LOEWE-Zentrum UGMLC
LOEWE-Zentrum Universities of Gießen and Marburg Lung Centre (UGMLC)
Laufzeit: ab 01.01.2010
Sprecher:
Prof. Dr. Werner Seeger
Zentrum für Innere Medizin
Medizinische Klinik und Poliklinik II
Klinikstraße 36
35392 Gießen
Telefon: 0641 985-42350/1
Fax: 0641 985-42359
E-Mail: Werner Seeger
Kurzbeschreibung:
Im „UGMLC – Universities of Giessen and Marburg Lung Center:
Entzündliche und hyperproliferative Erkrankungen der Lunge und der
Atemwege“, an dem die Philipps-Universität Marburg und das
Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung (MPI) Bad Nauheim
beteiligt sind, hat die JLU die Federführung übernommen. „Unser Ziel ist
es, durch Bündelung der experimentellen und klinischen Lungenforschung
in Gießen, Marburg und Bad Nauheim zu einem international führenden
Zentrum auf dem Gebiet der Erkrankungen der Lunge und der Atemwege zu
werden“, nennt Sprecher Prof. Dr. Werner Seeger (Gießen) das ehrgeizige
Ziel. Koordinatoren sind zudem Prof. Dr. Friedrich Grimminger (Gießen)
und Prof. Dr. Harald Renz (Marburg). Rund 70 Wissenschaftler aus den
drei Standorten sind beteiligt. Die Folgefinanzierung des UGLMC wird
zudem durch die Von Behring Röntgen Stiftung unterstützt.
Im
UGMLC werden die wissenschaftlichen und klinischen Kompetenzen der
universitätsmedizinischen Standorte Gießen und Marburg und des MPI Bad
Nauheim auf dem Gebiet der entzündlichen Erkrankungen (Pneumonie, akutes
und chronisches Lungenversagen, Asthma bronchiale, chronische
Bronchitis) und hyperproliferativen Erkrankungen (Lungenkarzinom,
Lungenfibrose, Lungengefäßveränderungen) der Lunge und Atemwege
zusammengeführt und fortentwickelt. Die Entschlüsselung der diesen
Krankheitsgruppen zugrundeliegenden molekularen Signalpfade, die
vielfache Bezüge zueinander sowie zu den Signalmustern der embryonalen
Lungenentwicklung aufweisen, steht im Mittelpunkt der wissenschaftlichen
Konzeption. Auf dieser Basis sollen neue Behandlungskonzepte entwickelt
und in experimentellen und klinischen Studien überprüft werden.
Übergeordnetes Ziel ist es, Grundlagenforschung mit krankheits- und
patientenorientierter Forschung zur Erarbeitung verbesserter
diagnostischer und therapeutischer Konzepte bei lungenerkrankten
Patienten zu verbinden.