders herzlich eingeladen.
Bei Nachfragen jeder Art kontaktieren Sie bitte:
Gießener Zentrum Östliches Europa
Tel.: 0049641/99-31166
Email: katarzyna.wisniewiecka-brueckner@gizo.uni-giessen.de
Das interdisziplinäre Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) ist das regionalwissenschaftliche Forschungs- und Lehrzentrum zum östlichen Europa in Hessen / Deutschland. Ausgehend von der regionalen Konzeption des „östlichen Europa“, die neben Ostmittel-, Südost- und Osteuropa auch die Türkei sowie die türksprachigen Regionen der ehemaligen Sowjetunion umfasst, setzt sich das GiZo zum Ziel, das östliche Europa im Kontext Gesamteuropas zu analysieren und Fragen nach den Grenzen Europas neu zu stellen. S. auch: http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/zentren/gizo
Das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) wird seit 2006 im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder als kulturwissenschaftliche Graduiertenschule gefördert. Es unterstützt besonders leistungsfähige Doktoranden in vielfältiger Weise bei der Erarbeitung einer wissenschaftlich herausragenden Dissertation auf dem Gebiet der Kulturwissenschaften. S. auch: http://gcsc.uni-giessen.de/wps/pgn/home/gcsc_eng/
10.07.2011 - 17.07.2011
Łódź, Polen
Katarzyna Wisniewiecka-Brückner 0641 9931166 katarzyna.wisniewiecka-brueckner@gizo.uni-giessen.de
13.-19.06.2011 Ausstellung "25 Jahre nach Tschernobyl. Menschen - Orte - Solidarität"
Genauere Informationen zur geplanten Austellung finden Sie hier
13.06.2011 - 19.06.2011
KiZ - Literarisches Zentrum, Lonystraße 2 (Kongresshalle), Gießen
Prof. Dr. Thomas Bohn 06419928251 thomas.bohn@geschichte.uni-giessen.de
18.05.2011: GiZo-Karrieretag "Karrierechancen rund um das Östliche Europa"
|
Übergangsmanagement zwischen Studium und Beruf
Das Semester ist gerade erst zwei Wochen alt, der Sommer steht vor der Tür und viele von uns sind schon jetzt auf der Suche nach einem Job für die Semesterferien. Für manche ist das Studium womöglich ganz vorüber und da fragt man sich doch: „Was mache ich bloß nach der Uni?“ Schon mal darüber nachgedacht? Vielleicht sogar schon ein erstes Jobangebot in der Tasche? Nein?! Für alle die noch unschlüssig sind, was sie nach ihrem Abschluss machen möchten, veranstaltet das Giessener Zentrum Östliches Europa (GiZo) am 18.5.2011 den 3. Karrieretag im Gästehaus der Justus-Liebig-Universität. Egal wo Ihr einen Job sucht – im Verlagswesen, im Journalismus, im Vertrieb oder als Übersetzer_In – für alle ist etwas dabei. Gerade, wenn Ihr noch keine Vorstellung habt, in welchem Bereich Ihr einmal arbeiten möchtet, ist der Gizo-Karrieretag optimal um sich zu informieren. Themenschwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ist das „Übergangsmanagement zwischen Studium und Beruf“. Wie dieses am besten gelingt und welche Maßnahmen unterstützend wirken, referieren Redner aus Wirtschaft, Kultur und Politik. Eingeladen sind Studierende aller GiZo-Fächer (Slavistik, Osteuropäische Geschichte, Turkologie, Wirtschafts-, Politik- und Rechtswissenschaften) sowie alle an Osteuropa interessierte Studierende der JLU. Also, achtet in den nächsten Tagen auf unsere Flyer und Plakate, haltet Euch den 18.5.2011 frei, sagt Euren Freunden bescheid und kommt zum Gizo-Karrieretag! PROGRAMM
18.05.2011 09:30 - 17:00 Gästehaus der JLU, Rathenaustr. 24 A, 35394 Gießen Frau Kristina Klopp, Herr Klaus Lorbeer, Herr Johannes Rüger 06419931168 kristina.klopp@gizo.uni-giessen.de |
||||||||||||||||||||||||||||||||
26.04.2011: Studieren in Osteuropa: Erfahrungsberichte und Perspektiven von Studierenden der JLU
Das Historische Institut – Osteuropäische Geschichte
lädt alle Studierenden sehr herzlich ein zum
Treffen bei Getränken und Gebäck unter dem Motto:
Studieren
in Osteuropa – Erfahrungsberichte
und Perspektiven von Studierenden der JLU
Gießen
Dienstag, 26.04.2011, 18.00 Uhr c.t.
im Philosophikum I, Haus G, Raum 333
26.04.2011 18:15 - 20:00
Phil. I, Raum G 333
Frau Lidia Gläsmann ostsekret@geschichte.uni-giessen.de
18.04.2011-14.06.2011: Fotoausstellung "Blick zurück und nach vorn"
|
Eine Fotoausstellung von und mit 14 Jugendlichen aus Rückkehrerfamilien in Südserbien und Kosovo
Blick zurück nach vorn Eine Fotoausstellung von und mit 14 Jugendlichen aus Rückkehrerfamilien in Südserbien und Kosovo
18.04.11 - 14.06.11
Universitätsbibliothek Gießen Institut für Osteuropäische Geschichte Di 26.4.2011 16 Uhr: Vernissage mit Vortrag und Lesung, UBMi 11.5.2011 14 Uhr: Dokumentarfilme zum Thema, Phil I G 333
18.04.2011 - 14.06.2011 Universitätsbibliothek der JLU, Otto-Behaghel-Str. 8, Institut für Osteuropäische Geschichte Claudia Lichnofsky claudia.lichnofsky@geschichte.uni-giessen.de |
14.04.2011: Gastvortrag von Prof. Dr. Dirk Uffelmann "Plädoyer für eine crossmediale Slavistik"
Am Donnerstag, den 14. April 2011, findet um 18 Uhr c.t. im GiZo-Konferenzraum (Phil. I, Raum 209) ein Gastvortrag von Herrn Prof. Dr. Dirk Uffelmann (Lehrstuhl für Slavische Literaturen und Kulturen an der Universität in Passau) zum Thema
"Plädoyer für eine crossmediale Slavistik"
statt.
Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen!
14.04.2011 18:15 - 20:00
Gizo-Konferenzraum, Phil. I, Otto-Behaghel-Str. 10, Haus E, Raum 209
Prof. Dr. Monika Wingender 0641 9931180 monika.wingender@slavistik.uni-giessen.de
Sommersemester 2011: Senkrechtstarter-Projekt: Osteuropa trifft Gießen
|
Angebot des GiZo für Studierende der JLU
Genauere Informationen zum Projekt finden Sie hier!
GiZo Kristina Klopp 06419931168 kristina.klopp@gizo.uni-giessen.de |
Sommersemster 2011: Oberseminar: Osteuropäische Geschichte
Die Vorträge von 24. Mai (Bömelburg), 14. Juni (Koller) und 05. Juli (Haslinger) finden im Uni-Hauptgebäude (2. Stock), Biologischer Hörsaal statt
Alle anderen Vorträge finden im Phil. I, Raum G 333 statt.
Semesterplan:
19.04. Nicole Immig, Zwangsmigrationen von Muslimen in Südosteuropa: Der Fall Griechenland 1878-1897
26.04. Studieren in Osteuropa – Erfahrungsberichte und Perspektiven von Studierenden der JLU
03.05. Christian Myschor (Poznań), Die höheren Beamten der preußischen Provinzialverwaltung in der Provinz Posen 1871-1918
10.05. Ludwig Steindorf (Kiel), Keine Gemeinschaft unabhängiger Staaten: Der Beginn der jugoslawischen Nachfolgekriege 1991
17.05. Angelika Kopp (Gießen), Das deutsche Konsulat in Lodz 1933-1939. Diplomatie zwischen „Juniorpartnerschaft“ und Aggression
24.05. Hans-Jürgen Bömelburg (Gießen), Grenzen der Gewalt? Staatsbürgergesellschaft und Gewaltgemeinschaften in Polen-Litauen (Ringvorlesung der Forschergruppe „Gewaltgemeinschaften“)
31.05. Sabrina Lausen (Paderborn), Wahre Führer – Elitenbildung in studentischen Verbindungen in Deutschland und Polen im frühen 20. Jahrhundert
07.06. Claudia Lichnofsky (Gießen), Von „Zigeuner“ über „Roma“ zu „Balkan-Ägypter“ und zurück. Irritationen in Kosovo
14.06. Markus Koller (Bochum), Räuber im Grenzland - Gewaltgemeinschaften im westlichen Balkanraum (17./18. Jhr.) (Ringvorlesung der Forschergruppe „Gewaltgemeinschaften“)
21.06. Darius Staliunas (Vilnius), Die russländische Nationalitätenpolitik in den westlichen Provinzen: Assimilierung, Akkulturation, Integration und Segregation
28.06. Jan Kusber (Mainz), Katharina II. Oder wie schreibt man eine Synthese?
05.07. Peter Haslinger (Gießen), Krieg, Systemkonsolidierung und Gewaltformen in Ostmitteleuropa 1914-1939 (Ringvorlesung der Forschergruppe „Gewaltgemeinschaften“)
12.07. Michel Abesser (Freiburg), Jazz in der Sowjetunion
19.04.2011 - 17.07.2011
Phil. I, Raum G 333
Frau Lidia Gläsmann ostsekret@geschichte.uni-giessen.de
Sommersemester 2011 und Wintersemester 2011/12: DAAD-Gastdozentur: Lehrveranstaltungen in russischer Sprache
DAAD-Gastdozentur
FRAU PROF. DR. DAMINA SHAIBAKOVA AUS ALMATY / KASACHSTAN BIETET IM SOMMERSEMESTER 2011 UND IM WINTERSEMESTER 2011/12 LEHRVERANSTALTUNGEN IN RUSSISCHER SPRACHE AN.
DIE LEHRVERANSTALTUNGEN SIND AUCH INTERDISZIPLINÄR AUSGERICHTET. ALLE STUDIERENDEN AUS DEN AM GIZO BETEILIGTEN INSTITUTEN (SLAVISTIK, OSTEUROPÄISCHE GESCHICHTE, TURKOLOGIE, POLITIK-, RECHTS- UND WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN), DIE IHRE RUSSISCHKENNTNISSE IN WISSENSCHAFTLICHEN LEHRVERANSTALTUNGEN TRAINIEREN MÖCHTEN, SIND HERZLICH EINGELADEN, HIERAN TEILZUNEHMEN.
DAS PROGRAMM VON PROF. SHAIBAKOVA SIEHT FOLGENDE LEHRVERANSTALTUNGEN VOR:
SOMMERSEMESTER 2011
VORLESUNG: BILINGUALISMUS UND SPRACHKONTAKT
SEMINAR / ÜBUNG: RUSSISCH IN DER DIASPORA
ÜBUNG: RUSSISCH ALS FREMDSPRACHE
ÜBUNG: VARIATION IM RUSSISCHEN
WINTERSEMESTER 2011/12
VORLESUNG: SPRACHSITUATION, SPRACHPOLITIK UND SPRACHPLANUNG
SEMINAR: INTERKULTURELLE KOMMUNIKATION
SEMINAR: SOZIOLINGUISTIK
SEMINAR / ÜBUNG: PRAGMATISCHE ASPEKTE MULTIETHNISCHER KOMMUNIKATION
NÄHERE INFORMATIONEN ZU DEN VERANSTALTUNGEN SIND IM VORLESUNGSVERZEICHNIS DES INSTITUTS FÜR SLAVISTIK ZU FINDEN.
Prof. Dr. Monika Wingender 0641 9931166 monika.wingender@slavistik.uni-giessen.de
01.04.2011: Stipendienausschreibung: 1 Graduierten- und 2 Kurzzeitstipendien"Leibniz Graduate School for Cultures of Knowledge in Central EuropeanTransnational Contexts", Marburg/Gießen
The Herder Institute in Marburg, in collaboration with the International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) and the Gießen Centre for Eastern Europe (GiZo) at the Justus Liebig University in Gießen and financed through the Initiative for Research and Innovation of the Leibniz Association, offers
a graduate scholarship, starting from 1st May or 1st June 2011
as well as
two short-time fellowships, starting from 1st May 2011
within the framework of Leibniz Graduate School for Cultures of Knowledge in Central European Transnational Context.
Zu den Ausschreibungstexten
01.04.2011 00:00
Frau Wiebke Rohrer 06421184102 wiebke.rohrer@herder-institut.de
Graduiertenstipendium
27.01.2011: Gastvortrag von Herrn Ivan Majić zum Thema: "Contemporary South-Slavic Literature(s): Between Memory, Exile and Othernless"
Am Donnerstag, den 27. Januar 2011, findet um 16.30 Uhr im Raum 112, im Haus G (Philosophikum II) ein Gastvortrag von Herrn Ivan Majić (Universität Zagreb) zum Thema
"Contemporary South-Slavic Literature(s): Between Memory, Exile and Otherness"
statt.
Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen!
27.01.2011 16:30 - 18:30
Raum 112, Haus G, Philosophikum II
Ivana Barkijevic 06419931062 ivana.barkijevic@slavistik.uni-giessen.de
27.01.2011: Gastvortrag von Frau Prof. Dr. Zrinka Jelaska zum Thema "Drugi je više od dva: das Konzept der Zweitsprache"
Am Donnerstag, den 27. Januar 2011, findet um 15 Uhr im Raum 112, im Haus G (Philosophikum II) ein Gastvortrag von Frau Prof. Dr. Zrinka Jelaska zum Thema
"Drugi je više od dva: das Konzept der Zweitsprache"
statt.
Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen!
27.01.2011 15:00 - 18:00
Raum 112, Haus G, Philosophikum II
Ivana Barkijevic 06419931062 ivana.barkijevic@slavistik.uni-giessen.de
26.01.2011: Gastvortrag von Dr. Zaur Gasimov zum Thema "Zwischen Dominanz und Verschwinden. Russisch in Aserbaidschan im 'langen' 20. Jahrhundert"
Am Mittwoch, den 26. Januar 2011, findet um 18.15 Uhr im GiZo-Konferenzraum (Phil. I, Raum 209) ein Gastvortrag von Herrn Dr. Zaur Gasimov (Institut für Europäische Geschichte an der Universität Mainz) zum Thema
statt.
Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen!
26.01.2011 18:15 - 20:00
Gizo-Konferenzraum, Phil. I, Otto-Behaghel-Str. 10, Haus E, Raum 209
Prof. Dr. Monika Wingender 0641 9931180 monika.wingender@slavistik.uni-giessen.de
Ab Januar 2011 Prof. Wingender an der Spitze des Slavistenverbandes
|
■ PRESSE-INFO Nr. 245 • 20. Oktober 2010 Prof. Monika Wingender an der Spitze des SlavistenverbandesWissenschaftlerin der Justus-Liebig-Universität Gießen zur neuen Vorsitzenden des Deutschen Slavistenverbandes gewählt – Slavistin ist Gründungsdirektorin des Gießener Zentrums Östliches Europa (GiZo) An der Spitze des Deutschen Slavistenverbandes steht eine Gießener Wissenschaftlerin: Prof. Dr. Monika Wingender wurde nach ihrer Promotion in Bochum und Habilitation in Göttingen 2001 an die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) berufen. Sie ist Sprachwissenschaftlerin und widmet sich in ihren Forschungen vor allem der neuen sprachpolitischen Situation im östlichen Europa nach dem Zerfall des sogenannten Ostblocks. Prof. Wingender ist die Gründungsdirektorin des Gießener Zentrums Östliches Europa (GiZo), das 2006 im Rahmen der Zentralisierung der kleineren geisteswissenschaftlichen Fächer in Hessen an der JLU gegründet wurde. Der damalige Präsident, Prof. Dr. Stefan Hormuth, hatte die Slavistin, die seinerzeit Dekanin eines der maßgeblich von der Zentralisierung betroffenen Fachbereiche war, federführend mit der Konzeptentwicklung für das neue Osteuropazentrum in Gießen beauftragt.
14.10.2010 23:08 Prof. Dr. Monika Wingender 0641 9931180 0641 9931182 monika.wingender@slavistik.uni-giessen.de |
12.12.11: Everything Is Illuminated. Or Is It? An Outsider's View of Contemporary Ukraine in Liev Schreiber's Film.
International Kritisch: Nationalkulturelle Problemlagen im Blick:
Everything Is Illuminated. Or Is It? An Outsider's View of Contemporary Ukraine in Liev Schreiber's Film
12.12.2011 18:00 - 22:00
Raum 001 (Phil. I, GCSC Gebäude
Natalya Bekhta Natalya.Bekhta@anglistik.uni-giessen.de
18.12.11: Internationaler Tag der Migranten
Die Universitätsstadt Gießen feiert:
INTERNATIONALER TAG DER MIGRANTEN
Kabarett „Integriert und intrigiert“ mit Şinasi Dikmen
Begrüßung und Redebeiträge von:
• Stadträtin Astrid Eibelshäuser
• Vorsitzende des Ausländerbeirates Sarah Stefanos
• Vertretung der MigrantenSelbstOrganisationen
• Integrationsbeauftragte Sholeh Sharifi
Im Jahr 2000 rief die UNO den 18. Dezember zum Internationalen Tag der Migranten aus. Weltweit lebten Mitte 2010 ca. 213,9 Millionen Menschen als Migranten in einem Staat, der nicht ihre ursprüngliche Heimat ist. Aufgrund restriktiver Gesetzeslage findet nur ein geringer Anteil dieser Migration ihren Weg nach Westeuropa. Nie zuvor lebten so viele Menschen außerhalb ihres Geburtsortes. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Arbeitsmigration, Fluchtbewegung und Familienzusammenführung sind nur einige Erklärungsmöglichkeiten für diesen Sachverhalt. Daraus ergeben sich viele Chancen, aber auch Herausforderungen, denen sich Politik und Gesellschaft mit einer adäquaten Handlungsweise stellen müssen.
In unserer Stadt leben mehr als 145 Nationalitäten zusammen. Die gute Zusammenarbeit zwischen den MigrantenSelbstOrganisationen und anderen gesellschaftlichen Institutionen tragen u.a. dazu bei, dass die Chancen genutzt und die Herausforderungen gemeinsam gemeistert werden. Wir möchten den Internationalen Tag der Migranten als Anlass nehmen und den Austausch und das zwischenmenschliche Miteinander verstärkt in den Mittelpunkt stellen.
„Integriert und intrigiert“ ist kritisches – satirisches Kabarett, in dem sich der Künstler Şinasi Dikmen mit den Themen „Migration“ und „Integration“ auseinandersetzt.
18.12.2011 15:00 - 23:50
Koncertsaal im Rathaus Gießen, Berliner Platz 1