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Sektion IV: Institutionelle Grundlagen regionaler Entwicklungsprozesse

Sektionsleitung: Prof. Dr. Thilo Marauhn (Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht)

Stellv.: Prof. Dr. Roland Herrmann (Institut für Agrarpolitik und Marktforschung; Marktlehre der Agrar- und Ernährungswirtschaft)

Assoziiertes Mitglied: Prof. em. Dr. Dr. h.c. Armin Bohnet (Öffentliche Finanzen)

Für viele entwicklungs- und umweltpolitische Fragestellungen liefert eine Institutionenanalyse wichtige Hinweise, denn die Regeln und Sanktionsmechanismen, die Institutionen ausmachen, setzen oft falsche ökonomische Anreize oder sie sind nicht in der Lage, Verteilungskonflikte zu kanalisieren. Hierzu gehören die mangelnde Investitionsbereitschaft in Ländern, in denen Vertragsbrüche nicht durch ein funktionierendes Rechtssystem sanktioniert werden oder die Überweidung von Gemeinschaftsland, wenn traditionelle Regelungsmechanismen nicht mehr funktionieren.
Die Arbeit der Sektion 4 befasst sich mit institutionellen Grundsatzfragen im Zusammenhang mit Themen der Globalisierung, des internationalen Umweltrechts und der Transformation von Wirtschaftssystemen. Projekte, die dem breiten Thema Globalisierung zuzuordnen sind, befassen sich mit der Liberalisierung des internationalen Agrarhandels, den Bestimmungsgründen ausländischer Direktinvestitionen in der Ernährungswirtschaft, den Preisstrategien im Lebensmitteleinzelhandel und mit der Rolle von Staat und Markt bei der Sicherung der Nahrungsmittelqualität.

 

Projekte

Land Use, Ecosystem Services and Human Welfare in Central Asia (LUCA)

Transboundary Protection of Biodiversity (TraProBio)

Academic Partnership for Environment and Development Innovations in Africa (APEDIA)

Was erklärt den Agraraußenhandel der EU und Deutschlands?

Invasive Tier- und Pflanzenarten aus völkerrechtlicher Perspektive

 

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Redaktion
29.06.2012 18:15
 

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