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Klimawandel, Ressourcenschutz, Ernährungssicherung und Wasserverknappung: keines dieser globalen Probleme kann heute von einer Fachdisziplin erschöpfend beschrieben, bearbeitet oder gar gelöst werden. Aus diesem Grund arbeitet das Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung (ZEU), das nunmehr seit 1998 angewandte Entwicklungs- und Umweltforschung im internationalen Maßstab an der Justus-Liebig-Universität betreibt, in erster Linie interdisziplinär.
Der fachlich-inhaltlichen Ausrichtung auf Umwelt- und Entwicklungsaspekte liegt der Gedanke zugrunde, dass ökologische und ökonomische Einflussgrößen zumeist interdependent sind und daher auch fachübergreifend bearbeitet werden sollten. Wer würde heute den Zusammenhang zwischen Armut und Umweltzerstörung bestreiten? Nachhaltige Lösungsstrategien setzen einen gerechten Ressourcenzugang aller voraus, der nur durch entsprechende institutionelle Rahmenbedingungen realisiert werden kann. Deswegen konzentriert sich der problemorientierte Ansatz des ZEU darauf, als Schnittstelle zwischen sozial- und naturwissenschaftlichen Fächern zu fungieren.
In den drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten sind mehr als zwanzig verschiedene Disziplinen, Institute oder Forschungsrichtungen involviert, die innerhalb der vier Schwerpunktbereiche „Nutzung natürlicher Ressourcen und Umweltschutz“, „Ernährungssicherung“, „Bildung und Entwicklung“ und „Institutionelle Grundlagen regionaler Entwicklungsprozesse“ tätig sind.
Ausbildungsseitig bietet das ZEU seit 2007 ein Masterprogramm namens „Transition Studies“ (seit 2011 "Transition Management") als Weiterbildungsstudiengang an, der fachinhaltlich von fünf Fachbereichen der Justus-Liebig-Universität mit gestaltet wird. Darüber hinaus führt das ZEU zwei eigenständige Graduiertenschulen durch, die sich thematisch mit der Bewältigung des Klimawandels und mit Optionen der Landnutzung und des Ressourcenschutzes befassen. Die Komponente der Doktorandenausbildung ist als Sandwich-Programm ausgestaltet, denn das ZEU legt Wert auf eine intensive fachliche Betreuung in einem interdisziplinären Umfeld, das gleichzeitig genügend Raum für Eigeninitiative bietet und diese fördert. Darüber hinaus stellt das ZEU innerhalb seines Forschungsnetzwerks eine Lernplattform mit E-Lectures, Fachforen und Projektdatenbanken zur Verfügung.

 

 

 

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Artikelaktionen

Identifikation von Fälschungen in Surveys (DFG)

 

Projektgruppe: Prof. Dr. Peter Winker und Dipl. Soz. Nina Storfinger (ZEU), Dr. Natalja Menold und Gesine Güllner, M.A. (GESIS)

Das Projekt „Identifikation von Fälschungen in Surveys“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und ist in das Schwerpunktprogramm „Survey Methodology“ eingegliedert.  Weitere Informationen zum Priority Programme Survey Methodology (PPSM) erhalten Sie auf dessen Homepage (www.survey-methodology.de).
Das Projekt ist für eine Laufzeit von zwei Jahren konzipiert und wird gemeinsam mit dem GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (Abteilung: Center for Survey Design & Methodology) in Mannheim durchgeführt. Die GESIS ist die größte deutsche Infrastruktureinrichtung für Sozialwissenschaften und erbringt grundlegende, überregional und international bedeutsame forschungsbasierte Dienstleistungen, siehe auch www.gesis.org. Daher ergänzt das GESIS-Team durch seine Expertise die Kompetenzen des ZEU, indem es unter anderem beim Pretesting von Fragebögen oder der Durchführung des vorgesehenen Experiments und der Analyse zugrundeliegender kognitiver Prozesse der Interviewer aktiv beteiligt ist.

 

Workshop vom 27. bis 28.10.2011

Interviewers’ Deviant Behaviour – Reasons, Detection, Prevention Organisers: Christoph Kemper (GESIS), Natalja Menold (GESIS), Nina Storfinger (ZEU, JLU), Peter Winker (JLU)
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