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LOEWE-Schwerpunkt AmbiProbe

AmbiProbe – Massenspektrometrische in situ-Analytik für die Problembereiche Gesundheit, Umwelt, Klima und Sicherheit

Laufzeit: ab 01.01.2010

Sprecher:
Prof. Dr. Bernhard Spengler
Institut für Anorganische und Analytische Chemie
Schubertstraße 60
35392 Gießen

Telefon: 0641 99-34800/1
Fax: 0641 99-34809

E-Mail: Bernhard.Spengler@anorg.chemie.uni-giessen.de

Kurzbeschreibung:

Die JLU verfügt über ein hohes Potenzial auf dem Gebiet der Entwicklung analytischer Techniken, Instrumente und Methoden, das im Rahmen einer Schwerpunktbildung gebündelt und ausgebaut werden soll. Die Projektleiter sind Prof. Dr. Bernhard Spengler (Sprecher), Dr. Zoltan Takats, Dr. Klaus-Peter Hinz, Dr. Andreas Römpp, Dr. Bernd Commerscheidt, Prof. Dr. Andreas Vilcinskas, PD Dr. Rolf-Alexander Düring, Dr. Wolfgang Plaß (alle JLU), Prof. Christoph Scheidenberger (JLU/GSI Darmstadt), Prof. Dr. Michael Karas (Frankfurt) und Prof. Dr. Wolf Dieter Lehmann (DKFZ Heidelberg).

Mit „AmbiProbe“ soll ein Hochtechnologieschwerpunkt zur Entwicklung von chemischen Nachweismethoden und Geräten für die Bereiche Gesundheit, Umwelt, Klima und Sicherheit (GUKS) entstehen. Diese Geräte und Methoden werden miniaturisiert, mobil und unmittelbar vor Ort einsetzbar sein. Als selbständige Einheit soll dieser Schwerpunkt neue, dringend benötigte Verfahren entwickeln, die sich an aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen der allgemeinen chemischen Sicherheit orientieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf analytisch-chemischer Grundlagenforschung.

Im GUKS-Bereich sind vor Ort neue Methoden erforderlich, die sich nicht auf teils schwerfällige Labor- und Probengewinnungsverfahren stützen müssen. Dies bedingt einerseits geringe Abmessungen, geringes Gewicht und weitgehende Infrastrukturunabhängigkeit der einzusetzenden technischen Systeme. Solche sogenannten in situ-Methoden sollen entwickelt werden für verschiedene Anwendungsfelder, wie die Identifizierung von Mykotoxinen (Pilzgiften) auf Pflanzen, in Lebensmitteln und Innenraum-Aerosolen, die automatisierte Erkennung unterschiedlicher Körpergewebe während eines chirurgischen Eingriffes, für den Nachweis und die Zurückverfolgung von Umweltgift-Einträgen, für den Bereich der Terrorabwehr an Flughäfen oder die Aufklärung molekularbiologischer Kommunikationssysteme und chemischer Abbauprodukte (Biomarker und Metabolite). Hierzu sind mobile Analysemethoden zu entwickeln.

Mehr unter www.ambiprobe.org


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