Politikberatung
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Neben der wissenschaftlichen Qualifikation müssen Studierende in zunehmendem Maße Fähigkeiten erwerben, die sie für die Übernahme gesellschaftlich relevanter Tätigkeiten als Leistungsträger und Führungskräfte im In- und Ausland qualifizieren. Spezifische Transferkompetenzen, die eine reine Wissensvermittlung überschreiten, sind notwendig um fundierte Erkenntnisse an relevante Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wirkungsvoll weiterzugeben. Dazu gehören auch zwischenmenschliche Fähigkeiten wie ein sicheres Auftreten, geübter Umgang mit relevanten Akteuren, Verhandlungs-, Beratungs- und Kommunikationskompetenzen.
Zielsetzungen
Die Beratung von Unternehmen ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil zu deren Entwicklung. Doch auch Parteien, öffentliche Organisationen und Staatsorgane benötigen Beratung externer Fachleute zur Erfüllung ihrer Aufgaben. Jedoch ist nicht nur der konkrete Beratungsinhalt entscheidend, ob und wie diese Informationen genutzt werden, sondern vielmehr auch die Art und Weise, wie beraten wird. Für den Beratenden ist es von Vorteil, das Funktionieren des politischen Systems im Vorfeld zu analysieren und sich über die Kompetenzen der relevanten politischen Akteure vollständig zu informieren. Deshalb genügt es nicht als Politikberater fachlich versiert zu sein; vielmehr muss man auch rhetorische, kommunikative, organisatorische und analytische Fähigkeiten mitbringen, um in diesem Metier erfolgreich zu sein. Das Modul „Politikberatung“ wird als außerfachliche Kompetenz angeboten, denn die Zielgruppe ist fachbereichs- und disziplinenunabhängig: Jeder Wissenschaftsbereich kommt prinzipiell für externe Beratung in Frage! Modulinhaltlich wird neben einem Überblick über theoretische Politikberatung, des Regierens und Kommunikationstheorien auch eine methodische Anwendung der Beratung stattfinden. Zusätzlich wird es den Studierenden durch individuellen Coaching ermöglicht, ihre Beratungskompetenz weiter zu profilieren.
Kompetenzziele
Die Studierenden sollen ein Grundverständnis für politische Abläufe und Einflussnahme auf politische Akteure bekommen. Es werden Kenntnisse über Analysemöglichkeiten von Beeinflussungsspielräu-men, -möglichkeiten vermittelt, wie auch Wissen über theoretische Governance-Ansätze. Die fachliche und methodische Anwendung dieses Wissens auf die politische Praxis stellt gleichzeitig die Modulabschlussprüfung dar.
Modulaufbau "Politikberatung"
Nach obiger Abbildung ist das Modul in fünf thematische Blöcke aufgeteilt.
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