Erasmus Mundus Projekt TOSCA
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Transfer of skills, knowledge and ideas to Central Asia
Was ist Erasmus Mundus?
Als Teil der European Education Initiative for Central Asia fördert Erasmus Mundus mit seinem Stipendienprogramm Tosca den akademischen Austausch zwischen Zentralasien und Europa. Das Programm konzentriert sich vor allem auf den Wissenstransfer. Die Teilnehmer fungieren als Übermittler des erlangten Wissens durch eine obligatorische „transfer of knowledge, skills and ideas“ – Phase („Post – Mundus Tok“). Nach einem Jahr Aufenthalt an der Partneruniversität kehren sie mit ihren erworbenen Kenntnissen in ihr Heimatland zurück. Der Kontakt zu der Partneruniversität wird aber weiterhin aufrecht gehalten. Gefördert werden sowohl Studierende und Doktoranden als auch Verwaltungsbeamte, die je nach ihren entsprechenden Bedürfnissen geschult werden. Das Programm öffnet ihnen ein „Fenster zur Welt“ und bietet ihnen die Möglichkeit zur kulturellen, intellektuellen und sprachlichen Entwicklung. Sie profitieren vor allem von qualitativ hochwertigen und aktuellen Studien, neuen Lehrmethoden, dem Zugang zu vielfältiger Literatur und Laboratorien auf dem neusten Stand der Zeit.
TOSCADas Lehrangebot des TOSCA-Konsortiums konzentriert sich vor allem auf für Zentralasien wichtige Schlüsselwissenschaften; z.B. Agrar-, Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften sowie Geografie. Außerdem bietet TOSCA an allen empfangenden Hochschulen englische Fachsprachkurse für alle Einzeldisziplinen. Das TOSCA- Konsortium der europäischen Hochschulen besteht aus den Partneruniversitäten in Polen (Adam Mickiewicz University) als koordinierende Institution, Portugal (University of Porto), Deutschland (Justus Liebig Universität), Österreich (University of Natural Ressources and Applied Life Sciences), Griechenland (Alexander Technological Educational Institution of Thessaloniki), Italien (University of L´Aquila) sowie Schweden (University of Boras) sowohl geografisch als auch kulturell in allen Facetten repräsentiert. Die sendenden Universitäten Zentralasiens sind lokalisiert in vier in Kazakhstan und jeweils zwei in Kyrgystan, Tajikistan, Uzbekistan und Turkmenistan. Alle Partner profitieren nicht nur von einem Wissensaustausch, sondern auch auf kultureller Ebene. Durch die Stipendiaten werden „Brücken“ für zukünftige Projekte gebaut. An der JLU haben im WS 2011/2012 sieben Stipendiaten den Studiengang „Transition Management“ begonnen, ein Student wird deutschsprachige Veranstaltung zum Umweltmanagement besuchen. Des Weiteren halten sich derzeit zwei Doktoranden aus den Umwelt – und Agrarwissenschaften zu Forschungszwecken im ZEU auf.
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