Bedeutung von TutorInnen in der Hochschullehre
Im Laufe der letzten Jahre hat die Bedeutung von Fachtutorinnen und -tutoren in der Hochschullehre weiter zugenommen. Auch an der Justus-Liebig Universität werden an allen Fachbereichen und in sehr unterschiedlichen Kontexten Fachtutorinnen und Fachtutoren eingesetzt, auch wenn diese nicht in allen Fällen als "Tutoren" bzw. "Tutorinnen" bezeichnet werden.
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Studierende als Lehrende Als Tutorinnen und Tutoren vollziehen Studierende einen Perspektivenwechsel und schlüpfen aus der Rolle der Lernenden in die Rolle der Lehrenden. Grundsätzlich übernehmen Fachtutorinnen und Fachtutoren im Rahmen von Propädeutika, Übungen, Arbeits- und Versuchsgruppen usw. wichtige Lehr-, Beratungs- und Begleitfunktionen und leisten somit einen bedeutenden Beitrag zur allgemeinen Hochschullehre und vor allem zur Lernsituation der Studierenden. Darüber hinaus stellen die Tutorinnen und Tutoren in den meisten Fällen eine wichtige Verbindung zwischen den Dozenten und Dozentinnen auf der einen Seite und den Studierenden auf der anderen Seite dar. Außerdem stellen sie meist wichtige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für jüngere Semester dar. |
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Herausforderungen Bei diesen Aufgaben stehen die Tutorinnen und Tutoren vor vielfältigen Herausforderungen. Die Tutorienarbeit bringt die Verantwortung mit s In der Gestaltung ihrer Lehrveranstaltungen sehen sich die Tutorinnen und Tutoren zudem oftmals nicht nur mit fachlichen, sondern auch mit zentralen methodisch-didaktischen Problemstellungen konfrontiert. |
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Tutorenqualifizierung Aus diesen Gründen wird seit dem Sommersemester 2012 am Zentrum für fremdsprachliche und berufsfeldorientierte Kompetenzen (ZfbK) ein Qualifizierungsprogramm für Fachtutorinnen und -tutoren aller Fachbereiche angeboten. Übergeordnetes Ziel des Tutorenprogramms ist es dabei, die Lehrsituation für alle Studierende entscheidend zu verbessern. Darüber hinaus bietet das Tutorenprogramm aber auch viele Vorteile für die Tutorinnen und Tutoren selbst. |
ich, Lehr-
und Lernprozesse selbstständig zu gestalten und unterschiedliche –
teilweise auch schwierige – Interaktionssituationen zu bewältigen.